Ticketpreise und Entwicklung

  • Zitat

    Wobei ich auch glaube, dass das an dem einen oder anderem Standort noch spannend wird. Für Buxtehude bin ich ziemlich sicher, dass es Veränderungen in der Ticketpreisstruktur geben wird. Nur welche, dass steht in den Sternen. Wir haben hier ein riesen GAP zwischen der Elite in der Zentrale der Halle mit EUR 33 pro Ticket und EUR 23 für die Plätze daneben. Die Abstimmung mit den Füßen war schon recht deutlich. Abgesehen von den Dauerkartenbesitzern, die die Halle ja vorher nicht wirklich kannten, lagen die teuren Karten schwer und kaum verkäuflich im Bestand. Besonders deutlich wurde das an Mittwochspielen und am letzten Spieltag, wo es keine Dauerkarten gab.

    Ich bin sehr gespannt wie der Zielkonflikt (max Geld, max Zuschauer) gelöst wird. Einerseits wird man Schweissperlen auf die Stirn bekommen beim Gedanken den VIP und Firmenkunden weniger als EUR 33 als Vergleichspreis für die Plätze vorzulegen. Andererseits drängt man die Plätze klar aus dem Markt und macht das Ausverkaufen der Halle sehr schwer. Die EUR 10 Preisdifferenz sind zumindest durch die Sicht nicht gerechtfertigt.

    Was bleibt? Kreativ könnte man den Hochpreisbereich auf die Haupttribüne verkleinern und hier die Großkupferten sammeln, so sie das den zulassen. Oder die Kategorie 2-4 so anheben, dass doch wieder hochpreisige Mittelplätze kaufbar erscheinen. Andererseits hat man ja durchaus festgestellt, dass das Buxtehuder Publikum preissensibel ist.

    Zur neuen Halle hatte man mit einer weitgehend klugen Preispolitik überrascht. Ob das noch einmal gelingt?

    Die neuen Ticketpreise sind jetzt für Buxtehude bekannt.

    Kat 1 33 Euro

    Kat 2 24 Euro

    Kat 3 18 Euro

    Stehplatz 12 Euro

    Auf hohem Level eine lediglich moderate Erhöhung von einem Euro für alles außer Kat 1 (dort: 0 Euro). Ärgerlich ist, dass der Dauerkartenrabat auf 12 Euro zusammengestrichen ist, so dass es real teurer ist die Dauerkarte zu kaufen als Einzeltickets, selbst wenn man alle Spiele besucht. Hintergrund ist die traditionelle Januar Aktion, bei der es zwei Tickets zu einem Preis gibt. Die Kat 2 Dauerkarte ist also 12 Euro teurer als die Einzeltickets. Das ist schon ein Hohn. Zwar gibt es für Dauerkarten auch noch einen Fanclubrabat von 30 Euro, aber mein Fanclubbeitrag ist sichtbar höher, also kommt mir nicht damit. ;)

  • Die preisliche Bewertung der Dauerkarten hat noch eine kleine Unsicherheit oder? Die HBF-Tagung hat noch nicht stattgefunden und ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass es noch Anpassungen am Modus gibt.

  • Nein, keine größere Unsicherheit in Buxte. Da ist man "zu clever" für. Es sind 12 Spiele enthalten. Im Notfall zahlt man jedes weitere Spiel einzeln. Schon dieses Jahr ist - anders als in anderen Hallen - das letzte Spiel nicht "geschenkt" worden.

  • Was soll denn am Modus gemacht werden ?

    Glaubt hier Jemand wirklich, dass man zur einfachen Hin und Rückrunde zurückkehrt ?

    Modus war eigentlich 1-4 Entscheidungsspiele. Somit im WorstCase ein Heimspiel. 5-8 und 9-12 Gruppenspiele. Somit 3 Heimspiele. Vorletzter spielt noch ein Relegations-Heimspiel. Somit ist die Regelung von SUN einfach ein Witz. Da man 12 bis 15 Heimspiele bekommt. Deswegen haben viel eben die DK auf 12 Heimspiele gelegt. Manche haben 2. Playoffspiel wegen LB dazugegeben.

  • Was soll denn am Modus gemacht werden ?

    Glaubt hier Jemand wirklich, dass man zur einfachen Hin und Rückrunde zurückkehrt ?

    Falscher Thread, den habe ich extra geöffnet, weil jemand die Preisdiskussion seperat wollte^^

    Nein, für eine einfache Hin- und Rückrunde fehlt die Grundlage. Dafür sind es zu wenig Teams. Und eine so große Änderung, unvorbereitet, geht einfach nicht. Da müsste man die Liga mal eben um mindestens 2 Teams erweitern, besser um 4. Technisch zwar möglich, aber das schlägt dann durch die ganzen Ligen durch.

    Technisch müsste man ja "nur" eben beschließen: keinen Absteiger, 3 Aufsteiger. Ausnahmeregelung für Nürtingen wegen "x". Praktisch halte ich das für völlig unrealistisch.

  • Was soll denn am Modus gemacht werden ?

    Glaubt hier Jemand wirklich, dass man zur einfachen Hin und Rückrunde zurückkehrt ?

    Ich will den Thread nicht in die falsche Richtung lenken, aber grundsätzlich möglich wäre es wohl. Dann hätte man aber nur fixe 11 Heimspiele. Ich halte es aber für unwahrscheinlich. Wenn eine erneute Änderung kommt, dann vermutlich erst für die Saison 27/28.

  • Metzingen Heimspiele Playdown:

    Göppingen 1119

    Neckarsulm 2400 (1 Euro-Spiel)

    Halle 1097

    Was lernt man daraus?

    1. Traue keinem Schnitt, der was zur Professionalisierung sagen soll.

    2. Zuschauerpotenzial ist bei geringeren Preisen da.

  • Dauerkartenpreise 2026/2027 in Metzingen (Tübingen), Gültigkeit für alle Ligaspiele der Hauptrunde und in den Play-Offs ohne Pokal und ohne EHF (falls noch ne Wildcard):

    Kategorie 1: Erwachsene 300 EURO, ermäßigt 264 EURO, Kinder 228 EURO

    Kategorie 2: Erwachsene 276 EURO, ermäßigt 240 EURO, Kinder 204 EURO

    Kategorie 3: Erwachsene 252 EURO, ermäßigt 216 EURO, Kinder 180 EURO

    Kategorie 4 (Stehplätze): Erwachsene 168 EURO, ermäßigt 132 EURO, Kinder 0 EURO

    Ermäßigt sind Schüler, Studenten, Azubis, Schwerbehinderte und die Helfer!!!!

    Beim Kauf vor dem 22.06.2026 erhalten alle ein Trikot der neuen Saison incl. Wunschnummer und Wunschname gratis!!

    Jetzt bin ich mal auf den Vergleich zu den anderen Vereinen gespannt und die Kommentare zu steigenden Preisen und fallender Qualität des "Produktes"

    Zahlen wir jetzt mehr für LED usw. oder für gute Spielerinnen???

  • »Wir haben eine Zukunft in Tübingen«

    METZINGENS MANAGER FERENC ROTT SIEHT DEN CLUB NACH DEM UMZUG NACH TÜBINGEN AUF DEM RICHTIGEN WEG.FOTO: SCHMIDT/EIBNER

    Handball – Vor dem Umzug gab es im Umfeld der Metzingerinnen viel Skepsis. Ein Jahr später zieht Rott positive Bilanz

    VON FRANK PLEYER

    METZINGEN. Die Skepsis war bei Teilen der Fans, Helfer und Sponsoren groß. Vor dem dauerhaften Umzug der Metzinger Bundesliga-Handballerinnen in die Tübinger Paul-Horn-Arena, wo seit dieser Saison alle TuS-Heimspiele ausgetragen werden, gingen sie an die Öffentlichkeit und brachten ihre Besorgnis zum Ausdruck. Der Wegzug des Vereins aus Metzingen wurde befürchtet, auch die Existenz des Clubs sah man durch die von der Frauen-Bundesliga (HBF) und Deutschem Handball-Bund (DHB) festgelegten Anforderungen in Sachen Hallen-Größe und -Ausstattung in Gefahr.

    Jetzt, ein knappes Jahr später, sind diese kritischen Stimmen verstummt. »Jeder hat eine andere Wahrnehmung. Aber nun kann jeder, der skeptisch war, sehen, dass es nicht ganz schlecht gelaufen ist«, beschreibt Geschäftsführer Ferenc Rott die Situation. In Metzingen sei ihnen nicht ermöglicht worden, eine größere Halle zu bekommen. Also habe man den Umzug nach Tübingen realisieren müssen. Und er legt Zahlen vor, die wohl die Wenigsten vor einem Jahr erwartet hätten. Demnach haben im Schnitt rund 500 Zuschauer mehr als noch in der Metzinger Öschhalle, der früheren Spielstätte der »TusSies«, die Spiele in Tübingen gesehen. Das bedeutet eine Steigerung um stolze 50 Prozent.

    Neue Kreise erschlossen

    Der Besucherschnitt in der laufenden Spielzeit in Tübingen liegt bei 1.440 Personen pro Partie. Damit rangiert die TuS an vierter Stelle aller elf Erstliga-Clubs. Rott: »Eine starke Resonanz, auch wenn wir sportlich, ehrlich gesagt, keine Highlight-Saison hatten.« Die Öschhalle fasst gegenüber der Tübinger Arena nur 1.050 Zuschauer. Sie war bei TuS-Begegnungen bis vor einem Jahr meist ausverkauft. Angesichts des nun deutlich höheren Besucherschnitts bedeutet das, dass sich die »TusSies« in Tübingen über ihr Stamm-Publikum hinaus neue Kreise erschlossen haben. Und das in einer Sportart, die in Tübingen keine große Tradition auf Top-Niveau hat.

    Metzingen hatte vor dem Umzug pro Spielzeit zwar Begegnungen in der Neckarstadt bestritten, aber nur sporadisch. Zuletzt waren in der Paul-Horn-Arena im Männer-Bereich mit dem TV Neuhausen in der Saison 2012/13 regelmäßig Handball-Bundesliga-Spiele geboten gewesen. Nach Rotts Aussage kommen inzwischen sehr viele Besucher aus Mössingen, dem Gäu oder Rottenburg: »Wir haben das ganze Umland ein bisschen bewegen können, zu uns zu kommen. Das war auch unser Ziel.« Es sei eine Bestätigung nach der großen Skepsis, die ihnen anfangs nach der Ankündigung des Umzugs entgegengeschlagen sei.

    Auch Spielerinnen gefällt Arena

    »Das macht Hoffnung. Wir haben eine Zukunft in Tübingen. Hier haben wir die Voraussetzungen, um wachsen zu können, größer zu werden, auch im Etat, und uns damit auch sportlich steigern zu können«, sagt der Manager. Die Größe der Arena mit einem Fassungsvermögen von 2.500 Plätzen und dem großzügigen VIP-Bereich bietet zudem in der Außendarstellung ganz andere Möglichkeiten als die Öschhalle. Die neue Heimspielstätte kommt auch bei den Spielerinnen sehr gut an. »Das ist eine schöne offene Halle, die super professionell wirkt«, sagt Mannschaftsführerin Svenja Hübner.

    Einziger Nachteil aus Sicht von Rott: Die Halle weist lediglich 1.400 Sitzplätze auf inklusive VIP-Bereich, dafür aber 1.100 Stehplätze. Weil aber unter den TuS-Fans oft Familien sind, die beieinander sitzen wollen und ungern auf Stehplätze zurückgreifen, sieht er in Sachen Zuschauer Grenzen des Wachstums. »Im Schnitt 1.600 oder 1.700 Zuschauer wäre das Maximum, das realistisch ist«, glaubt Rott. Das Top-Ereignis in Sachen Auslastung war das Ein-Euro-Ticket-Spiel, als 2.400 Besucher, die sich von dieser Aktion anlocken ließen, in die Paul-Horn-Arena kamen. Rott: » Da hat man gesehen, dass auch in Tübingen was gehen kann. So ein Umzug erfordert Kreativität. Es ist die Gelegenheit, neue Wege zu gehen und die Sichtbarkeit zu erhöhen.«

    Aus diesem Grund wurden zu den Heimspielen auch eine unterschiedliche Anzahl von Freikarten bei Handball-Camps, in Schulen und Vereinen ausgegeben. Konkrete Zahlen nannte Rott nicht. Das sei schwierig zu benennen. So hätten zum Beispiel auf Messen die Gewinner des Torwandwerfens ein Souvenir oder eine Freikarte erhalten. Oberstes Ziel ist es, zunächst einmal die Leute in die Halle bekommen. Wenn sie dann erstmal vor Ort sind, waren bisher die Reaktionen fast durchgängig positiv. Er habe bei den Zuschauern von kaum jemandem gehört, dass ihm Frauen-Handball nicht gefallen habe, schildert Rott seine Erfahrung. Wichtig sei, etwas zu bieten – »mit einem guten Event, einer guten Show und einer guten sportlichen Leistung«. Das gilt nicht nur für Fans, sondern auch für Sponsoren, die unter anderem die Ein-Euro-Ticket-Aktion erst möglich gemacht hatten. Ein paar neue Geldgeber hat man nach seiner Aussage bekommen. Aber er sei auch »dankbar, dass uns über 90 Prozent der Sponsoren treu bleiben«, so Rott weiter.

    Weitere Erfolge im Zusammenhang mit Metzinger Bundesliga-Partien waren die pinkfarbene T-Shirt-Aktion im Spiel gegen Zwickau sowie die gut besuchten Weihnachtsspiele. Man werde noch härter arbeiten, um die Spiele in der neuen Heimspiel-Stätte zu einem dauerhaften Erfolg zu machen. Rotts Fazit: »Wir brauchen noch ein, zwei Jahre bis wir in Tübingen richig angekommen sind, richtig angenommen werden. Es gab keinen anderen Weg, als in die Paul-Horn-Arena umzuziehen. Jeder hat gesehen, dass es der richtige Weg ist.« (GEA)

  • Die Trikots sind eine großartige Idee. Insbesondere wenn man eine Wand schaffen will.

    Der Text ist ziemlich zweischneidig, wenn man prahlt mehr Zuschauer zu haben und dann zugibt, dass viele Gratistickets dabei waren. ;)

    Alles in allem freue ich mich, dass Metzingen weiter gut dabei ist.

  • Gibt es eventuell solche und solche Helfer? Wer während des Spiels draußen patroliert kann nicht gemeint sein, meiner bescheidenen Meinung nach. Jemand der vorher den Parkplatz organisiert hat und nun in der Halle sitzt eventuell schon.

    Zudem gibt es völlig krude Regelungen auch bei anderen Vereinen. So sollen Spielerinnen der Jugend, die nicht eingesetzt werden (also außerhalb des 16er Kaders) eintritt zahlen. Ob das dann praktisch durchgezogen wird weiss ich nicht, aber das ist m.E. völliger Schwachsinn.

  • Vielleicht wird das extra genannt, weil es auch "Helfer" gibt, die nicht bei der Durchführung des Spieltags beteiligt sind wie Fahrer unter Woche oder externe Trainer. Eintritt zu nehmen für Helfer, die dafür sorgen dass das Spiel stattfinden kann wäre sehr merkwürdig. Einziger Grund könnte sein, dass die Zuschauerzahl dann höher ist und am Ende der Preis verrechnet wird wie der Fan Club Rabat beim BSV.

  • Blomberg 25/26 (Quelle: Der Heimvorteil beginnt mit dir – Der Dauerkartenverkauf für die Saison 2025/26 - HSG Blomberg-Lippe Bundesliga GmbH)

    Kategorie Preis Ermäßigt
    Block C, D 230 € 175 €
    Block J, M, E, B 197 € 142 €
    Block A, F, I, N 175 € 120 €
    Stehplatz 120 € 87 €

    Blomberg 26/27 (Quelle: Startschuss für den Dauerkartenverkauf - HSG Blomberg-Lippe Bundesliga GmbH)
    Enthalten ist der Eintritt zu allen elf Heimspielen der regulären Bundesliga-Saison (Play-offs ausgenommen). Zusätzlich erhalten Dauerkarteninhaberinnen und -inhaber einen Freikarten-Gutschein in der gebuchten Kategorie (ebenfalls ohne Gültigkeit für die Play-offs) sowie ein Vorkaufsrecht für mögliche Play-off- und DHB-Pokal-Heimspiele. (wie im Vorjahr)

    Kategorie Normalpreis Ermäßigt
    Block C & D 230€ 175€
    Block J, M, E, B 197€ 142€
    Block A, F, I, N 175€ 120€
    Stehplatz 120€ 87€

    A-F ist die alte Tribüne, für K und L (Mittelblöcke neue Tribüne gibt es keine Dauerkarten mehr), N ist der reguläre Gästeblock, M war in den Finals zusätzlicher Gästeblock)