horst65 : Es sind zwar mittlerweile schon 42.000 Einwohner aber ist auch egal. Ein Großteil des Geldes ist auch vom Land Niedersachsen selbst gekommen , wenn mich nicht alles täuscht. Aber ist in meinen Augen auch egal... sonst müsste man ja alles gegeneinander aufrechnen.... was so an Waren hin und her geht zwischen den einzelnen Bundesländern... und das halte ich dann für KK.
1. BL Frauen - Wechsel und Personalien 2026/2027
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Ein von Dirk Leun angeführten Grund, warum die heranführung junger Kräfte schwieriger geworden ist: es gibt nicht mehr die 2 - 4 Spiele, die man eh gewinnt und mit der B spielen kann.
Ja da man die Liga verkleinert hat , spielt das natürlich auch eine Rolle. Alle Vereine haben aufgerüstet und holen die Besten Spielerinnen aus den anderen Vereinen. Manchen machen dadurch einen oder auch zwei Sprünge nach vorne andere nicht.
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Die Mindestbedingungen der HBF haben ja durchaus auch positive Effekte. Insbesondere bei Neubauten werden die Zuständigen dann hoffentlich darauf achten diese einzuhalten. Der negative Effekt wird also nur "wenige" "Jahre oder ein Jahrzehnt" wirken, anschließend dürfte die Umstellung durch sein. In Buxtehude hat die Stadt in Zusammenarbeit mit dem Verein (DAS ist Ironie) streng darauf geachtet, exakt die Minimumbedigungen zu erfüllen und auf keinen Fall einen Millimeter mehr. Wenn also die Mindestbedingungen nach unten angepasst werden, dann hat das auch langfristige Folgen.
Das die Liga gern solvente Vereine hat, die viele Zuschauer hat, ist ja durchhaus nachvollziehbar.
In Buxtehude ist die Halle für exakt 1.500 Zuschauer zugelassen. Obwohl aus Handballsicht auch 1.700 Zuschauer oder ggf. 1.900 Zuschauer fassen könnte (Stehplätze). Ob man 3 Toiletten zuwenig hat oder ob es am politischen Willen liegt, dass es bei 1.500 geblieben ist, ist uns nicht mehr zugetragen worden.
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Das ist nicht richtig. Die Strafzahlungen gehen an die Vereine, die die Standards erfüllen. Zwickau bekommt von Bensheim Geld, da die Stadt Zwickau dem Verein eine Halle stellt und weitere 200000 Euro zuschießt. Bensheim bekommt keine Halle von der Stadt Bensheim und auch keine 200000 Euro. Dafür muss Bensheim dann noch Strafe u.a. an Zwickau zahlen. Die Stadt Zwickau kann sich das (+Neubau) leisten, da sie im Nehmerland Sachsen liegt und somit dem Geberland Hessen auf der Tasche liegt. So ist das halt 36 Jahre nach der Wende.

Mich zu korrigieren und selbst so polemisch / unsauber zu schreiben. Mutig.

Das Bensheim mein absolutes Mitgefühl hat und das ich und viele andere die Situation absolut bedauern ist das eine. Die Zwickau Situation ist aber übertrieben dargestellt.
Die Stadt Zwickau, die wesentlich an der Betreibergesellschaft der Halle beteiligt ist, kann aus rechtlich/technischen Gründen nicht auf die Hallenmiete bzw. teile der Hallenmiete verzichten. Also wird es - rein technisch - über einen Zuschuss geregelt. Die hier angedeutete Subventionierung des Vereins mit EUR 216.000 Cash für den Spielbetrieb ist nicht gegeben.
Das regelmäßig und überall neue Hallen gebaut werden (müssen) ist richtig. Gibt es Indizien, dass es sich um eine Lex-Handball handelt? Mehr als nur 2-5 Jahre vorzuziehen? Selbst wenn, nur weil Bensheim etwas nicht macht, ist Neid und Missgunst hier unangebracht.
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Das Hallenthema diskutieren wir ja in einem eigene Thema aber in Buxtehude kommt dazu, dass die Planung der Halle solange gelaufen sind, dass die HBF in der Zwischenzeit ihre Standards verändert hat und das fast zu einem Problem wurde. Es ist halt eine Schulsporthalle und der BSV ist Mieter. Die Halle wurde nicht für den BSV gebaut. Wer die Stadt kennt, dem ist bekannt das ein Veranstaltungsort mit 2000-3000 Plätzen fehlt und eine Multifunktionsarena wäre durchaus sinnvoll wäre. Es stimmt aber halt auch, dass praktisch alle Sporthallen der Stadt marode oder sogar gesperrt sind. Sprengt das Thema hier aber für die nicht Buxtehuder - es ist ein großes Streitthema in der Lokalpolitik. Das Thema hat aber fast jede Gemeinde in Deutschland und die Antworten sind durchaus unterschiedlich. Aktuell haben wir Fans Glück.
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Mangahn, den Köder mit der ungerechten Umverteilung in Richtung Osten, wirft horst65 doch regelmäßig aus. Andere User beißen da nicht mehr an.
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Die Stadt Zwickau, die wesentlich an der Betreibergesellschaft der Halle beteiligt ist, kann aus rechtlich/technischen Gründen nicht auf die Hallenmiete bzw. teile der Hallenmiete verzichten. Also wird es - rein technisch - über einen Zuschuss geregelt. Die hier angedeutete Subventionierung des Vereins mit EUR 216.000 Cash für den Spielbetrieb ist nicht gegeben.
Was du hier schreibst, ist nachweislich falsch. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Zwickau hat es letztes Jahr aufgeklärt. Bei den vom BSV Zwickau veranschlagten Kosten handelt es sich eben nicht um die reinen Mietkosten, sondern um die Gesamtkosten um ein Spiel in der Stadthalle auszurichten. Das ist auch der Grund, weshalb der Zuschuss an den Verein gezahlt wird. Insofern kann man sehr wohl von einer Subvention sprechen.
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Da hätte ich gern eine Quelle. Ich hatte das durchaus in der Zeitung vor Ort verfolgt.
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Da hätte ich gern eine Quelle. Ich hatte das durchaus in der Zeitung vor Ort verfolgt.
Einfach mal zurückblättern. Das wurde hier sehr ausgiebig diskutiert
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Vielleicht können mir die hier vorhanden Bensheim-Insider ja verraten, warum eine provisorische Gegentribüne wie zum Beispiel in Neckarsulm in Bensheim nicht geht? Ich kenne mich mit der Halle baulich nicht genug aus, aber auf den ersten Blick erscheint es mir, als wäre es möglich auf der aktuellen Haupttribünenseite ein paar Reihen wegzulassen, das Spielfeld zu verlegen etc..?
Weil da kein Platz dahinter ist. Dort sitzen die Spielerinnen auf der Auswechselbank und direkt dahinter ist die Wand. Die Weststadthalle hat zwar Gegentribünen aber halt auf den Stirnseiten und die Kapazität ist bei 2.000 Zuschauern, die häufig erreicht werden und die Stimmung bombastisch. Leider ist die Halle jedoch in die Jahre gekommen und die Gemeinde hat kein Geld für eine neue Halle. Elsenfeld ist einfach keine Option, da verkehrstechnisch umständlich erreichbar und dort nie wirkliche Stimmung aufkam.
Metzingen musste übrigens nach Tübingen ausweichen und zahlt dafür eine Menge Geld und wenn sie weiterhin so schlecht spielen, werden die Zuschauer (Erfolgsfans?) ausbleiben und damit auch die benötigten Einnahmen für die Hallenmiete.
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Da hätte ich gern eine Quelle. Ich hatte das durchaus in der Zeitung vor Ort verfolgt.
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Weil da kein Platz dahinter ist. Dort sitzen die Spielerinnen auf der Auswechselbank und direkt dahinter ist die Wand. Die Weststadthalle hat zwar Gegentribünen aber halt auf den Stirnseiten und die Kapazität ist bei 2.000 Zuschauern, die häufig erreicht werden und die Stimmung bombastisch. Leider ist die Halle jedoch in die Jahre gekommen und die Gemeinde hat kein Geld für eine neue Halle. Elsenfeld ist einfach keine Option, da verkehrstechnisch umständlich erreichbar und dort nie wirkliche Stimmung aufkam.
Metzingen musste übrigens nach Tübingen ausweichen und zahlt dafür eine Menge Geld und wenn sie weiterhin so schlecht spielen, werden die Zuschauer (Erfolgsfans?) ausbleiben und damit auch die benötigten Einnahmen für die Hallenmiete.
Danke dir, dass da keine Plätze sind ist mir natürlich bewusst. Aber wieso werden auf der aktuellen Tribünenseite nicht 4-5 Reihen eingefahren, das Spielfeld versetzt (man ist ja durch den einheitlichen Boden nicht auf die Linien angewiesen) und auf der anderen Seite eine mobile Tribüne aufgestellt?
Ich verstehe die Punkte durchaus, du sagst aber ja selbst, dass die Halle in die Jahre gekommen ist. Soll die beste deutsche Frauenhandballliga weiterhin in alten, in die Jahre gekommenen Hallen spielen?
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Viele verkennen hier, dass die Gegentribünen-Regelungen nicht deshalb verabschiedet wurde, um schönere TV-Bilder zu produzieren. Sie wurde verabschiedet, damit die Spiele einheitlich in modernen Mehrzweckarenen veranstaltet werden. Oder anders formuliert: Die Regelung existiert, um bestimmte Typen von Hallen generell aus dem Wettbewerb auszuschließen, nämlich solche wie die Schulsporthalle in Wellinghofen.
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Viele verkennen hier, dass die Gegentribünen-Regelungen nicht deshalb verabschiedet wurde, um schönere TV-Bilder zu produzieren. Sie wurde verabschiedet, damit die Spiele einheitlich in modernen Mehrzweckarenen veranstaltet werden. Oder anders formuliert: Die Regelung existiert, um bestimmte Typen von Hallen generell aus dem Wettbewerb auszuschließen, nämlich solche wie die Schulsporthalle in Wellinghofen.
Und genau das finde ich absolut richtig.
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Und genau das finde ich absolut richtig.
Was soll daran richtig sein? Wo ist das Problem mit Bensheim? Dazu führt es eben dazu, dass sich einige Städte neue Hallen leisten können und andere nicht. Komischerweise reichere Gegenden haben für sowas kein Geld und ärmere schon. Das ist eben der Länderfinanzausgleich.
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Und genau das finde ich absolut richtig.
Die Idee ist richtig. Die Konsequenzen für Bensheim sind aber wirklich bitter. Für etwas, was sie nicht in der Hand haben. Und nicht nur für die. Ob der angedrohte Zwangsabstieg von Bensheim den Frauenhandball massiv fördert wage ich zu bezweifeln.
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Ich denke, dass alle Vereine lang genug Zeit hatten an alternativen Lösungen zu arbeiten. Das Thema ist ja nicht erst vor der Saison entschieden wurden. Nur jetzt greifen eben die ersten "Strafen". Wäre ich Bensheimer würde ich die Halle auch für ausreichend halten. Wenn der Frauenhandball den nächsten Schritt, und da gehört Event sein dazu, machen will - müssen einfach Dinge anders gemacht werden. Dazu gehört es auch, in Hallen zu gehen die keinen Schulturnhallenflair mehr haben.
Bei den Hallen in Halle und Bensheim kann ich gewisse Argumente noch verstehen, aber dass der BVB, die beste Mannschaft Deutschlands in Wellinghofen spielt, darf einfach nicht sein.
Auch eine Halle wie in Blomberg sollte ohne Probleme zugelassen werden.
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Die Regelung ist seit Jahren (!) bekannt, Bensheim ist aber keinen Schritt nach vorne gekommen. Das gilt auch für Dortmund. Andere Vereine haben gehandelt. Dementsprechend sollten sie auch nicht für ihre progressive Arbeit bestraft werden. Ich finde es sehr gut, dass jetzt fast überall in neuen oder ausgebauten Hallen gespielt wird.
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Dortmund ist indiskutabel.
Bensheim... was hätte der Verein machen können?
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Schon vor Jahren ganz intensiv an einer Lösung arbeiten und nicht immer öffentlich jammern, wie schwer das alles ist. Langfristig zu denken heißt auch, dass man gewisse Themen frühzeitig angeht. Nicht, wenn es zu spät ist. Klingt hart, aber eine Sportart kommt mit amateurhaften Bedingungen nicht weiter.
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