1. Bundesliga Frauen Saison 2025/2026

  • Die Pflaume des Tages gewinnt heute verdientermassen Noooorman

    Passend dazu gibt es dann am Dienstag wieder die politische Abstimmung zum Zwickauer Teil-Etat. Der Antrag ist eine Kopie vom Antrag von vor einem Jahr, der monatelang vertagt wurde.

  • Das wird in der Tat die große Frage bei dieser Begegnung sein.

    Da haben wir uns beide geirrt: Die Torfrauen beider Mannschaften haben fast gleich viele Bälle gehalten. Halle gegen Zwickau wie SUN gegen Oldenburg: Es gehört schon viel Unvermögen dazu, ein solches Spiel noch aus der Hand zu geben. 2 rote Karten in 60 sek. und einen 7m mit dem Schlusspfiff - und schon hat man sich die vorherigen 59 min. versaut. Brons Petersen die tragische Figur des Spiels: Beste Spielerin auf der Platte, aber am Ende mit dem spielentschiedenden Fehler. Aber so etwas pssiert immer wieder mal. Ohne den Sieg schmälern zu wollen: Die Abwehr von HaNeu stand ständig im Kreis, was fast nie geahndet wurde. Da hätte es für Zwickau ein paar 7m mehr geben müssen.

    Eine der beiden Mannschaften wird in die Relegation gehen, weil bei beiden die Abwehr nicht funktioniert - auch wenn sich HaNeu am Ende deutlich gesteigert hat.

  • Brons Petersen die tragische Figur des Spiels: Beste Spielerin auf der Platte, aber am Ende mit dem spielentschiedenden Fehler.

    Es ist einfach unfassbar, wieviel Glück Halle-Neustadt hatte,...nicht nur heute gegen Zwickau sondern auch schon im Heimspiel gegen Göppingen.

    Hätte Brons-Petersen nicht eingegriffen so hätte auch die Zeit nicht mehr gereicht für den Siegtreffer. Aber rote Karte und 7m in letzter Sekunde war wie ein Lottogewinn.

  • Und wieder haben die Schiedsrichter ein Spiel entschieden...

    Warum das? Ich fand die Leistung beim besten Willen nicht gut. Kann natürlich auch daran liegen, dass mit Vortmann ein Experiment von Ehrmann-Wolf ohne jeglichen Begründung schon Bundesliga pfeifen darf. Generell würde ich aber sagen, dass sie auf beiden Seiten gleich viel "falsch" gepfiffen haben. Die letzte Szene ist eindeutig, hier haben sie absolut korrekt rote Karte und 7m gepfiffen.

  • Warum das? Ich fand die Leistung beim besten Willen nicht gut. Kann natürlich auch daran liegen, dass mit Vortmann ein Experiment von Ehrmann-Wolf ohne jeglichen Begründung schon Bundesliga pfeifen darf. Generell würde ich aber sagen, dass sie auf beiden Seiten gleich viel "falsch" gepfiffen haben. Die letzte Szene ist eindeutig, hier haben sie absolut korrekt rote Karte und 7m gepfiffen.

    Ist jetzt nicht persönlich gemeint, aber dieses ständige Abwiegeln, wenn es um das Thema Schiedsrichter sowie vorgegebene und tatsächliche Interpretationsspielräume bei der Regelauslegung geht, kann ich nicht mehr hören. Dabei geht es weniger um einzelne Entscheidungen ("haben sie absolut korrekt rote Karte und 7m gepfiffen") sondern um die grundsätzliche Richtung. Wenn ich z.B. die Verteilung der Strafen in diesem Spiel sehe, müsste Halle wie eine Schulmädchenmannschaft und Zwickau wie eine Holzhackertruppe gespielt haben. Das habe ich so aber nicht wahrgenommen. Wer hier kein Problem sieht, hat ein Problem. Denn so geht der Handball kaputt, nicht zuletzt auch deshalb, weil das Gerechtigkeitsempfinden bei Aktiven und Zuschauern gleichermaßen regelmäßig massiven Konflikten ausgesetzt wird.

    Und diese fatale Entwicklung lässt sich schon seit längerem beobachten. Darauf habe nicht nur ich mehrfach hingewiesen. Es ist höchste Zeit, die Phase des Beschwichtigens zu beenden und den aktuellen Status quo des Regelwerks, der Vorgaben der Umsetzung und der Schiedsrichterarbeit grundsätzlich in Frage zu stellen und für die Zukunft neu aufzustellen. Es wäre sicher kein Fehler, sich dabei an den Erfahrungen zu orientieren, die in der Zeit gemacht wurden, als der Handball (insbesondere auch der Frauenhandball!) in der Wahrnehmung aller Beteiligten noch ein Modell für eine erfolgreiche aufstrebende Mannschaftssportart war. Solange liegt das noch gar nicht zurück!

    Schaffen wir das nicht, ist der weitere Werdegang klar. Die Phase der Stagnation liegt in den letzten Zügen und jeder sollte wissen, was auf die sich anschließende tiefe Agonie folgt ...

    Einmal editiert, zuletzt von BlKW168 (26. Februar 2026 um 09:55)

  • Wenn ich z.B. die Verteilung der Strafen in diesem Spiel sehe, müsste Halle wie eine Schulmädchenmannschaft und Zwickau wie eine Holzhackertruppe gespielt haben. Das habe ich so aber nicht wahrgenommen. Wer hier kein Problem sieht, hat ein Problem.

    7m Verhältnis 4:5

    2m Verhältnis 3:5 (nimmt man die rote Karte von Petersen dazu dann 3:6) eine Zeitstrafe davon weil Szabo Östlund an den Haaren zieht - selten dämlich in meinen Augen.

    Sehe hier ehrlichgesagt kein Problem. Aber dann habe ich wohl eins.

  • Statistik ist ein zweischneidiges Schwert, auch und gerade in diesem Zusammenhang. Es geht nicht nur um die Strafen, die ausgesprochen wurden, sondern auch um die, die nicht ausgesprochen wurden ...

    Glaube nie einer Statistik , die Du nicht selbst "bearbeitet" hast... oder so ähnlich...

    Ja manche Sachen werden dann doch unterschiedlich gesehen von den Spielerinnen, Trainern und Zuschauern.

  • Was wurde denn bei Halle:Zwickau am Ende gepfiffen?

    Ich dachte, die Siebenmeterentscheidung ist gefallen, weil Petersen die Freiwurfausführung verhindert.

    Aber der Reporter und der Trainer von Zwickau verstehen dies irgendwie anders. Zumindest wenn ich den Sportschau-Interview und dem Bericht dort folge.

    Sie erzählen etwas davon, dass man in den letzten 30 Sekunden niemanden daran hindern darf, nach vorne zu passen. Und das diese Regel neu wäre, steht im Artikel.

    Habe ich etwas verpasst oder gibt es im Frauenhandball andere Regeln?


    Weil die Strafe für das Verhindern eines formellen Wurfs in den letzten 30Sekunden ist ja schon älter.

  • Im Mittelpunkt stand nach dem Fehlschuss von Kaya Nakayama die Aktion von BSV-Spielerin Silje Brons Petersen gegen Halles Lea Gruber. Die wurde vom Schiedsrichter-Gespann als Verhinderung eines Freiwurfes und somit unsportliches Verhalten bewertet, das in der letzten Minute regelkonform mit roter Karte und Siebenmeter für den Gegner zu ahnden ist. Das Problem in dieser Situation war jedoch, dass Silje Brons Petersen ebenso wie viele Verantwortliche und auch Zuschauer in der Hektik der letzten Spielsekunden die Freiwurf-Entscheidung der Schiedsrichter für Halle so nicht so wahrgenommen haben. Sie ging von Tor-Abwurf aus und wollte in dem Sinne also Lea Gruber „normal“ beim Spielaufbau stören. Mit fatalen Folgen.


    BSV Sachsen Zwickau: Warum der Trainer nach dem Ostderby bei Union Halle-Neustadt ausgepfiffen wurde
    Die Schlussminute des Spiels in der Handball-Bundesliga war ein einziger Aufreger. Da kochten auch nach dem Abpfiff noch die Emotionen hoch. Was war denn…
    www.freiepresse.de
  • Im Mittelpunkt stand nach dem Fehlschuss von Kaya Nakayama die Aktion von BSV-Spielerin Silje Brons Petersen gegen Halles Lea Gruber. Die wurde vom Schiedsrichter-Gespann als Verhinderung eines Freiwurfes und somit unsportliches Verhalten bewertet, das in der letzten Minute regelkonform mit roter Karte und Siebenmeter für den Gegner zu ahnden ist. Das Problem in dieser Situation war jedoch, dass Silje Brons Petersen ebenso wie viele Verantwortliche und auch Zuschauer in der Hektik der letzten Spielsekunden die Freiwurf-Entscheidung der Schiedsrichter für Halle so nicht so wahrgenommen haben. Sie ging von Tor-Abwurf aus und wollte in dem Sinne also Lea Gruber „normal“ beim Spielaufbau stören. Mit fatalen Folgen.


    https://www.freiepresse.de/sport/lokalspo…artikel14152526

    Danke.

    Ich habe nur den Sportschau-Artikel gelesen mit den Trainerinterviews und dachte für einen Moment, dass man anscheinend keine Regelkunde als Sportmoderator und auch nicht als Trainer in der Frauenbundesliga braucht.

    Aber anscheinend war dieses Missverständnis zum Zeitpunkt der Interviews noch nicht aufgeklärt.

  • Im Mittelpunkt stand nach dem Fehlschuss von Kaya Nakayama die Aktion von BSV-Spielerin Silje Brons Petersen gegen Halles Lea Gruber. Die wurde vom Schiedsrichter-Gespann als Verhinderung eines Freiwurfes und somit unsportliches Verhalten bewertet, das in der letzten Minute regelkonform mit roter Karte und Siebenmeter für den Gegner zu ahnden ist. Das Problem in dieser Situation war jedoch, dass Silje Brons Petersen ebenso wie viele Verantwortliche und auch Zuschauer in der Hektik der letzten Spielsekunden die Freiwurf-Entscheidung der Schiedsrichter für Halle so nicht so wahrgenommen haben. Sie ging von Tor-Abwurf aus und wollte in dem Sinne also Lea Gruber „normal“ beim Spielaufbau stören. Mit fatalen Folgen.


    https://www.freiepresse.de/sport/lokalspo…artikel14152526

    Die Meinung mit dem Torabwurf hat sie dann aber eher exklusiv gehabt
    Gestern Abend und Relive gerade, pfeifen die Schiedsrichter m.E. eindeutig das Zeitspiel ab, wenn Nakajama beim letzten Pass dann gefühlt sich auf den Weg Richtung Ecke macht, m.E. auch zurecht. Und wieso sollte die Torhüterin bei 2-3 Sekunden dann den Ball kurz spielen, wenn es Torabwurf wäre.
    Das Foul hab ich gestern Abend noch etwas intensiver gesehen, aber rot und 7m bleiben da für mich korrekt.

  • Halle gegen Zwickau

    Eine der beiden Mannschaften wird in die Relegation gehen, weil bei beiden die Abwehr nicht funktioniert - auch wenn sich HaNeu am Ende deutlich gesteigert hat.

    Das ist m.M.n. noch völlig offen. Fakt ist, unten gibt es einen Vierkampf um die Playdown-Plätze,...Göppingen, Buxtehude, Halle und Zwickau. Und dann werden die Karten in den Playdowns neu gemischt.

    Am Samstag die nächste spannende Begegnung: Sachsen Zwickau vs. Buxtehuder SV.

    Zwickau wird wohl mit Wut im Bauch in die Begegnung gehen nach der unglücklichen Niederlage in Halle.

  • Buxtehude scheint es finanziell aber sehr gut zu gehen (nicht falsch verstehen, mich freut das!). Sie können immerhin schon einen Tag früher (heute) nach Zwickau reisen.

    Kostet das soviel???? Na ich weiß nicht!! Vielleicht gibt es dafür einen Sponsor der das einmalig bezahlt,...ich weiß es nicht.