THW Kiel Teamthread

  • Liebe Nicole0502 dann analysiere doch bitte mal das Spiel gegen Eisenach von vergangenem Samstag und schildere detailliert deine Eindrücke, sowohl positive als auch negative. Dann trägst du auch endlich mal konkret und inhaltlich was zur Thematik bei, nachdem du uns ja allen geraten hast, das besagte Spiel abzuwarten und in dem Zuge auch angekündigt hast, nach diesem Spiel eine genauere Analyse vorzunehmen. Jetzt ist die Zeit!

  • Liebe Nicole0502 dann analysiere doch bitte mal das Spiel gegen Eisenach von vergangenem Samstag und schildere detailliert deine Eindrücke, sowohl positive als auch negative. Dann trägst du auch endlich mal konkret und inhaltlich was zur Thematik bei, nachdem du uns ja allen geraten hast, das besagte Spiel abzuwarten und in dem Zuge auch angekündigt hast, nach diesem Spiel eine genauere Analyse vorzunehmen. Jetzt ist die Zeit!

    Kann sie nicht, ist sie nicht drauf trainiert:lol: Oder sie müsste Berichte aus den Internet nehmen und auf die Schiedsrichter schimpfen:hi:

    Da ist wirklich jedes einzelne Wort zu viel. Lohnt sich nicht, damit zu diskutieren.

  • Liebe Nicole0502 dann analysiere doch bitte mal das Spiel gegen Eisenach von vergangenem Samstag und schildere detailliert deine Eindrücke, sowohl positive als auch negative. Dann trägst du auch endlich mal konkret und inhaltlich was zur Thematik bei, nachdem du uns ja allen geraten hast, das besagte Spiel abzuwarten und in dem Zuge auch angekündigt hast, nach diesem Spiel eine genauere Analyse vorzunehmen. Jetzt ist die Zeit!

    Mache ich gern. Für mich war das über weite Strecken kein gutes Spiel vom THW Kiel.

    Der Start war schwach, früh deutlicher Rückstand, insgesamt wenig Zugriff. Kiel ist dem Spiel eigentlich die meiste Zeit hinterhergelaufen und hat es nicht geschafft, wirklich Kontrolle zu entwickeln. Dazu kam eine mangelhafte Effizienz im Abschluss – auch weil Eisenachs Torwart einen starken Tag hatte. Über große Teile fehlten klare Lösungen gegen eine kompakte und körperliche Abwehr.

    Auch nach der Pause wurde es nicht wirklich stabiler. Rückstände wurden zwar verkürzt, aber Eisenach blieb bis in die Schlussphase vorne. Das Spiel kippte nie nachhaltig.

    Was man aber klar positiv hervorheben muss: die Schlussphase. Aus -3 in der 59. Minute noch einen Punkt zu holen, ist mental stark. Da war Energie, Wille und auch individuelle Qualität da – gerade in den entscheidenden Momenten.

    Unterm Strich ist es für mich ein Spiel mit zwei Gesichtern: Über 55 Minuten zu wenig Zugriff und zu wenig Konstanz – in den letzten Minuten dann Moral und Qualität.

  • Eins noch. Wenn Jemand oder evtl. ein Untoter oder Bot ein Forum aufmischen will, das zu 95 % aus männlichen usern besteht, dann ist der nick natürlich ein Frauenname. Das hemmt deutliche Antworten.

  • Obacht. Der im Vergleich zum Minus-Zeichen längere Trenn- oder Bindestrich ist bei Instagram-Texten ein Indiz, dass der Text KI-generiert ist

    Schätzt es individuell ein.
    Ich habe meine Schlüsse daraus gezogen

  • Nach den letzten Seiten frage ich mich, ob ich hier noch teilnehmen soll. Anfänglich war es noch eine sachliche Diskussion auf tlw. hohem Niveau, was die Analysen von Spielweise, Kader und Leitungsebene betrifft. Zuletzt waren es nur noch persönliche Auseinandersetzungen, die hier m. E. nichts verloren haben.

    Zur Sache:
    Die Geduld mit Jicha muss ein Ende haben. Er hat Karl Wallinius Weggang ganz klar forciert, indem er ihn demontiert hat. Wallinius hatte gute Anlagen, wurde aber im Gegensatz zu anderen nach einem Fehlwurf sofort wieder ausgewechselt. So kam er nur zu Kurzeinsätzen, in denen er sein Potential nicht entwickeln konnte. Ich erinnere mich an ein Heimspiel, in dem Wallinius in der Halbzeit als einziger Spieler nicht mit in der Kabine war. Der Mann war in dem Moment die ärmste Sau in der Halle.

    In die gleiche Kerbe schlägt auch die Tatsache, dass Eric Johansson sich einen Mentalcoach engagiert hat. Das spricht auch nicht dafür, dass der Trainer ihn adäquat unterstützt und mental aufbaut.

    Fazit: Jicha braucht Spieler, die keinen Trainer brauchen. Talente entwickeln ist nicht. Hoffentlich widerlegt Rasmus Ankermann meine Einschätzung...

    Einmal editiert, zuletzt von FE64 (8. April 2026 um 22:23)

  • Domagoj Duvnjak ist selten sprachlos. Doch nach dem Offenbarungseid am Ostersamstag wollte der Kapitän des THW nichts sagen. Am Mittwoch ist die Sprache wieder da. „Es kann nicht wahr sein, dass jede Mannschaft mittlerweile mit dem Gedanken nach Kiel kommt, uns schlagen zu können“ Für den Kroaten ein Unding. „Wir müssen uns den Respekt wieder erarbeiten. Keiner darf hier einfach Punkte mitnehmen. Wir fangen jetzt wieder bei Null an.“ Besonders einfach machten es die Zebras dem ThSV Eisenach, weil es an den Grundtugenden im Handball mangelte. „Für uns kommen mehr als 10.000 Leute in die Halle. Und wir haben wie Anfänger gespielt“, konstatiert der 37-Jährige. Die Mannschaft habe sich inzwischen zusammengesetzt, sich über die Situation ausgetauscht. „Die Jungs sind selbstkritisch“, beobachtet der Kapitän. Der Tenor: Man muss wieder wie eine Mannschaft auftreten. „Jeder muss jetzt für den anderen einstehen“, fordert Duvnjak. „Wir müssen wieder eine andere Mentalität entwickeln. Wenn es bei uns läuft, läuft meistens alles“, stellt Duvnjak fest, das Problem aber sei: „Wenn es nicht läuft, müssen wir uns noch mehr als Mannschaft präsentieren. Und da müssen wir noch einiges lernen. Zu viele Krisensitzungen sind auch nicht gut. Wir müssen einfach in jedem Training Gas geben, an der Körpersprache arbeiten, und in jedem Spiel müssen Taten folgen.“

    Quelle KN

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Zu viele Krisensitzungen sind auch nicht gut. Wir müssen einfach in jedem Training Gas geben, an der Körpersprache arbeiten, und in jedem Spiel müssen Taten folgen.“

    Ich sagte es bereits. Analysieren müssen Jicha und Szilagyi. Die Mannschaft muss Taten folgen lassen. Beim Fußball sagen die Fans zurecht: Wir wollen sie kämpfen sehen. Es geht in der HBL schließlich noch um die EL-Quali, und in der EL können sie noch den Titel holen und damit ggf. einen Platz für die CL erhalten.

  • Nach dem Troll, der die anderen User mit seinen Einzeilern anfurzt, macht sich jetzt hier auch noch ne KI breit. Puh, geblockt.

    Auch interessant dass immer nur einer der beiden besagten User „da“ ist 😃


    vom HPI Wert bis zum konsequenten ignorieren auf Fragen alles dabei ^^


    Eine Bereicherung die „Beiden“ 😬

  • Ich gehöre auch zu denen, die Jicha lange Zeit nicht so kritisch gesehen haben wie viele andere. Inzwischen hoffe ich darauf, dass Jichas Zeiten in Kiel im Sommer zu Ende sind und man einen anderen Trainer holt. Ich mag gar nicht beurteilen, ob Jicha ein guter oder schlechter Trainer ist, ob er Talente entwickeln kann und ob die CL wegen oder trotz Jicha gewonnen wurde. Heute seh ich einen Trainer und eine Mannschaft, die viel gemeinsam oder der Trainer öffentlich auch über die Mannschaft reden, aber keine konstanten Veränderungen auf der Platte.

    Stellt sich dann „nur“ die Frage, welcher Trainer wäre frei oder mit einer tragbaren Ablöse zu bekommen, der den THW helfen kann. Ich stecke nicht so tief im Handballkosmos, dass ich hier namentliche Ideen vorbringen könnte. Die Aussage, dass nur eine handvoll Trainern, den THW übernehmen könnte, halte ich auch Sicht der Verantwortlichen für gar nicht so abwegig (auch wenn die Zahl vermutlich etwas zu eng gefasste ist): einen völlig unbekannten Namen, halte ich für total unwahrscheinlich beim THW, da das nicht zum „Eigenen Anspruch und Denken“ passt, ein bekannten Trainer, der bislang hauptsächlich den normalen Ligaalltag kennt, braucht ggf. seine Zeit, um sich an die wenige Vorbereitungszeit zwischen Ligaalltag und internationalen Wettbewerben zu gewöhnen und international erfahrene Trainer haben entweder einen Vertrag und sind nicht zu bekommen oder aber haben bisher nicht gezeigt, dass sie auch auf internationaler Ebene erfolgreich arbeiten können. Ob die Verantwortlichen ihre eigenen Kriterien derzeit nicht deutlich zu eng setzen und man sie zu einem späteren Zeitpunkt doch noch aufweicht wird sich zeigen. Noch eine Verlängerung mit Jicha halte ich derzeit für ausgeschlossen und für ein absolutes Kamikaze-Szenario.

    Ich traue Jicha übrigens durchaus zu, dass ihm wirklich so viel am THW liegt, dass er er von sich aus den Stuhl räumt aber das hilft eben nicht weiter, wenn es keinen sinnvollen Nachfolger aus Sicht der restlichen Verantwortlichen gibt.

    Zum Thema Reinkind: ich würde mich hier aufgrund der Leistung über eine Trennung im Sommer „freuen“, aber ich glaube nicht daran. Die Nachverpflichtung von Emil kommt kaum bIs gar nicht zum Einsatz und mit Jesse Dahmke wollte man das Risiko doch schon beim Ausfall von Emil nicht eingehen und hat semi-erfolgreich nachverpflichtet. Den offensichtlichen Leistungseinbruch bei Reinkind sehe ich als Resultat daraus, dass er erst lange Zeit den Alleinunterhalter auf der Position gegeben hat und danach oder dadurch selbst in die langwierigere Verletzungen geraten ist.


    Über die Verlängerungen von Dule und Rune kann man natürlich diskutieren, aber die Diskussionen helfen uns jetzt nicht weiter. Die Verträge sind da und als Außenstehender kann ich nicht beurteilen, warum man so gehandelt hat. Vielleicht spielen beide zu deutlich reduzierten Bezügen und haben für die Mannschaft und den Verein andere wichtige Skills, weshalb man verlängern wollte.

    Wenn es das „Standing“ (hust) und die finanzielle Situation nicht noch mehr belasten würde, würde mir persönlich das Verpassen der internationalen Wettbewerbe herzlich wenig ausmachen. Vielleicht täte es den Spielern und dem Trainerteam gut, ein Jahr mal deutlich weniger zu spielen aber dafür mehr Zeit für Training und auch mentale und körperliche Erholung zu haben. Im Moment sehe ich auf dem Platz viele Einzelkämpfer, die bei Gegentoren sich oft gegenseitig „böse“ anschauen, manchmal wild gestikulieren aber eben keine echte Mannschaft.
    Ob die mentale Stärke bei allen Spielern vorhanden ist, sich selbst so zu regulieren, dass man zwischen den Spielen in der derzeitigen Situation zu sich selbst und zu neuem Selbstvertrauen findet, kann ich mir nicht vorstellen. Im „normalein“ Berufsleben erkranken viele Leute an diesem Dauerstress und Druck und ich kann mir nicht vorstellen, dass Sportler zu den ausgewählten Menschen gehören, die vor mentaler Erschöpfung verschont sind.

    Glück auf

    smoerf

  • Vorab: An Deinem Beitrag dürfte eigentlich kein(e) noch so aufmerksame(r) Diskussionsstandardwächter(in) etwas auszusetzen haben.

    Ich finde auch den Hinweis auf die mögliche mentale Erschöpfung von Spielern gut - gleiches mag ja auch für andere handelnde Personen (vielleicht auch für den Trainer) gelten. Zu beobachten und zu bewerten, ob das der Fall ist, wäre dann wieder Aufgabe des GF. Ob Jicha vom Typ her jemand ist, der sagt, dass er nicht mehr der Richtige ist, kann ich nicht einschätzen. Als Spieler war er ja immer jemand, der nie aufgegeben hat und das war ja auch gut so. Als Familienvater wäre der Schritt (selbst wenn er zur Einschätzung kommt, dass er nicht mehr der Richtige ist) zur Kündigung schon ein riesiger - was sind denn danach die Alternativen und was hat das auch für unmittelbare finanzielle Konsequenzen? Das kann er eigentlich nicht tun - der Schnitt müsste schon vom GF kommen.

    Dass der sich wiederum mit so einem Schnitt schwer tun wird, wird einerseits mit dem Buddy-Thema zu tun haben. Andererseits ist das Team so zusammengestellt, weil der GF die Verträge abgeschlossen bzw. immer wieder verlängert hat und weil er meinte, Team und Trainer passen so zusammen. Er könnte jetzt die Schlüsse ziehen, „Team super, Trainer falsch“ (wäre schnelle Lösung - ist das wirklich die Nachhaltige?) oder „Team umgestalten mit/ohne neuem Trainer“ (das dauert). Guckt man mal auf die Zeitleiste und legt die Entwicklung der letzten Jahre daneben, kann einem da heiß und kalt werden, ob man mit ihm den Richtigen für diese Aufgabe hat. Ein Jahr spielt man mit dem schlechtesten Torwartduo der Liga (23/24), ein Jahr lebt man noch aus der Substanz u.a. von Duvnjak und Bambam und lässt Emil durchkeulen, weil man Reinkind auch noch erlaubt hat, obwohl total kaputt Olympia zu spielen und wie das laufende Jahr aussieht, wird hier ja dauernd besprochen.

    Als zwischenzeitlich die Schindler/Goggi Gerüchte aufkamen, habe ich gehofft, dass das passiert. Aber in Kiel ist vielleicht Lethargie schon Standard und wird mit Besonnenheit verwechselt.

  • Was man aber klar positiv hervorheben muss: die Schlussphase. Aus -3 in der 59. Minute noch einen Punkt zu holen, ist mental stark. Da war Energie, Wille und auch individuelle Qualität da – gerade in den entscheidenden Momenten.

    Man könnte auch sagen da sind die Schiris auf die Heimseite gekippt und haben mit zwei Zeitstrafen und zwei sehr schnellen Zeitspielen das Spiel gekippt.

    Spielerisch war das nicht besser als vorher.

  • Wenn es das „Standing“ (hust) und die finanzielle Situation nicht noch mehr belasten würde, würde mir persönlich das Verpassen der internationalen Wettbewerbe herzlich wenig ausmachen.

    Es heißt doch immer, dass die EL ein Verlustgeschäft ist.

    Und das „Standing“ ist ohnehin schon ruiniert.

  • Schön mal wieder von Dir zu hören. Danke.

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Es heißt doch immer, dass die EL ein Verlustgeschäft ist.

    Und das „Standing“ ist ohnehin schon ruiniert.

    Ich glaube nicht, dass der THW in der EL Verluste macht. Ich glaube aber schon, dass er in der ehfcl einen größeren Gewinn machen würde.