Zweite Mannschaften in der Quali der Jugend - das leidige Thema

  • Die Quali der Jugend steht an. Und damit eines der schwierigsten Themen in der Spielordnung / in den Durchführungsbestimmungen: Wen darf ich in der zweiten Mannschaft einsetzen, wenn die erste Mannschaft derselben Altersklasse bereits qualifiziert ist? Früher galt: Zwischen den ersten beiden Saisonspielen darf es keine Wechsel zwischen den beiden Mannschaften geben, d.h. wer in den ersten beiden Quali-Spielen in der Zwoten eingesetzt wird, durfte dann in den ersten beiden Punktspielen der Ersten nicht eingesetzt werden. Hat hierzulande aber nie jemanden interessiert, die Platzhirsche schossen mit der Regionalliga- später Bundesligamannschaft die Zwote durch die Quali und der Landesverband hat beide Augen zugedrückt. Ungerecht? Scheißt der Papst in den Wald?

    Zuletzt in Niedersachsen/Bremen eine spannende Modifikation. Muss die Zwote in die Quali, zieht sie die Erste auch mit runter in die Relegation. Und dann galten per Dfb die Pokal-Festspielregeln: Innerhalb des Wettbewerbs durfte nicht die Mannschaft gewechselt werden. Ein sehr guter Ansatz... viele willkürliche Wildcard Entscheidungen haben das dann wieder untergraben, bzw. ich vermute, der DHB wird sich von den Landesverbänden nicht in die Suppe spucken lassen, dass fest qualifizierte Mannschaften nun wieder die Quali aufblähen.

    Für die Quali zur Saison 26/27 nun eine neue Variante im HVNB in den Dfb zur Relegation:


    Uff...

    Zitat

    §9 SpO DHB Spielsaison
    (...)
    (2) Im Jugendbereich gehören die Qualifikationsspiele zum neuen Spieljahr.

    Zitat

    §55 Einschränkung des Spielrechts in Meisterschaftsspielen
    (1) Für Vereine mit mehreren Mannschaften in derselben Altersklasse wird das Spielrecht der Spieler in Meisterschaftsspielen eines Spieljahres des Vereins in der Weise eingeschränkt,

    Alle Alarmglocken verstummen aber erst einmal, wenn man bei Absatz 4 ankommt:

    Zitat

    (4) Die Landesverbände können für den von ihnen geleiteten Spielbetrieb betreffend Qualifikationsspiele und -turniere im Jugendbereich abweichende Regelungen beschließen.

    Sehr weise Ermächtigungsgrundlage, die war dringend nötig. Endlich können die Landesverbände so etwas wie Gerechtigkeit in die Quali für das o.g. Thema reinbringen. Und dann kann man auch mal so tun, als wäre nach Saisonende noch wer festgespielt. § 55 IV SpO DHB ist ja recht offen.

    Option 1: Freiwilliger Verzicht auf einen Startplatz (in der Regionalliga), um dann mit beiden Teams Quali Regional-/ und Oberliga zu spielen. Wahrscheinlich weniger praxisrelevant, aber ein fairer Ansatz. Leider fehlt nun die Klausel, dass die Pokal-Festspielregeln für die Dauer der Quali gilt (keinerlei Wechsel zwischen den Teams).

    Option 2: Der (neue) Jungjahrgang darf ausnahmslos spielen, Spieler des (neuen) Altjahrgangs nur, wenn sie in der alten Saison nicht in der Regionalliga festgespielt waren.

    Der Jurist bekommt Schnappatmung.

    1. Quasi-Rückwirkung der Norm. Wäre es für die Trainer nicht schick gewesen, wenn sie zum Saisonende gewusst hätten, dass es taktisch schlau gewesen wäre, mehrere Spieler aussetzen zu lassen, damit sie für die Quali frei sind? Und wenn sie es gewusst hätten, wäre es nicht reihenweise zu Wettbewerbsverzerrung gekommen?

    2. Gleichbehandlungsgebot: Die Regionalligisten werden ausgebremst, die Bundesligisten können machen, was sie wollen? Ernsthaft?

    Sieht so aus, als würde hier der Föderalismus eine gerechte Lösung verhindern. Der DHB wird sich nicht vorschreiben lassen wollen, dass fest qualifizierte Mannschaften nun doch in die Quali sollen, nur weil es eine zweite Mannschaft auf Landesverbandsebene gibt. Aber warum es dem Landesverband nicht möglich sein soll zu prüfen, wer in der Vorsaison in der Bundesligamannschaft festgespielt war, will mir nicht in den Kopf. Wozu die Privilegierung der Bundesligisten? In der Praxis heißt das: Der Bundesligist läuft in der Regionalligaquali mit dem vollständigen Bundesligakader auf, während der Regionalligist in der Oberligaquali nur den Jungjahrgang einsetzen darf.

    Ich sehe da noch Optimierungsbedarf...

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  • Eine Möglichkeit wäre natürlich, Leistungszentren zu verbieten, eine zweite Mannschaft zu haben, sondern nur noch eine Mannschaft bei einem Kader von maximal 18 Leuten. Dann würden sich die NLZs auch nicht mehr die Talente mit der Kieskanne holen, sondern nur noch die Topspieler.

  • Zweite Mannschaften werden nicht nur von NLZ gestellt, sondern auch vielen anderen, manche "Dorfvereine" melden sogar in eningen Jugendbereichen. Und die tricksen nicht, wollen ihre Vielzahl an Kindern nur unterbringen, spielen lassen und ausbilden.

    Im Anfang war das Nichts - und das ist dann explodiert." (Terry Pratchett)
    1990 + 1974 - 1954 = 2010  (nur ein kleiner RECHENFEHLER)

  • Tricksen tun die NLZs. Indem sie zum Beispiel die B1 als B2 die Quali spielen lassen, da die B1 fest für die Bundesliga qualifiziert ist.

    Nenne es nicht tricksen sondern sich im Rahmen der Regularien bewegen.

    Möge die Macht mit Euch sein

  • Die Regularien waren eigentlich klar. Du muss schriftlich eine Mannschaft benennen, mit Spielern, die wirklich zur "Ersten" gehören (über Einsätze nachzuweisen oder so). Dieser Passus ist in BW dieses Jahr nicht enthalten. Wurde er nur vergessen oder war das gewollt? Wenn ja, warum?

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  • Nenne es nicht tricksen sondern sich im Rahmen der Regularien bewegen.

    Ich denke schon das man es tricksen oder bescheissen nennen sollte! Lücken auszunutzen, und dabei ist unsere Gesellschaft leider sehr groß geworden - nicht nur im Jugendhandball, die eigentlich einen ganz anderen Zweck hatten ist schlicht assozial! Denkst Du ernsthaft, dass das die Idee derjenigen war, die sich diese Regel erdacht haben? Eben! Und JEDER weiß es doch! Insofern sollte man solche charakterlich verwerflichen Dinge auch benennen und zwar so wie sie sind!

    Einmal editiert, zuletzt von NoahHarbeck (30. April 2026 um 16:25)

  • Ich trainiere eine weibliche u17 und wir haben aktuell folgende Situation:

    Durch einen Kader von ~20 Mädels + talentiertem u15 Jahrgang darunter haben wir uns entschieden, 2 Mannschaften zu melden.

    Es gibt bei uns nur 4 Ligen (inklusive BuLi).

    Ziel war, mit der 1. Mannschaft die Quali für die "3. Liga" zu spielen und ab September dann zusätzlich mit einer 2. Mannschaft in der "4. Liga" zu starten.

    Jetzt war es nicht möglich, eine Mannschaft für die Runde- aber nicht für die Quali anzumelden, also mussten wir beide Mannschaften für die Quali zu Liga 3 anmelden.

    -> In der u17 findet die Quali an einem Tag in Turnierform statt...ratet, welche 2 Mannschaften nun zusammen mit 2 fremden Teams in einer Turniergruppe sind...


    Neben Potenzial für Tricksereien eine kreative Auslegung der Regularien (1. Mannschaft spielt gegen Gegner A; direkt zuvor spielt die 2. Mannschaft das komplette Spiel Manndeckung/Parteiball gegen diesen Gegner), gibt es auch diverse Unklarheiten zur generellen Durchführung:

    -dürfen Spielerinnen, die zuerst in der 2. Mannschaft gespielt haben, direkt im Anschluss in der 1. Mannschaft eingesetzt werden

    -wie läuft das Spiel der 1. Mannschaft vs 2. Mannschaft ab (Schiedsrichterkosten?)


    Gibt es so etwas auch an anderen Standorten; hat jemand damit Erfahrungen und vielleicht einen Ratschlag?
    (gerne auch per PN, wenn das hier das Thema verfehlt)

  • § 55 IV SpO gibt den Landesverbänden große Gestaltungsfreiheiten. Wie oben beschrieben, es reicht aber nicht, den Rahmen auszuschöpfen. Die Regelungen müssen dann aber auch umgesetzt werden, bzw. dürfen nicht durch Wildcards ausgehöhlt werden.

    Kaderlisten finde ich problematisch, selbst wenn zwei Teams parallel die Quali bestreiten. Soll über ein Stück Papier die Spielberechtigung einzelner Spieler eingeschränkt werden? Eine kleine Verletzungsmisere und die Dispositionsfreiheit fehlt.

    Der Ansatz, den Jungjahrgang in die Quali der zweiten Mannschaft zu zwingen und darüber hinaus "nicht festgespielte" Spieler des Altjahrgangs, ist auch nicht verkehrt. Dann muss die Regel aber frühzeitig bekannt sein und darf nicht nach der Saison hinter dem Busch hervorspringen. Und alle müssen sich klar sein, dass zum Saisonende hin womöglich Spiele im Hinblick auf die bevorstehende Quali abgeschenkt werden.

    Semantik: Eine Mannschaft, die in der Folgesaison komplett in der Ersten spielen wird, die Quali der Zwoten durchlaufen zu lassen, ist Trickserei.

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  • Es lebe der Föderalismus!

    Wir haben ganz frisch eine richtig knusprige Situation. Der Landesverband hatte bereits seine Quali-Runden angesetzt und - verhältnismäßig - scharfe Regeln eingeführt, was die Teilnahmeberechtigung von Spielerinnen in einer zweiten Mannschaft angeht, die in der Vorsaison in der ersten Mannschaft festgespielt waren (s.o.).

    Nun zieht der Regionsverband nach, setzt seine Quali-Runden an, gibt aber - vorerst jedenfalls - keine Durchführungsbestimmungen heraus. Es gilt dann die SpO. Das hat zur Folge, dass zweite Mannschaften auf Landesebene teils recht "kastriert" in die Quali gehen und womöglich tatsächlich mit der "echten" Zwoten spielen müssen, eine Ebene tiefer nun aber die Regionalligamannschaft für die Dritte abräumen darf. Kannste Dir nicht ausdenken.

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  • Ich denke schon das man es tricksen oder bescheissen nennen sollte! Lücken auszunutzen, und dabei ist unsere Gesellschaft leider sehr groß geworden - nicht nur im Jugendhandball, die eigentlich einen ganz anderen Zweck hatten ist schlicht assozial! Denkst Du ernsthaft, dass das die Idee derjenigen war, die sich diese Regel erdacht haben? Eben! Und JEDER weiß es doch! Insofern sollte man solche charakterlich verwerflichen Dinge auch benennen und zwar so wie sie sind!

    Ich teile dieses Statement uneingeschränkt und liefere auch den bildlichen Nachweis:

    Ergebnis aus der Quali für die Regionalliga Hessen:

    Ergebnis der Regionalligasaison:

    In meinen Augen widerspricht ein solches Verhalten jeglichem Verständnis von sportlicher Vergleichbarkeit und zielt nur darauf ab, anderen Mannschaften den Zugang in diese Liga und die Weiterentwicklung der eigenen Spieler zu verhindern, bzw. noch viel krasser gedacht, den "gescheiterten" Vereinen die Spieler abzuwerben.

    Das Erste, was ein Kind lernt, ist gegen den Ball zu treten! Wenn es intelligent ist, nimmt es ihn später in die Hand !!!

    Die Wissenschaftler haben herausgefunden..... und sind auch wieder reingekommen :)

    Politiker sind wie Windeln, man sollte sie oft wechseln, und aus den gleichen Gründen! (Mark Twain)

    2 Mal editiert, zuletzt von gummiball (12. Mai 2026 um 22:44)

  • Wir haben es jetzt auch getan, haben Bundesligaspieler zur Oberliga-Quali der A-Jugend geschickt.

    Allerdings jene aus der B-Jugend, die dieses (harzfreie) Turnier als Vorbereitungsmaßnahme für die Ausscheidung zur JBLH nutzten.

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  • Ich korrigiere mich. Der Regionsverband (s.o.) hat sehr wohl Durchführungsbestimmungen für die Relegation erlassen. Die finden sich aber nicht im Downloadbereich der Homepage, sondern als Anhang eines Artikels im Nachrichtenarchiv. (So macht Satire einfach keinen Spaß mehr! Die Realität liefert nicht mehr die Vorlagen, die Realität ist bereits die Pointe.) Böse Überraschungen sind vorprogrammiert. Kein Trainer hält sich über den Rundbrief auf dem Laufenden, sondern sucht die Dfb im Downloadbereich.

    Und man hat sich auch Gedanken zu mehreren Mannschaften in der Relegation gemacht:

    Zitat

    1.11 Für den Einsatz in mehreren Mannschaften der gleichen Altersklasse ist § 45 Absatz 8 SpO sinngemäß für die gesamte Relegation anzuwenden. Ein Spieler ist in der Mannschaft festgespielt, in der er zuerst eingesetzt wurde und für eine weitere Mannschaft der gleichen Altersklasse dann nicht mehr teilnahmeberechtigt. Hierunter fallen auch die Relegationen zur Regionalliga und Oberliga in der gleichen Altersklasse.

    Der Rückgriff auf die Pokal-Regeln, ein durchaus sinniger Schachzug. Leider gibt es natürlich Vereine, die mit der Ersten und ggf. Zwoten schon qualifiziert sind. Dann geht die Vorschrift natürlich ins Leere. Sämtliche "Profis" dieser Altersklasse könnten dann in der Relegation auf unterster Ebene eingesetzt werden. Als ob Jahrzehnte des Missbrauchs nicht mal Anlass gewesen wären, hier einfach mal dazwischen zu hauen (§ 55 IV SpO liefert alle Optionen).

    Aber der Knüller natürlich der Versuch der Privilegierung der Vereine, die um die Teilnahme an der Jugendbundesliga mitspielen. Anders lässt sich die Erläuterung nicht verstehen. Was soll das?! Geht nur ebenfalls ins Leere, ich sehe kein Schlupfloch in § 45 VIII SpO.

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  • Der Rückgriff auf die Pokal-Regeln, ein durchaus sinniger Schachzug. Leider gibt es natürlich Vereine, die mit der Ersten und ggf. Zwoten schon qualifiziert sind. Dann geht die Vorschrift natürlich ins Leere. Sämtliche "Profis" dieser Altersklasse könnten dann in der Relegation auf unterster Ebene eingesetzt werden. Als ob Jahrzehnte des Missbrauchs nicht mal Anlass gewesen wären, hier einfach mal dazwischen zu hauen (§ 55 IV SpO liefert alle Optionen).

    Aber der Knüller natürlich der Versuch der Privilegierung der Vereine, die um die Teilnahme an der Jugendbundesliga mitspielen. Anders lässt sich die Erläuterung nicht verstehen. Was soll das?! Geht nur ebenfalls ins Leere, ich sehe kein Schlupfloch in § 45 VIII SpO.

    Das ist ja in der Tat nur die – eigentlich logische – Regelung, dass ein Spieler eine Quali nur für eine Mannschaft spielen darf. Der Einsatz von Spielern aus anderen Mannschaften, die bereits qualifiziert sind, wird dadurch gerade nicht ausgeschlossen, wie Du richtig schreibst. Es wäre durchaus fair, eine Regelung für solche Fälle zu finden, damit nicht die Kader der höher spielenden Mannschaften eine Quali sicherstellen können. Das kann ja sogar so weit gehen, dass Mannschaften, die sich nicht einmal sportlich qualifiziert, sondern eine Wildcard bekommen haben (wie beispielsweise SG Flensburg-Handewitt in der B-Jugend), ihre 2. Mannschaft in die Regionalliga bringen könnten (nur ein Beispiel, ich weiß nicht, ob das da geplant ist).

    Eine Privilegierung der Mannschaften, die die Quali für die JBLH spielen, sehe ich nicht. Der Verweis und Satz 2 der Regelung sagen insofern ja alles Wesentliche. Satz 3 ist nur eine Klarstellung (»Hierunter fallen auch...«).

  • Nur mal ein Gedanke von mir als Laie in diesen Angelegenheiten:

    Ist das „Herunterziehen“ von Spielern denn sinnvoll? Da dann die Qualifikation für die höhere Liga geschafft ist, die „heruntergezogenen“ Spieler jedoch dann dort nicht mehr spielen, ist es doch wahrscheinlich, dass diese Mannschaft eine Niederlage nach der anderen kassiert (und vielleicht auch noch mit vielen Gegentoren). Wollen die Vereine das? Das kann doch für die jugendlichen Spieler deprimierend sein …

  • Nur mal ein Gedanke von mir als Laie in diesen Angelegenheiten:

    Ist das „Herunterziehen“ von Spielern denn sinnvoll? Da dann die Qualifikation für die höhere Liga geschafft ist, die „heruntergezogenen“ Spieler jedoch dann dort nicht mehr spielen, ist es doch wahrscheinlich, dass diese Mannschaft eine Niederlage nach der anderen kassiert (und vielleicht auch noch mit vielen Gegentoren). Wollen die Vereine das? Das kann doch für die jugendlichen Spieler deprimierend sein …

    Wahrscheinlich wechseln Spieler/Spielerinnen von Vereinen, die sich qualifizieren konnten, zu diesem Verein. Und dann hat man eine wettbewerbsfähige Mannschaft.

  • Nur mal ein Gedanke von mir als Laie in diesen Angelegenheiten:

    Ist das „Herunterziehen“ von Spielern denn sinnvoll? Da dann die Qualifikation für die höhere Liga geschafft ist, die „heruntergezogenen“ Spieler jedoch dann dort nicht mehr spielen, ist es doch wahrscheinlich, dass diese Mannschaft eine Niederlage nach der anderen kassiert (und vielleicht auch noch mit vielen Gegentoren). Wollen die Vereine das? Das kann doch für die jugendlichen Spieler deprimierend sein …

    Ganz so drastisch muss der Unterschied ja nicht sein. Es geht eher darum, die Quali schnell und vor allem sicher zu schaffen. Wie Handballer2105 schon schreibt, wechselt dann vielleicht noch der ein oder andere Spieler. Außerdem kann sich die Mannschaft noch entwickeln. Man muss natürlich vorsichtig sein und die zweite Mannschaft nicht mithilfe der ersten in eine Liga spielen, in der sie nichts zu suchen hat. Dann passiert genau das, was Du sagst und das sorgt vor allem für Frust.