• Schau dir das Spiel gegen England ohne Argentinien-Brille an - dann wirst Du mir zustimmen. Klarer Elfmeter für England nicht gepfiffen beim Unterlaufen von Kane der zum Kopfball geht und noch einige weitere Aktionen.

    Es war der übliche Bonus eines Titelverteidigers, den Spanien bei der nächsten EM und WM auch haben wird und den es auch in jeder anderen Team-Sportart gibt.

    Bei Argentiniens dreckigem Spielstil ist es nur besonders aufgefallen.

  • Nicht nur Argentinien, hat von bestimmten Entscheidungen oder Spielverläufen im Turnierverlauf profitiert. Ich unterstelle da auch jetzt nicht generell eine vorsätzliche Beeinflussung durch Dritte. Hätte sich Marokko nicht vor lauter Respekt vor den Franzosen fast in die Hose gemacht oder hätten die Torhüter von Belgien und Norwegen die Bälle festgehalten und nicht abgeklatscht, wie wären dann die Spiele jeweils ausgegangen? Argentinien war nicht vollkommen unverdient im Finale, hat es aber verdient verloren.

  • Danke für die statistische Aufarbeitung, brodie79.

    Ich persönlich bei der Meinung, dass diese Linie, ob vorgegeben oder nicht, dem Fußball generell nicht genützt, sondern eindeutig geschadet hat.

    Was mich absolut ankotzt sind die wieder zunehmenden Rudelbildungen und dieses ewige nervige Rumdiskutieren und die kaum mehr zu ertragenden Unschuldsgesten und Beteuerungen auch nach den klarsten Fouls. :mad::mad::mad:

    Dabei hatte man mit der Kapitänsregelung eigentlich einen guten Weg eingeschlagen, den man jetzt leider wieder verlassen hat. Ich verstehe nicht, warum man nicht ähnliche Regeln wie beim Rugby schafft, da klappt das doch auch einwandfrei. Würde das Spiel für Zuschauer und auch "normale" Spieler angenehmer machen und unnötige und überzogene Emotionen verhindern. Gelbe Karte fürs Trikotausziehen, einfach lächerlich, wenn man sieht, was sich manche auf dem Platz, auch und gerade gegen die Schiedsrichter alles herausnehmen. :wall:

  • Es war der übliche Bonus eines Titelverteidigers, den Spanien bei der nächsten EM und WM auch haben wird.

    Nicht mehr, nicht weniger.

    Da denkt der Schiedsrichter natürlich sofort dran, wenn er eine Situation pfeifen und bewerten muss !

    Wie konnte Fernandez nur ne rote Karte bekommen 😉

  • Was mich stört, ist, dass User, die „zweierlei Maß“, „Top-Team-Bonus“ etc. beim Handball immer als „Verschwörungstheorien“ abtun, es jetzt als „Fakten“ bezeichnen.

    Seht das doch beim Handball bitte auch mal, wenn ihr‘s beim Fußball seht.

    Einmal editiert, zuletzt von Rheiner (22. Juli 2026 um 12:10)

  • Rheiner, Schiedsrichter beeinflussen natürlich den Spielverlauf durch ihre Entscheidungen. Aber dennoch, empfinde ich den Einfluß der 22 Spieler auf dem Platz, als insgesamt deutlich prägender. Allein schon von der Anzahl der Aktionen her. Fehler der Spieler, führen zum Eingriff des Schiedsrichters im Spiel. Man braucht die Schiedsrichter zwar, aber für mich übertreibst Du es häufig mit der Relevanz dieser Akteure.

  • Man braucht die Schiedsrichter zwar, aber für mich übertreibst Du es häufig mit der Relevanz dieser Akteure.

    Ich finde, dieses Turnier war wieder ein Paradebeispiel dafür, dass Schiedsrichter und VAR Spiele beeinflussen, indem sie in entscheidenden Momenten einfach mal weggucken.

  • ...Ich persönlich bei der Meinung, dass diese Linie, ob vorgegeben oder nicht, dem Fußball generell nicht genützt, sondern eindeutig geschadet hat...

    Das wird die FIFA mit einem Blick aufs Konto, die Zuschauerzahlen oder das weltweite Interesse sicherlich anders bewerten.