Handball-EM 2026 - Vorrunde, Gruppe A

  • Freundschaft!

    SC Magdeburg126
    TBV Lemgo145
    THW Kiel148
    MT Melsungen156
    TSV Hannover-Burgdorf161
    FA Göppingen163
    SG Flensburg-Handewitt170
    VfL Gummersbach171
    Füchse Berlin172
    Rhein-Neckar-Löwen174
    HC Erlangen179
    HSG Wetzlar180
    TV Bittenfeld189
    ThSV Eisenach193
    Bergischer HC194
    HSV Hamburg195
    GWD Minden207
    SC DHfK Leipzig208

    Stimmt ja ziemlich gut überein mit dem Tabellenplatz.

  • Das könnte man prima mal auf eine multivariate Analyse/ Strukturgleichungsmodell ausweiten. Man trägt mal alle (vermuteten) Faktoren (z.B. Fehlerquote) zusammen, bringt sie in Beziehungen und kann am Ende schauen, wie gut das gesamte Modell die Performance der Teams erklärt. Damit könnte man auch gleich testen, inwiefern bzw. bei welchen Faktoren sich der Handball in den letzten Jahren wirklich verändert hat.. Bräuchte man nur eine ganze Menge Daten dazu, um die Faktoren auch zu messen...

    Was nützt mir ein Modell, welches die Symptome berücksichtigt, nicht aber die Ursachen? Der Fehlerquote zum Beispiel liegen Ursachen zugrunde. Fehler zählen ist schön und gut. Und wie hier ja schon gezeigt wurde, gibt es eine gute Übereinstimmung zwischen dem aktuellen Tabellenplatz und der Anzahl der technischen Fehler. Das ist keine echte Überraschung, denn Handball ist ein Fehlerspiel. Würden alle Feldspieler fehlerfrei agieren, würde das Spiel mit maximal einem Tor Unterschied enden und die Torhüterquoten lägen bei 0 %.
    Analysiert wurde hier aber nur das Ergebnis. Ableiten kann man davon allenfalls, dass Fehlervermeidung die Chancen auf einen Sieg erhöht. Ganz ehrlich: Dafür brauche ich kein KI-Modell.
    Viel wichtiger wäre doch eine Analyse der Einflussfaktoren, die zu diesen Fehlern führen. Und da sage ich: Solange das Modell nicht berücksichtigt, ob Spieler XY vor dem Spiel von seiner Liebsten ein Bussi bekommen hat oder die Nacht davor die Peitsche, wäre es in jedem Fall unvollständig.

    Man kann Erfolg planen, der SCM ist da ein sehr gutes Beispiel. Aber man kann ihn nicht garantieren, selbst wenn die Ausgangslage auf dem Papier positiv ist (siehe auch wieder SCM in Erlangen). Spieler sind keine Maschinen, die man vollständig mit einem Parametersatz beschreiben kann. Ein Rest Unsicherheit bleibt. Und ob den eine KI jemals vorhersagen kann, bezweifle ich.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Ich hatte dein „sang- und klanglos“ anders interpretiert. Für mich hieß es, die gewinnen kein Spiel mehr.
    Danke für die Klarstellung!

    Deswegen hatte ich in dem Post ja geschrieben, dass Deutschland irgendwo zwischen 5-8 einlaufen werde!


    Durch die Punkte für Portugal könnte Platz 5,6 allerdings schwieriger werden. Ich denke immer noch, dass es gegen DK und Frankreich nix zu gewinnen gibt!

    Es fehlt einfach immer noch etwas in diesem Team!

  • Der zweite der Bundesliga soll kein Topteam sein? Abenteuerliche These

    Ein Team das seit Jahren nicht gut genug ist sich für die CL zu qualifizieren ist kein Topteam! Hast Du Gefühl die SH spielt kommende Saison um den CL Titel oder könnte dieses Jahr noch die Meisterschaft gewinnen? Dann Hut ab für deinen Optimismus!


    losgelöst davon geht es ja um die Leistung des entsprechenden Spielers! Liefert Grgic bei dieser WM? Nein! Er darf gerne im Verein besser spielen als in der Nationalmannschaft, aber er ist doch Lichtjahre von einem Führungsspieler im Nationalteam entfernt!!

    Das mag sich noch änderten, aber exakt dieses Selbstverständnis was eben nicht nur einen Gidsel ausmacht fehlt Marco noch (!!) komplett.


    Es gibt im deutschen Rückraum keinen Spieler, der das Team trägt, wenn es mal nicht so läuft!


    Und bevor jetzt die Verweise auf das HF gegen Frankreich kommen!! Das sollte wohl jedem klar sein, dass das eine 1 von 100 Situation war. Für mich zeigt das aber auch genau das Problem der Mannschaft. Bisher fiel es dem Team extrem schwer zu liefern, wenn es musste! Es gibt da eben einen riesengroßen Unterschied zwischen „jetzt liefern müssen“ und „es erwartet eh keiner mehr etwas“.

    Vielleicht kann Spanien ein solcher Schritt gewesen sein. Allerdings sehe ich Spanien derzeit nicht mehr als wirkliches Topteam für (den) Titel!!

  • Beitrag von Stifler'sMom (21. Januar 2026 um 08:27)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (21. Januar 2026 um 08:28).
  • Zwar keine CL Quali, aber zwei Mal hintereinander die European League gewonnen und aktuell nach einer guten Hinrunde auf Platz 2, zum Beispiel vor den Füchsen, natürlich ist Flensburg ein Topteam, alles andere ist dumme Polemik. Und Grgic ist einer der Führungsspieler dieses Topteams, wird aber in der Nationalmannschaft an der kurzen Leine gehalten. Das kann sich noch als Fehler erweisen.

  • Deutschlands Handball-Sorgenkind Grgic? "Wir kämpfen für Marko" | handball-world

    Unfassbare Aussagen! Grgic weiß ganz genau, dass er nach einem Fehler wieder rauskommt! Das ist der einzige Grund für seine schlechteren Leistungen als im Verein!

    Das stimmt nicht ! Er hat so viele Chancen erhalten....

    Aber wenn du in wichtigen Spielsituationen eingewechselt wirst, danach 1x Schritte machst und 2 x Fehlwurf, bleibt dir als Nationaltrainer nichts anderes übrig, als ihn wieder auszuwechseln.

    Solche Sachen können ein Spiel dann z.b komplett kippen lassen.

    Das er nicht spielt liegt einzig und allein an ihm selber! Er scheint ja genug Hilfen zu bekommen, jetzt liegt es an ihm

  • Jaydeeblue

    Also solche Aussagen sind albern. Dann ist nur der SC Magdeburg ein Top-Team? Und wer noch weltweit? Wenn das die Maßstäbe sind, dürften nur sehr wenige Nationalmannschaften überhaupt Spieler haben die ihre Mannschaft tragen oder ist Lissabon ein Topteam als Beispiel? Was für ein Quatsch.


    @Grgic und handballworld-Artikel

    Wenn irgendwas einem Spieler der eventuell verunsichert oder unzufrieden ist, dann garantiert nicht das man so über ihn öffentlich redet. Was sind das denn für Aussagen bitte? Das klingt ja als wenn er irgendwie gefährdet es sich selbst zu verletzen oder so.

  • Ein Team das seit Jahren nicht gut genug ist sich für die CL zu qualifizieren ist kein Topteam! Hast Du Gefühl die SH spielt kommende Saison um den CL Titel oder könnte dieses Jahr noch die Meisterschaft gewinnen? Dann Hut ab für deinen Optimismus!

    Nach deiner Definition spielt beim Dänemarks Startaufstellung im Feld auch nur Gidsel, Saugstrup in einem Topteam, wobei die Berliner mit Gidsel in diesem Jahr weniger Chancen auf die deutsche Meisterschaft haben als z.B. Flensburg, die ja kein Topteam sind, dennoch ziemlich viele Dänische Nationalspieler in ihren Reihen haben.


    Aber vielleicht haben sie ja deshalb gegen Portugal verloren.

    Wobei, wer von denen spielt denn in einem Topteam?

  • Beitrag von tiger (21. Januar 2026 um 10:09)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (21. Januar 2026 um 10:12).
  • Wo wir schon bei der KI sind, neues Diskussionsfutter. :P

    ChatGPT bescheinigt Flensburg "eindeutig zu den Top-Teams im Handball, sowohl in Deutschland als auch international" zu gehören.

    ChatGPT meint auch: "Der Gewinner der Handball-EM 2026 steht erst nach dem Turnier fest."

    Da ist was dran.;)

  • Was nützt mir ein Modell, welches die Symptome berücksichtigt, nicht aber die Ursachen? Der Fehlerquote zum Beispiel liegen Ursachen zugrunde. Fehler zählen ist schön und gut. Und wie hier ja schon gezeigt wurde, gibt es eine gute Übereinstimmung zwischen dem aktuellen Tabellenplatz und der Anzahl der technischen Fehler. Das ist keine echte Überraschung, denn Handball ist ein Fehlerspiel. Würden alle Feldspieler fehlerfrei agieren, würde das Spiel mit maximal einem Tor Unterschied enden und die Torhüterquoten lägen bei 0 %.
    Analysiert wurde hier aber nur das Ergebnis. Ableiten kann man davon allenfalls, dass Fehlervermeidung die Chancen auf einen Sieg erhöht. Ganz ehrlich: Dafür brauche ich kein KI-Modell.
    Viel wichtiger wäre doch eine Analyse der Einflussfaktoren, die zu diesen Fehlern führen. Und da sage ich: Solange das Modell nicht berücksichtigt, ob Spieler XY vor dem Spiel von seiner Liebsten ein Bussi bekommen hat oder die Nacht davor die Peitsche, wäre es in jedem Fall unvollständig.

    Man kann Erfolg planen, der SCM ist da ein sehr gutes Beispiel. Aber man kann ihn nicht garantieren, selbst wenn die Ausgangslage auf dem Papier positiv ist (siehe auch wieder SCM in Erlangen). Spieler sind keine Maschinen, die man vollständig mit einem Parametersatz beschreiben kann. Ein Rest Unsicherheit bleibt. Und ob den eine KI jemals vorhersagen kann, bezweifle ich.

    Ich glaube wir sind uns hier größtenteils einig! Es wird imho keine KI geben die zu 100% voraussagen kann, wie Ergebnisse oder Platzierungen. Mein Gedanke war ein (konzeptionelles) Modell zu erstellen, das die unterschiedlichen (messbaren) Faktoren aus Angriff (z.B. Trefferquote, Gegenstoßquote, Anzahl Angriffe pro Spiel) , Ballkontrolle (Fehlerquote), Abwehr & Towart usw. sammelt und in Beziehungen setzt (auch mehrstufig). Wenn man die Daten alle hätte(!), dann könnte man ausrechnen, wieviel vom Ergebnis durch diese messbaren Faktoren erklärt werden können (Modellgüte, Bestimmtheitsmaß). Der Rest sind dann nicht greifbare Faktoren wie die Spieltagsverfassung, Team-Chemie oder deutlich schwerer zu erfassende Faktoren, wie Abhängigkeit von einem einzelnen Spieler, Ausgeglichenheit in der Kaderbreite, Spielsystem etc.

    Deine grundsätzliche Argumentation (Was nützt mir ein Modell, welches Symptome berücksichtigt, nicht aber die Ursachen) teile ich daher nur bedingt. Für mich sind das keine Symptome, sondern nachgelagerte Kennzahlen/ lagging indicators. Wenn ich weiß, welche dieser nachgelagerten Kennzahlen "mehr Einfluss" haben, dann kann ich besser priorisieren. Wo ich aber bei dir bin: Es kann sein, dass die Aussagen für Fachleute trivial erscheinen würden, weil sie einfach das Bauchgefühl bestätigen.

  • Ich glaube wir sind uns hier größtenteils einig! Es wird imho keine KI geben die zu 100% voraussagen kann, wie Ergebnisse oder Platzierungen. Mein Gedanke war ein (konzeptionelles) Modell zu erstellen, das die unterschiedlichen (messbaren) Faktoren aus Angriff (z.B. Trefferquote, Gegenstoßquote, Anzahl Angriffe pro Spiel) , Ballkontrolle (Fehlerquote), Abwehr & Towart usw. sammelt und in Beziehungen setzt (auch mehrstufig). Wenn man die Daten alle hätte(!), dann könnte man ausrechnen, wieviel vom Ergebnis durch diese messbaren Faktoren erklärt werden können (Modellgüte, Bestimmtheitsmaß). Der Rest sind dann nicht greifbare Faktoren wie die Spieltagsverfassung, Team-Chemie oder deutlich schwerer zu erfassende Faktoren, wie Abhängigkeit von einem einzelnen Spieler, Ausgeglichenheit in der Kaderbreite, Spielsystem etc.

    Deine grundsätzliche Argumentation (Was nützt mir ein Modell, welches Symptome berücksichtigt, nicht aber die Ursachen) teile ich daher nur bedingt. Für mich sind das keine Symptome, sondern nachgelagerte Kennzahlen/ lagging indicators. Wenn ich weiß, welche dieser nachgelagerten Kennzahlen "mehr Einfluss" haben, dann kann ich besser priorisieren. Wo ich aber bei dir bin: Es kann sein, dass die Aussagen für Fachleute trivial erscheinen würden, weil sie einfach das Bauchgefühl bestätigen.

    Hömma, isset dir langweilig?

    „Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.“ Voltaire

    Meinungsfreiheit ist essentiell und nicht verhandelbar!

    "Herr, sag mir was das Rezept für ein langes, zufriedenes Leben ist!" - "Streite dich nicht mit Hohlköpfen." - "Herr, ich bin anderer Meinung!" - "Da hast du Recht."

  • Er baut immer darauf, dass ihn alle verstehen 😉

    Wäre schön, aber tolerieren, nicht ganz ernst nehmen oder nicht gleich an die Decke gehen, würde im Zweifelsfalle auch reichen.

    Was ich wirklich meine ist, dass ich tatsächlich sehr auf Dänemark und Frankreich in der HR fixiert war und dann spukte mir noch Norwegen im Kopf rum. Das hat auch damit zu tun, dass ich mich mit möglichen Konstellationen in der Zukunft in der Regel nicht so intensiv beschäftige, vor allem weil ich ja eigentlich nicht mal mehr mit der HR gerechnet habe.

    Fazit: Auch wenn Dänemark mal schwächelt, wird es für uns ja nicht leichter. Auch wenn Portugal nicht gegen Dänemark gewonnen hätte, wären die in einem Duell mit uns für mich trotzdem Favorit und jetzt kommen die auch noch mit 2 unerwarteten Punkten in die HR. Also für mich ist es jetzt noch mal deutlich schwieriger geworden die HR zu überstehen. HF war aber auch vorher nur noch theoretisch möglich.

    Garbagetime ist SCM-Time!

    Einmal editiert, zuletzt von hlp (21. Januar 2026 um 13:32)

  • Naja, ganz Unrecht hat er mit seiner Meinung nicht. Unabhängig davon, was man von Alfred halten mag, aber während eines Turniers sollte man geschlossen auftreten.

    Warum soll sich der DHB jetzt vor den Trainer stellen, ist das dann glaubwürdig? Würde das nicht eine weitere Diskussion befördern... Vor dem Turnier hat Michelmann sich unglücklich ausgedrückt, er hätte besser mit einer Standardfloskel geantwortet aber jetzt sehe ich keinen Grund plötzlich seitens des DHB pressewirksam tätig zu werden.


    Die Regel ist nach dem Turnier die Leistung usw. zu bewerten, daran ist nichts falsch, machen andere im Sport und übertragen auf die Wirtschaft ähnlich ebenso.