06. Spieltag: THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt

  • Die Willkür ist, ob du ihn nimmst, was oft nicht gemacht wird, obwohl du fast immer im letzten Angriff eine Regelwidrigkeit hast (meist Schritte) und das Tor zählt, weil nicht gecheckt wird.

    Die nächste Willkür liegt darin, wie WEIT du zurückspulst. Das wirkt dann halt gerade nach expliziter Fehlersuche.

    Bitte Regeln durchlesen...! Wenn die gesamte Szene 20 Sekunden dauert, dann spulst du halt auch 20 Sekunden zurück. Ganz einfach.. Was Pekeler gesagt hat, ist grober Unfug.

    Und Fakt ist, dass die Schiedsrichter am We alles richtig gemacht haben. Alles andere interessiert in dem Moment erstmal nicht.

    Das Wolff und alle anderen ohne die Regeln zu kennen, die Schiedsrichter aufs übelste diffamieren, ist eine absolute Grenzüberschreitung und schadet dem Schiedsrichterpaar massiv obwohl sie nicht mal einen Fehler gemacht haben.

  • Lest Euch doch alle mal den Beitrag zum Spiel bezüglich Videobeweis von handballworld durch. Ich zitiere mal eine wichtige Stelle, wo es um den Einsatz des Videobeweises geht:
    "Punkt 9 in den Richtlinien zur Nutzung des Videobeweises erlaubt die Anwendung für "den Spielausgang verändernde Situationen in den letzten 30 Sekunden". Eine solche Situation lag in diesem Fall (bei der Frage: Siegtor oder nicht) natürlich vor."

    Also haben die Schiris absolut regelkonform gehandelt, auch wenn das hier einige nicht wahrhaben wollen. Es war eine möglicherweise spielentscheidende Situation und laut Reglement muss sich der komplette Spielzug angeschaut werden, da es sich um die letzten 30 Sekunden des Spiels handelte. Der Einsatz war absolut keine Willkür und wenn sich in den 30 Sekunden etwas regelwidriges ereignet im Spielzug, dann muss es auch geahndet werden - völlig egal ob es in den 59:30 Minuten vorher geahndet wurde oder was andere Sportarten da machen, interessiert eigentlich auch überhaupt nicht.

    Wie sagt mal ein berühmter Mann: die Regels are de Regels

  • Wurde in den letzten drei Jahren überhaupt mal ein Tor in den letzten 30 Sekunden auf technische Fehler überprüft?

    🤔

    Es geht nicht um technischen Fehler allein sondern ob das Tor am Ende regulär oder irregulär war. Und das wurde in der weit überwiegenden Mehrheit seit Einführung VB korrekt entschieden.

    Ich will gar nicht wissen was los wäre, wenn wir den VB oft nicht gehabt hätten.

  • Übrigens, eine Entschuldigung von Wolff wengistens zu den Aussagen bezüglich Göppingen, habe ich bis heute nicht gelesen.

    Also fällt auch das sehr komische Argument einiger Herrschaften hier weg bezüglich ach war doch kurz nach dem Spiel, Emotionen und so.

    Er meint das wirklich Ernst, dass dieses Schiedsrichterpaar nicht unparteiisch pfeift. Widerlich von Wolff. Geändert hat er sich gleich 0. Das ist absoluter Rufmord und ich will gar nicht wissen, was die Schiedsrichter jetzt für Mails bekommen und was sie sich in Zukunft alles in Hallen anhören müssen.

    Hätte er das in der NBA oder so gesagt..

  • Da wurde geprüft, ob der Ball innerhalb der Spielzeit im Tor war.

    Die Ausführung des Anwurfes wurde dann nur mitgeprüft.

    in Kiel und in Balingen wurde meiner Meinung nach kein Tor gegeben und im Anschluss geprüft ob das korrekt ist und ob das Tor doch gegeben werden kann.

    in Kiel, Schritte war auch sofort im Video

    in Balingen war es die nicht korrekte Ausführung des Anwurf

    in beiden Fällen gab es aber noch folge Ereignisse (Kiel: Kreiseinritt und Balingen: Zeitablauf)


    Edit:

    ich meine in beiden Fällen war das Bild was sich die SR ansehen sofort die relevante Scene, also in Kiel gleich auf die Schritte in Balingen gleich auf den Anwurf, die SR hatten also in beiden Fällen einen Verdacht und haben das so an die Video Leute weitergegeben

    Einmal editiert, zuletzt von MatHE (28. September 2026 um 12:22)

  • Hast du mal gesehen, wie sich ein Doncic gegenüber Referees verhält?

    Ein Star wie er darf alles.

    Im März erst durfte er 50000 Dollar zahlen, da er den Schiedsrichtern Bestechung vorgeworfen hat. Ich glaube es war die Geldgeste mitten auf dem Feld...

    Wolff stellt sich nach dem Spiel hin und wirft den Schiedsrichtern vor, in Göppingen nicht unparteiisch gepfiffen zu haben.

    Wo ist da die empfindliche Strafe ? Der DHB muss seine Schiedsrichter schützen, vor allem vor solchen Vorwürfen. Sonst kannst du den Laden bald schließen, wenn die "Integrität"der Schiedsrichter angezweifelt wird und das auch noch öffentlich.

  • Zumal das halt durchzieht. Wenn in den niedrigen Klassen die Trainer der "Heimmannschaft" dem Heimschiedsrichter auffordern "gleichmässig zu pfeifen", im Sinne von nicht so parteiisch für den Gegner, dann ist das auch eine Folge der verlorenen Glaubwürdigkeit. Und der gezielten Blindheit des Trainers. ;)
    Wobei ja sagen muss, wenn meine Mannschaft hoch verliert, liegt das regelmässig nicht am Schiedsrichter. Und parteiisch gepfiffen war es auch nicht.

  • Wenn der DHB sich schon innerhalb von 24 Stunden zu einer Diskussion um Schiedsrichter äußert, muss man hellhörig werden ...

    Nein, im Ernst: Man muss ja einfach zwischen zwei Themen unterscheiden - vielleicht sind es auch drei.

    Erstens: Der Einsatz des VAR und die Überprüfung der Situation ist regelkonform. Die Entscheidung ist dann auch korrekt, denn es waren zu viele Schritte von Markuc.

    Zweitens (und das ist jetzt der Knackpunkt): Warum suchen die Schiedsrichter hier die VAR-Hilfe und warum wird das in so einigen Fällen nicht in Anspruch genommen? Daher rührt ja auch die Ungerechtigkeit her. Kriterium dafür (und wir reden nur über die letzten 30 Sekunden) ist wohl die Wahrnehmung der Schiris auf dem Feld. Sind sie sich sicher ob ihrer Entscheidung, darf der Videobeweis nicht gezogen werden, haben sie Zweifel, dann dürfen sie. Und da liegt meines Erachtens das große Problem. Man nehme Wetzlar - Eisenach und die 4 bzw. 5 Pässe. Die Schiris waren sich einig, dass sie korrekt gezählt haben, also kein VAR. Man erinnere sich an Gummersbach - Magdeburg aus der vergangenen Saison. Die SR waren sich einig, dass sie den letzten Wurf von Außen richtig entschieden haben - kein VAR. Man erinnere sich an Göppingen - Minden in der vergangenen Saison, als der direkte Freiwurf von Minden regelwidrig ausgeführt wurde und der Ausgleichtreffer der Mindener dennoch zählte. Auch hier waren sich die SR vermutlich sicher - kein VAR.

    Dadurch, dass das so angewendet wird bzw. angewendet werden muss, wird das Spiel ja nicht gerechter durch den VAR, sondern es kann nur dann gerechter werden, wenn die SR das Hilfsmittel auch zu Rate ziehen. Es ist also wieder Willkür und liegt in den Händen der Schiedsrichter. Nun ist die Frage, ob man - analog zum Fußball - einen Kölner Keller will, der sich einschaltet. Ich will das nicht. Konsequenterweise müsste man aber einfach die letzten 30 Sekunden behandeln, wie die 59:30 Minuten zuvor auch. VAR nur dann, wenn es um Disqualifikationen oder Tor/Nicht-Tor geht.

    Drittens (wobei das schon in Punkt zwei mitschwingt): Die Ironie ist ja, dass das Tor wegen der Schritteregel keine Anerkennung findet. Eine Regel, die ja überhaupt keine Anwendung mehr findet - nicht nur am Samstag in Kiel, sondern generell. Im "normalen" Eins gegen Eins sind ja vier oder fünf Schritte längst normal.

    Insofern finde ich die in der DHB-Mitteilung mitschwingende Überheblichkeit völlig unangebracht.

    Noch ein grundsätzlicher Kommentar zu den SR am Samstag: Ich empfand die Spielleitung von Köppl/Regner für ihre Verhältnisse sogar ganz ok. Ich hätte nicht gedacht, dass die beiden das so können. Damit will ich nicht sagen, dass das eine gute Leistung war. Als neutraler Zuschauer kann ich den Frust der Kieler über so manche Entscheidung verstehen. Da ging Einiges in die falsche Richtung. Aber gemessen am Potenzial der beiden war das ok. Die Frage, die sich einfach stellt: Warum dürfen diese beiden dieses Spiel pfeifen? Und warum durften sie auch schon SCM - Füchse leiten? Ein mittelprächtiger Zweitliga-Handballer in den Mitdreißigern bekommt ja auch keinen Vertrag in Paris.

  • Nee, haben sie nicht. Sie haben das Foul übersehen. Deswegen kam es zu den Schritten!

    WOW von 60 Miniten haben sie 10 Sekunden alles absulut richtig gemacht 😅 die 59:50 mit den diversen Fehlern sind ja unwichtig😅😅

    Ich gehe demnächst auch zu meinem Chef, wenn ich nicht ordentlich gearbeitet habe und verteidige mich mit "aber am Ende habe ich alles, aber absolut alles richtig gemacht" - der wird sich bedanken 🤣

  • Noch ein grundsätzlicher Kommentar zu den SR am Samstag: Ich empfand die Spielleitung von Köppl/Regner für ihre Verhältnisse sogar ganz ok. Ich hätte nicht gedacht, dass die beiden das so können. Damit will ich nicht sagen, dass das eine gute Leistung war. Als neutraler Zuschauer kann ich den Frust der Kieler über so manche Entscheidung verstehen. Da ging Einiges in die falsche Richtung. Aber gemessen am Potenzial der beiden war das ok. Die Frage, die sich einfach stellt: Warum dürfen diese beiden dieses Spiel pfeifen? Und warum durften sie auch schon SCM - Füchse leiten? Ein mittelprächtiger Zweitliga-Handballer in den Mitdreißigern bekommt ja auch keinen Vertrag in Paris.

    Und ist das nicht irgendwie traurig? Man ist weiß, dass sie eher mau sind und trotzdem dürfen sie solche Spiele leiten.

    Schöner Vergleich am Ende und zutreffend.

    Und übrigens: entschuldige dich bei den beiden, du sprichst ihnen hier öffentlich die Qualität ab.

  • WOW von 60 Miniten haben sie 10 Sekunden alles absulut richtig gemacht 😅 die 59:50 mit den diversen Fehlern sind ja unwichtig😅😅

    Ich gehe demnächst auch zu meinem Chef, wenn ich nicht ordentlich gearbeitet habe und verteidige mich mit "aber am Ende habe ich alles, aber absolut alles richtig gemacht" - der wird sich bedanken 🤣

    Zitiere mich bitte nicht falsch!


    Danke

  • Wurde in den letzten drei Jahren überhaupt mal ein Tor in den letzten 30 Sekunden auf technische Fehler überprüft?

    🤔

    Bei Schrittfehler würde ich sagen ja, aber in der Regel wird überprüft, ob der Ball noch in der Spielzeit im Tor war oder ein strafwürdiges Foul vorliegt, was dann normalerweise zum Siebenmeter. Geschaffen wurde diese Regel mit den 30 Sekunden ursprünglich meines Wissens mal, um nach einem Tor zu verhindern, dass die Gegenseite die Ausführung eines schnellen Gegenstoßes verhindert und dann die Zeit runterläuft. Da waren damals die Spanier und die Franzosen die Experten. Jetzt gibt es für sowas meistens 2 M und Siebenmeter.