1. Bundesliga Frauen Saison 2026/2027

  • Plätze 5-12: 10x5000 Hauptrunde, 1x10000 Hauptrunde, 3x10000 PlayOffs = max. 90.000,-

    Relegation fehlt und dann sind es 100k. Also 10% des Leipzig-Etats und deutlich über dem mittleren fünfstelligen Betrag. Aber vielleicht fällt ihnen vor den Playdowns auf, dass sie nochmal einen mittleren fünfstelligen Betrag benötigen. :lol:

    Zwickau war gestern golfen und zuvor nett am Balaton. Wenn man Strafzahlungen bekommt, dann kann man sich schon tolle Dinge leisten. :cool:

    Man kann den Schwachsinn nicht mehr ernst nehmen. V.a. wenn man die Halle in Neckarsulm sieht, die professionell genug ist. :lol:

  • Warte mal auf nächstes Jahr. Wenn Blomberg ohne Handballverein ist. Noch witziger wäre ja, die ziehen nicht um, bekommen keine Lizenz und wir haben wieder nur einen Absteiger, der über die Relegation ermittelt wird :hi::wall:

  • Dann kämen aber nochmal 55k hinzu und man ist bei ~100k. Das ist weit weg von mittlerer fünfstelliger Betrag. Und würde dann ja HCL, Blomberg, Halle, Dortmund und Bensheim treffen. Die anderen sieben Vereine würde sich dann diese halbe Million aufteilen. :cool: Frei übersetzt: Oldenburg kann durch die Strafzahlungen der anderen EL spielen. :hi:

    Die Frage ist schon, was mit diesem signifikanten Mehreinnamen bei der HBF passiert? Kompensation heißt nicht, dass es automatisch an die anderen Vereine verteilt wird? Dazu konnte ich in den Richtlinien auch nichts finden. Allerdings ist der HBV-F e.V. ein gemeinnütziger Verein und dürfte dementsprechend eigentlich auch keine riesigen Gewinne erwirtschaften.

  • Heißt Kompensation nicht speichern, zurücklegen . Einen Puffer schaffen ?

    Wer glaubt das die Strafzahlungen an andere Vereine weitergegeben werden glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten . Oder so ähnlich.
    Frage grundsätzlich: Wofür 1500 Plätze zur Pflicht machen wenn zum Großteil nicht mal tausend Leute kommen.
    Hab ich da blöden Blödsinn gedacht oder sehe ich das große Ganze nicht ? Muss ich etwas abgehoben sein dafür?
    Einige der IQ Giganten scheinen das zu sein .

  • Die Aussage, dass das Geld verteilt wird, stammt hier aus dem Forum und war unwiedersprochen. Geprüft habe ich es nicht.

    Die Grundidee nennt sich "Professionalisierung". Die These lautet, wenn man nicht in kleinsten 40 Jahre alten Schulsporthallen spielt, sondern in modernen Hallen mit modernen digitalen Banden mit entsprechender Platzzahl, dann wird das Produkt attraktiver. Wenn das Produkt erstmal attraktiver ist kommen mehr Leute, man kommt ins Fernsehen, es kommen mehr Leute, dass Fernsehen hat mehr Interesse und am Ende fließen die Millionen der Sponsoren.

    Die Idee ist nicht völlig abwegig. Es scheint nur nicht vollständig funktioniert zu haben.

  • Relegation fehlt und dann sind es 100k. Also 10% des Leipzig-Etats und deutlich über dem mittleren fünfstelligen Betrag. Aber vielleicht fällt ihnen vor den Playdowns auf, dass sie nochmal einen mittleren fünfstelligen Betrag benötigen. :lol:

    Zwickau war gestern golfen und zuvor nett am Balaton. Wenn man Strafzahlungen bekommt, dann kann man sich schon tolle Dinge leisten. :cool:

    Man kann den Schwachsinn nicht mehr ernst nehmen. V.a. wenn man die Halle in Neckarsulm sieht, die professionell genug ist. :lol:

    Relegation ist in den Hallenstandards nicht ausdrücklich geregelt. M.E. wäre es auch unbillig wenn die Mannschaft aus Liga 1 die Standards der 1. Liga erfüllen müsste und für den Zweitligisten die Standards der 2. Liga,

    Warte mal auf nächstes Jahr. Wenn Blomberg ohne Handballverein ist. Noch witziger wäre ja, die ziehen nicht um, bekommen keine Lizenz und wir haben wieder nur einen Absteiger, der über die Relegation ermittelt wird :hi::wall:

    a) 27/28 und 28/29 gibt es bzgl. der 10 Hauptrundenspiele noch eine Kompensationszahlung, insofern sehe ich die Frage erst 29/30 falls man keine Lösung für die eigene Halle findet. Es sei denn die Standards werden noch weiter hochgeschraubt.

    b) gehe ich persönlich schon länger davon aus, dass es auf Dauer für den Spitzenhandball nur einen gemeinsamen "Verein" HSG und TBV geben wird. Und weder Lemgo noch Blomberg im Vereinsnamen auftauchen werden

  • Zumindest im ersten Jahr. Ein Übergangsjahr sollte doch da sein.

    Das Grunsätzlich die Regeln geschaffen wurden um das Potenzial zu haben ist ja richtig. Und dann ist es auch richtig sie anzuwenden. Hier ist es aber überhart.

    In Bensheim haben wir 2000 Plätze auf 3 Tribünen, man sieht gut von allen Plätzen.
    Strafe gibt es trotzdem, weil keine Gegentribüne.
    Auch überhart?

    Neckarsulm:
    Die eine „Tribüne“ sind mit Holz beplankte Treppenstufen und ein Teil der Zuschauer muss ebenerdig hinter den Toren untergebracht werden. Sicht Besch…..eiden.
    Das ist OK. :rolleyes:

  • Wofür 1500 Plätze zur Pflicht machen wenn zum Großteil nicht mal tausend Leute kommen.

    Wäre die HBF konsequent in ihrem verquasten Professionalisierungsstreben, würde sie nicht die Zahl der Plätze, sondern die der Zuschauer vorgeben. Attraktivität lässt sich dem Fernsehzuschauer m.E. besser mit 1000 Gratiszuschauern vorgaukeln als mit einem Blick auf eine gähnend leere Gegentribüne.

  • Sofern ich richtig informiert bin, wurden all diese Beschlüssen nach dem Mehrheitsprinzip auf den entsprechenden Tagungen getroffen. Die Vereine wussten/wissen seit langer Zeit was auf sie zukommt. Nichtsdestotrotz halte ich viele dieser Maßnahmen für richtig oder gut. Ich gehe jedoch auch stark davon aus, dass es zur neuen Saison, wieder neue, angepasstere Standards geben wird. Ich bezweifle stark, dass an den 1500 Zuschauern festgehalten wird. LED Bande und Einheitsboden finde ich allerdings wichtig und richtig.

  • Ich bin ja bei Dir. Bensheim finde ich auch unlogisch. Das Problem ist, Du musst Regeln schaffen. Die müssen lesbar sein, machbar und alles abdecken. :(


    Der Unterschied von Bensheim zu Leipzig ist Dir nicht klar?

  • Neckarsulm:
    Die eine „Tribüne“ sind mit Holz beplankte Treppenstufen und ein Teil der Zuschauer muss ebenerdig hinter den Toren untergebracht werden. Sicht Besch…..eiden.

    Man musste eine Zusatztribüne vor die Gegentribüne stellen, da man ansonsten keine 5 Sitzreihen gehabt hätte und dann zählt die Tribüne nicht als 2. Tribüne. Wenn ich es richtig im Kopf habe, dann gibt es teilweise auch einzelne Stühle. Es wird jedes Eck (z.B. die Ecken der Zusatztribünen zueinander).

    Wenn alle Stehplätze weg sind, dann stehen sie vermutlich in 5er-Reihen im EIngangsbereich.

    Die ganze Sache ist eben nach den gültigen Regeln zusammen gepfuscht worden. Und sowas kommt raus, wenn man stupide Werte festlegt.

    Relegation ist in den Hallenstandards nicht ausdrücklich geregelt. M.E. wäre es auch unbillig wenn die Mannschaft aus Liga 1 die Standards der 1. Liga erfüllen müsste und für den Zweitligisten die Standards der 2. Liga,

    Aus meiner Sicht schon.

    Zitat

    Als Play-Off-Spiele gelten alle Spiele einer Saison, die sich an die Hauptrunde anschließen.

  • Ich bin ja bei Dir. Bensheim finde ich auch unlogisch. Das Problem ist, Du musst Regeln schaffen. Die müssen lesbar sein, machbar und alles abdecken. :(


    Der Unterschied von Bensheim zu Leipzig ist Dir nicht klar?

    Hab mich ehrlich gesagt mit der Situation in Leipzig noch nicht beschäftigt.

    Ja, man muss Regeln schaffen.
    Aber wenn man merkt, das diese Regeln zum Teil einfach nur zu einer übermäßigen finanziellen Belastung der Vereine führt und zu sonst nichts, dann muss man auch darüber nachdenken dürfen diese wieder zu ändern.
    Hallenboden und LED-Bande sind prima!
    Ob die Kamera jetzt an der Wand hängt und die Haupttribüne filmt oder auf einer leeren Gegentribüne steht ist aber doch sowas von egal.
    Und wo die Strafzahlungen so versickern will ich gar nicht wissen….

  • ein wichtiger Satz von charlie0509 in #611

    Zitat

    Sofern ich richtig informiert bin, wurden all diese Beschlüssen nach dem Mehrheitsprinzip auf den entsprechenden Tagungen getroffen. Die Vereine wussten/wissen seit langer Zeit was auf sie zukommt.

    Die HBF setzt nur um, was die Vereine mehrheitlich beschlossen haben. Nicht die Anwendung vereinbarter Regeln ist zu kritisieren, sondern deren Aufstellung.

  • Ja. Aber wer hat die Regeln den vorgeschlagen und in der Form durchgesetzt? Peter Prior, Bensheim oder eben doch der Verband bzw. die Liga?

    Ja, die Vereine waren blöd genug es in der Summe abzunicken. Weil sie es nicht besser wussten oder glaubten, es träfe den anderen mehr als einen Selbst. In der Summe ist es eine sehr mittelmässige Reform mit vielen Opfern und - anders als erwartet - ohne den Gewinner Frauenhandball. Amateure, halt.

  • Ironie der Geschichte: Wenn ich mich richtig erinnere wurde im Rahmen der Diskussion zu den Hallenstandards gerne auf die erfolgreiche Frauen Volleyball Liga verwiesen. In Buxtehude hatte man etwas "neidisch" auf die schnell gebaute CU-Arena in Neugraben (Hamburg aber nur 3 S-Bahnstation von Buxtehude) geguckt. Der Sponsor Arubis hat sicherlich geholfen, das schnell umzusetzen. Heute haben beide Ligen Probleme mit Insolvenzen weil die Sponsoren nicht mehr so "locker" mit Geld umgehen können oder komplett ausgestiegen sind.


    Wollen wir vielleicht das Thema wechseln? Hallensituation der Bundesligisten - Frauenhandball - Handballecke.de - Das Handballforum von Fans für Fans Wäre vielleicht etwas passender für die lange Diskussion.

  • Ja. Aber wer hat die Regeln den vorgeschlagen und in der Form durchgesetzt? Peter Prior, Bensheim oder eben doch der Verband bzw. die Liga?

    Ja, die Vereine waren blöd genug es in der Summe abzunicken. Weil sie es nicht besser wussten oder glaubten, es träfe den anderen mehr als einen Selbst. In der Summe ist es eine sehr mittelmässige Reform mit vielen Opfern und - anders als erwartet - ohne den Gewinner Frauenhandball. Amateure, halt.

    Man kann ja mal was beschließen und dann der Politik die Pistole auf die Brust für eine neue Halle setzen. Im Osten und Buxte hat es ja zu Veränderungen geführt. Während es bei denen, die es in den Nehmerländern bezahlen müssen, nicht funktioniert hat. Bietigheim ist pleite und Bensheim hat keine Halle. Halle, Dortmund und Leipzig werden Lösungen die nächsten Jahre haben. Probleme gibt es somit nur bei Blomberg, Bensheim und potenziellen Aufsteigern.