Borussia Dortmund muss in seiner Handballabteilung maximal viel verändern (inklusive Halle), dann kann es etwas werden.
Handball WM 2025 der Frauen in Deutschland und den Niederlanden
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Borussia Dortmund muss in seiner Handballabteilung maximal viel verändern (inklusive Halle), dann kann es etwas werden.
Capitano, der Verein berührt doch dein Herz.
Ab ins Amt mit dir,anpacken !
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Ich habe nur Feuer frei geschrieben, weil mir zu dieser Dame wirklich nichts mehr einfällt
Ein fällt mir auch nichts, nur auf: Hauptsache viele Bilder von sich selber.
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Borussia Dortmund muss in seiner Handballabteilung maximal viel verändern (inklusive Halle), dann kann es etwas werden.
Wie ist denn die Strategie? Bemüht man sich um junge Deutsche oder kommen wieder Ausländerinnen, die über dem Zenit hinaus sind?
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Ich finde einen einzigen Satz wirklich relevant:
„Die Einschaltquoten haben gezeigt, dass ein Großteil der Zielgruppe über 60 Jahre alt ist.“
Das ist der Punkt!
Und sogar der ist falsch! Denn sie versteht nicht, dass das nichts mit Zielgruppe zu tun hat, sondern mit den Personen die überhaupt noch Fernsehen schauen.
Die Zielgruppe ist viel größer, aber die hängt am Handy mit Tiktok Snapchat Instagram Discord. Dahin muss Frau Schneider und dafür werben das vor allem Mädchen in Hallen gehen. Nicht zu handball-world.news, wo nur alte Säcke abhängen!
Ich habe es vor ein paar Monaten schon einmal geschrieben und wiederhole mich gerne: das Problem des Frauenhandballs sind nicht die Zuschauer, die Sponsoren oder Equal Pay, sondern die Tatsache, dass Frauen nicht zuschauen. -
Mit ARD und ZDF könnte man gar keine andere Zielgruppe als die Ü49 erreichen, weil die Jüngeren schlicht nicht mehr in den großen Kasten glotzen.
In diesem Punkt würde ich dir widersprechen, zumindest wenn du es so absolut formulierst. Die vermutlich letzten Sendungen, bei denen das lineare Fernsehen noch junge Zuschauer in nennenswerter Zahl erreicht, sind nämlich gerade Live-Sportübertragungen. Wenn hier aktuell der Anteil junger Zuschauer recht gering ausfällt, liegt das m.E. weniger am strukturellen Problem des Fernsehens als an der Sportart Frauenhandball. Bei einigermaßen wichtigen Fußballspielen hockt bei uns die Bude mit 18-24-jährigen voll. Völlig egal, ob bei ARD, ZDF, RTL, DAZN oder Amazon.
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Ich habe eher den Eindruck, Frau Schneiders weiß noch nicht einmal wie Einschaltquoten zu bewerten sind. Fabuliert von 31,3 Prozent im Finale, dabei bedeutet es lediglich, dass 31,3 Prozent aller Personen die um 17:45 Uhr den Fernseher eingeschaltet hatten, ARD geschaut haben. Und das waren überwiegend Senioren, männlich.
Dass aber rund 70 Millionen Deutsche - und dabei insbesondere Jüngere - gar keinen Fernseher eingeschaltet hatten, wird dabei ausgeblendet. Die 14- bis 29-jährigen, vor allem die weiblichen, sind in dieser Zeit nämlich bei Tiktok und Co.
DA befindet sich ihre Zielgruppe.
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Die 14- bis 29-jährigen, vor allem die weiblichen, sind in dieser Zeit nämlich bei Tiktok und Co.
DA befindet sich ihre Zielgruppe.
Nee, das ist nicht die Zielgruppe von Handball.
Die wenigen, die es sind, spielen schon längst selber.
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Nee, das ist nicht die Zielgruppe von Handball.
Die wenigen, die es sind, spielen schon längst selber.
Bovola meinte bestimmt die Jugendlichen, die noch kein Handball spielen und bei den genannten Medien rumturnen. Neue Jugendliche gewinnst du nicht mehr durch Handball bei ARD, sondern durch Formate auf den o.g. Seiten. So traurig es ist
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Bovola meinte bestimmt die Jugendlichen, die noch kein Handball spielen und bei den genannten Medien rumturnen.
Ich hab das verstanden, halte es aber für falsch.
Jugendliche (von denen, die seit ihrer Kindheit Handball spielen) sind nicht die Zielgruppe für Handball. Interessiert die gar nicht.
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Ich hab das verstanden, halte es aber für falsch.
Jugendliche (von denen, die seit ihrer Kindheit Handball spielen) sind nicht die Zielgruppe für Handball. Interessiert die gar nicht.
Siehst du falsch!
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Bovola meinte bestimmt die Jugendlichen, die noch kein Handball spielen und bei den genannten Medien rumturnen. Neue Jugendliche gewinnst du nicht mehr durch Handball bei ARD, sondern durch Formate auf den o.g. Seiten. So traurig es ist
Solche Nachsätze (gar nicht auf dich persönlich bezogen) zeigen, wie sich der Altersdurchschnitt hier zusammensetzt.
Wir sind einfach (nahezu) alle zu alt, um es nachvollziehen zu können. Soziale Medien sind einfach der normale Alltag, über den sich die älteren Generationen aufregen, so wie es in meiner Kindheit zum Beispiel die privaten Fernsehsender waren!
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Siehst du falsch!
Das erzählt DYN ja seit drei Jahren, dass man junge Leute bei Social Media für Handball begeistern könne.
Habe ich bisher überhaupt nicht den Eindruck, dass das halbwegs nennenswert funktioniert.
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Über das Ende in Ludwigsburg haben sich aber alle gefreut...
Darüber kann sich wirklich niemand freuen, dem Frauenhandball auch nur ansatzweise am Herzen liegt. Es ist (natürlich im erheblich kleineren Maßstab) wie mit Bayern München im Herrenfußball...man muss den Verein nicht mögen (bzw. hier: gemocht haben) aber er war immens wichtig für die Liga, ihre Präsentation im internationalen Umfeld und für die Sportart in Deutschland an sich... und wenn man bedenkt wer da von den jetzigen Silbermedaillengewinnerinnen bis vor nicht allzu langer Zeit noch alles zusammengespielt hat, wage ich zu behaupten, dass er auch für den jetzigen Erfolg zu einem gewissen Teil mitverantwortlich war... insofern ist die Insolvenz von Ludwigsburg ein extrem trauriges Ereignis für den deutschen Frauenhandball
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Das erzählt DYN ja seit drei Jahren, dass man junge Leute bei Social Media für Handball begeistern könne.
Habe ich bisher überhaupt nicht den Eindruck, dass das halbwegs nennenswert funktioniert.
Läufst du regelmäßig durch Deutschland und schaust dir das im großen Gesamtbild an, oder ist das einfach nur der Eindruck aus deiner Bubble?
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es fehlen eben solche Typen wie Kretsche bei den Männern-die Typen beim Football -die Stars der Fussball Bundesliga usw. die erreichen schon einen gewissen Kreis und haben beachtliche Follower in den sozialen Medien...auf sowas springt die Jugend an-ARD und ZDF sind dann doch wohl Oldscool
wenn ich mir die meisten Vereine der HBF so bei Facekook, Instagramm und TikTook ansehen, da liegt viel im Argen-da kann mann zb. ansetzen
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Dieser jungen, sehr wichtigen Frau Schneiders ist der Damenhandball derart wichtig, dass sie ca 10 Fotos von sich selbst! in ihr Statement einflechtet.
Diese junge Frau hat -mal wieder- viel Meinung aber wenig Ahnung. Selbstdarstellerin. Kann weg.
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wenn ich mir die meisten Vereine der HBF so bei Facekook, Instagramm und TikTook ansehen, da liegt viel im Argen-da kann mann zb. ansetzen
Wenn Du wüsstest, wie weit entfernt die Entscheidungsträger bei Vereinen (und beim Verband) davon sind, hier mehr Prioritäten zu setzen oder überhaupt zu verstehen, was wichtig und nötig und „cool“ ist… Ich kenne Geschichten, da kommt man wirklich vom Glauben ab. Ich hoffe auf das Beste, glaube aber nicht daran.
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Die Zielgruppe ist viel größer, aber die hängt am Handy mit Tiktok Snapchat Instagram Discord. Dahin muss Frau Schneider und dafür werben das vor allem Mädchen in Hallen gehen. Nicht zu handball-world.news, wo nur alte Säcke abhängen!
Dass aber rund 70 Millionen Deutsche - und dabei insbesondere Jüngere - gar keinen Fernseher eingeschaltet hatten, wird dabei ausgeblendet. Die 14- bis 29-jährigen, vor allem die weiblichen, sind in dieser Zeit nämlich bei Tiktok und Co.
DA befindet sich ihre Zielgruppe.
Das sehe ich grundsätzlich anders!
So grundsätzlich richtig und wichtig diese Diskussion ist und so sehr allen zu danken ist, die sich daran beteiligen, um den Frauenhandball aus der Versenkung zu holen, ein entscheidender Aspekt fehlt bisher aus meiner Sicht:
Wenn wir die Kinder wieder verstärkt für den Handball begeistern wollen, müssen wir uns an die Eltern wenden! Denn nicht die 12 bis 18-jährigen sind die richtige Zielgruppe, sondern die 5 bis 10-jährigen. Hier schlummert das Potential für eine solide Basis und zukünftige Erfolge. Und diese Altersgruppe kommt nicht allein in die Sporthalle, da sind die Eltern der entscheidende Faktor, und die sind mehrheitlich zwischen 25 und 45 Jahre alt. Natürlich ist es nicht von Nachteil, den einen oder anderen Jugendlichen zu überreden, neben dem Smartphone auch mal einen Handball in die Hand zu nehmen und auf's Tor zu werfen, aber die große Masse bringt das nicht.
Natürlich dauert es, bis die kleinen Bambino's bei entsprechender Veranlagung und günstigen Rahmenbedingungen die Spitzenteams verstärken können. Letztendlich ist die daraus erwachsende Durststrecke aber selbstverschuldet, hat man doch viele Jahre den Focus nur auf den Spitzensportbereich gelegt. Frei nach Adenauer: junge talentierte Handballer kommen von alleine zu den großen Vereinen. Ein fataler strategischer Fehler, dabei war das Dilemma angesichts des rasanten Wachstums der sozialen Medien mit all seinen Auswirkungen schon frühzeitig absehbar.
Wie habe ich letztens geschrieben:
Der Weg wird lang und steinig.
Der WM-Erfolg wird daran nichts ändern. Er ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt genügend Handballfreunde bereit sind, diesen Weg zu beschreiten, damit das Ziel auch nur ansatzweise erreicht werden kann...
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Das sehe ich grundsätzlich anders!
So grundsätzlich richtig und wichtig diese Diskussion ist und so sehr allen zu danken ist, die sich daran beteiligen, um den Frauenhandball aus der Versenkung zu holen, ein entscheidender Aspekt fehlt bisher aus meiner Sicht:
Wenn wir die Kinder wieder verstärkt für den Handball begeistern wollen, müssen wir uns an die Eltern wenden! Denn nicht die 12 bis 18-jährigen sind die richtige Zielgruppe, sondern die 5 bis 10-jährigen. Hier schlummert das Potential für eine solide Basis und zukünftige Erfolge. Und diese Altersgruppe kommt nicht allein in die Sporthalle, da sind die Eltern der entscheidende Faktor, und die sind mehrheitlich zwischen 25 und 45 Jahre alt. Natürlich ist es nicht von Nachteil, den einen oder anderen Jugendlichen zu überreden, neben dem Smartphone auch mal einen Handball in die Hand zu nehmen und auf's Tor zu werfen, aber die große Masse bringt das nicht.
Natürlich dauert es, bis die kleinen Bambino's bei entsprechender Veranlagung und günstigen Rahmenbedingungen die Spitzenteams verstärken können. Letztendlich ist die daraus erwachsende Durststrecke aber selbstverschuldet, hat man doch viele Jahre den Focus nur auf den Spitzensportbereich gelegt. Frei nach Adenauer: junge talentierte Handballer kommen von alleine zu den großen Vereinen. Ein fataler strategischer Fehler, dabei war das Dilemma angesichts des rasanten Wachstums der sozialen Medien mit all seinen Auswirkungen schon frühzeitig absehbar.
Wie habe ich letztens geschrieben:
Der Weg wird lang und steinig.
Der WM-Erfolg wird daran nichts ändern. Er ist die Voraussetzung dafür, dass überhaupt genügend Handballfreunde bereit sind, diesen Weg zu beschreiten, damit das Ziel auch nur ansatzweise erreicht werden kann...
Kann ich nur bestätigen. In unserer erfolgreichen Jugendmannschaft sind alle über die Eltern zum Handball gekommen, sei es durch Eltern, die selbst gespielt haben, Eltern, die mitbekommen haben welche Vorzüge der Sport bietet oder Eltern, die nicht wollten, dass ihr Nachwuchs bei den Rasentretern landet. Die 3 Gründe waren entscheidend.
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