Vorab: An Deinem Beitrag dürfte eigentlich kein(e) noch so aufmerksame(r) Diskussionsstandardwächter(in) etwas auszusetzen haben.
Warum auch?
Vorab: An Deinem Beitrag dürfte eigentlich kein(e) noch so aufmerksame(r) Diskussionsstandardwächter(in) etwas auszusetzen haben.
Warum auch?
Vor ein paar Jahren haben die meisten Vereine gesagt, nach Kiel fahren lohnt sich nicht, da kann man die Punkte gleich abgeben. Diese Selbstverständlichkeit ist dem THW komplett abhanden gekommen. Gummersbach überrollt den THW daheim, Eisenach gibt einen Punkt in Kiel ab und Melsungen ist enttäuscht, dass man dort knapp verloren hat und nicht, wie in den Vorjahren, die Punkte mitgenommen hat. Dieser Trend ist in den letzten Jahren immer deutlicher erkennbar. Die alten Helden sind müde, siehe Dule oder Peke etc., neue Helden gibt es nicht. Es ist traurig, dass dieses einstige Aushängeschild des deutschen Vereinshandballs so weit abgerutscht ist. Ob es am Management, am Trainer, an den Spielern, an Verletzungen im falschen Moment etc. liegt lässt sich im Detail von außen nicht feststellen. Ich wünsche dem THW, dass man durch die richtige Vorgehensweise langsam wieder in die Spur kommt und wieder eine Spitzenmannschaft wird. P.S. ich bin kein THW Fan.
Es heißt doch immer, dass die EL ein Verlustgeschäft ist.
Und das „Standing“ ist ohnehin schon ruiniert.
Nö, das Standing ist vielleicht etwas matter im Glanz geworden, aber noch lang nicht ruiniert. Wenn das aber noch die nächsten 10 Jahre so weiter geht, dann könnte es tatsächlich zur Ruine werden.
Nö, das Standing ist vielleicht etwas matter im Glanz geworden, aber noch lang nicht ruiniert. Wenn das aber noch die nächsten 10 Jahre so weiter geht, dann könnte es tatsächlich zur Ruine werden.
"Wir sind Kiel" wird es immer geben 😉
Nö, das Standing ist vielleicht etwas matter im Glanz geworden, aber noch lang nicht ruiniert. Wenn das aber noch die nächsten 10 Jahre so weiter geht, dann könnte es tatsächlich zur Ruine werden.
Laut Fischer ist der THW der größte Verein der Welt ![]()
Warum auch?
Weil hier eine von wem auch immer eingesetzte KI Jagd auf Kritiker macht...
Laut Fischer ist der THW der beste Verein der Welt
Lt. Fischer steht der THW am Beginn einer Entwicklung die er mitgestalten kann.
Heimbilanz vom THW:
Diese Saison sind es noch drei Heimspiele und man sieht schon, dass es Kiel dieses Jahr besonders in den Heimspielen schwer fällt von den reinen Toren her. Auf beiden Seiten sind das die schlechtesten Heim-Werte der letzten Jahre. Die letzten drei Heimspiele sind dann Leipzig, Berlin und Lemgo. Punktetechnisch könnte man theoretisch sogar besser abschneiden als zuletzt. Von den drei Meisterschaften mit Jicha hatte man zwei (19/20, 22/23) durch eine stärkere Auswärtsbilanz als der Wettbewerb geholt und 20/21 durch eine bessere Heimbilanz.
Lt. Fischer steht der THW am Beginn einer Entwicklung die er mitgestalten kann.
Auch das
Weil hier eine von wem auch immer eingesetzte KI Jagd auf Kritiker macht...
Oha. Ist das sicher?
Sowohl Berlin als auch Magdeburg haben ihre Mannschaften aufgebaut als sie keine CL gespielt und finanziell mit Sicherheit nicht mehr Möglichkeiten als Kiel hatten. Wo Gummersbach war vor nicht al zu langer noch war, ist auch klar. Es wurde die Tage auch im VfL-Thread thematisiert, aber Schindler war 2019 beim Abstieg schon in der Verantwortung und es gab hier bei HE auch Stimmen, die nicht verstanden haben, dass man ihn hat weitermachen lassen. Er hatte finanziell ein schwieriges Erbe übernommen, aber dann viele Entscheidungen beim Kader und Trainerwahl getroffen, die gar nicht funktioniert haben. Das soll jetzt kein Plädoyer für Szilágyi sein, sondern eher zeigen, wie sich die Dinge auch entwickeln können. Offenbar hat Schindler aus seinen Fehlern gelernt und trifft nun bessere Entscheidungen.
Man könnte auch sagen da sind die Schiris auf die Heimseite gekippt und haben mit zwei Zeitstrafen und zwei sehr schnellen Zeitspielen das Spiel gekippt.
Das sollte man aber nicht sagen. Die beiden Zeitstrafen waren doch ganz eindeutig. Das erste Zeitspiel durch das Hin und Her an der Mittellinie und die Rückkehr in die eigene Hälfte auch (das zweite konnte ich durch die Wiederholung des Tors in meinem Video nicht sehen). Und die beiden Siebenmeter waren auch klar. Das hat Eisenach einfach nicht schlau genug gespielt. Die Schiris haben daran keinen maßgeblichen Anteil durch zweifelhafte Entscheidungen.
Weil hier eine von wem auch immer eingesetzte KI Jagd auf Kritiker macht...
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Herrlich
Sowohl Berlin als auch Magdeburg haben ihre Mannschaften aufgebaut als sie keine CL gespielt und finanziell mit Sicherheit nicht mehr Möglichkeiten als Kiel hatten. Wo Gummersbach war vor nicht al zu langer noch war, ist auch klar. Es wurde die Tage auch im VfL-Thread thematisiert, aber Schindler war 2019 beim Abstieg schon in der Verantwortung und es gab hier bei HE auch Stimmen, die nicht verstanden haben, dass man ihn hat weitermachen lassen. Er hatte finanziell ein schwieriges Erbe übernommen, aber dann viele Entscheidungen beim Kader und Trainerwahl getroffen, die gar nicht funktioniert haben. Das soll jetzt kein Plädoyer für Szilágyi sein, sondern eher zeigen, wie sich die Dinge auch entwickeln können. Offenbar hat Schindler aus seinen Fehlern gelernt und trifft nun bessere Entscheidungen.
Das mag stimmen. Jedoch muss man auch bedenken, dass der THW nun bereits im 3. Jahr hintereinander spielerisch wirklich Murks abliefert und sportlich weit hinter den Erwartungen bleibt, die mit dem finanziellen Hintergrund möglich sein sollten. Also nur weil man jetzt wieder etwas positiv in die Zukunft gucken kann, sollte das Versagen der Vergangenheit nicht unberücksichtigt bleiben.
Die alten Helden sind müde, siehe Dule oder Peke etc., neue Helden gibt es nicht.
Ich mag das Wort "Helden" nicht, aber Elias, Emil und auch Lukas Z. sind auf jeden Fall jüngere Spieler, die den Verein jetzt schon prägen. Und Andi und PdV (der unfassbar schnell Teil der 🦓 geworden ist) auch.
Übrigens finde ich überhaupt nicht, dass Peke müde geworden ist!
Das kann man so pauschal nicht sagen. Aber vielleicht verstehen wir unter Qualität was anderes.
Noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Post, da einige den vielleicht nicht so richtig einordnen konnten.
"Wer die Konstanz nicht hat, der hat die Qualität nicht." Das war die Aussage eines Users, auf die ich mich bezogen habe.
Die Qalität innerhalb einer Mannschaft ist nicht automatisch gleichbedeutend mit der Konstanz oder des sportlichen Ist-Zustandes. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Bayern unter Kovac und Flick. Nachdem Flick übernommen hat, hat die Mannschaft auf einmal die Bundesliga und Europa auseinandergenommen, obwohl das Personal das Gleiche war. Es gibt etliche weitere Beispiele. Der Kader des THW hat selbstverständlich nicht das Niveau des damaligen Bayernkaders. Es ging mir bei dem Punkt aber auch überhaupt nicht um den THW, sondern um die pauschale Aussage, dass nicht vorhandene Konstanz grundsätzlich an fehlende Qualität geknüpft ist. Das ist nicht der Fall. Die Qalität der Spieler und der Mannschaft sind vermutlich die wichtigsten Faktoren, wenn es um langfristigen sportlichen Erfolg geht, jedoch bedarf es noch weiterer passender Umstände, wie beispielsweise den Trainerstab oder das sportliche Umfeld, um das Potential der Qualität auch vollends zur Entfaltung zu bringen. Vielleicht ist für den User das Ergebnis des Zusammenspiels all dieser Dinge ja am Ende die Qualität. Dann hatten wir in diesem Fall einfach unterschiedliche Vorstellungen, was Qualität bedeutet.
Ich mag das Wort "Helden" nicht, aber Elias, Emil und auch Lukas Z. sind auf jeden Fall jüngere Spieler, die den Verein jetzt schon prägen. Und Andi und PdV (der unfassbar schnell Teil der 🦓 geworden ist) auch.
Übrigens finde ich überhaupt nicht, dass Peke müde geworden ist!
Da hast du dich doch aber vertan, oder?
Als jüngere Spieler würde ich Andi und PdV wirklich nicht mehr bezeichnen.
Noch ein kleiner Nachtrag zu meinem Post, da einige den vielleicht nicht so richtig einordnen konnten.
"Wer die Konstanz nicht hat, der hat die Qualität nicht." Das war die Aussage eines Users, auf die ich mich bezogen habe.
Die Qalität innerhalb einer Mannschaft ist nicht automatisch gleichbedeutend mit der Konstanz oder des sportlichen Ist-Zustandes. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Bayern unter Kovac und Flick. Nachdem Flick übernommen hat, hat die Mannschaft auf einmal die Bundesliga und Europa auseinandergenommen, obwohl das Personal das Gleiche war. Es gibt etliche weitere Beispiele. Der Kader des THW hat selbstverständlich nicht das Niveau des damaligen Bayernkaders. Es ging mir bei dem Punkt aber auch überhaupt nicht um den THW, sondern um die pauschale Aussage, dass nicht vorhandene Konstanz grundsätzlich an fehlende Qualität geknüpft ist. Das ist nicht der Fall. Die Qalität der Spieler und der Mannschaft sind vermutlich die wichtigsten Faktoren, wenn es um langfristigen sportlichen Erfolg geht, jedoch bedarf es noch weiterer passender Umstände, wie beispielsweise den Trainerstab oder das sportliche Umfeld, um das Potential der Qualität auch vollends zur Entfaltung zu bringen. Vielleicht ist für den User das Ergebnis des Zusammenspiels all dieser Dinge ja am Ende die Qualität. Dann hatten wir in diesem Fall einfach unterschiedliche Vorstellungen, was Qualität bedeutet.
Die Qualität der Spieler und die Qualität der Mannschaft sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Es ist Aufgabe des Trainers, die Qualitäten der einzelnen Spieler zu erkennen und daraus eine Mannschaft zu formen. Es müssen die Qualitäten des einzelnen Spielers genutzt werden und nicht etwas gefordert werden, was er nicht liefern kann. Die Spieler müssen zudem zueinander passen. Wenn es dann ideal läuft, hat die Mannschaft sogar mehr Qualität als die Summe der Qualitäten der Einzelspieler. Dies sehe ich aktuell bei den Füchsen als gegeben an.
Beim THW ist es gerade umgekehrt. Die Qualität der Mannschaft ist schlechter als die der einzelnen Spieler es vermuten lassen. Das Herzstück, an dem vieles hängt, sind nun mal die Rückraumspieler. Diese unterscheiden sich deutlich in ihren handballerischen Fähigkeiten und passen teilweise nicht zusammen. Dies führt dann dazu, dass einige Spieler nicht mehr ihr Potential abrufen können und verunsichert sind. Verantwortlich dafür ist einzig und allein der Trainer. Und dafür braucht es auch keinen Mentaltrainer. Jichas Allheilmittel, jeder möge nur an seine Leistungsgrenzen gehen, verpufft immer mehr.
Da hast du dich doch aber vertan, oder?
Als jüngere Spieler würde ich Andi und PdV wirklich nicht mehr bezeichnen.
Damit wird gemeint sein, dass Wolff und Perez de Vargas den Verein auch prägen. Genau wie die drei genannten jüngeren Spieler.
Die Qualität der Spieler und die Qualität der Mannschaft sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Es ist Aufgabe des Trainers, die Qualitäten der einzelnen Spieler zu erkennen und daraus eine Mannschaft zu formen. Es müssen die Qualitäten des einzelnen Spielers genutzt werden und nicht etwas gefordert werden, was er nicht liefern kann. Die Spieler müssen zudem zueinander passen. Wenn es dann ideal läuft, hat die Mannschaft sogar mehr Qualität als die Summe der Qualitäten der Einzelspieler. Dies sehe ich aktuell bei den Füchsen als gegeben an.
Beim THW ist es gerade umgekehrt. Die Qualität der Mannschaft ist schlechter als die der einzelnen Spieler es vermuten lassen. Das Herzstück, an dem vieles hängt, sind nun mal die Rückraumspieler. Diese unterscheiden sich deutlich in ihren handballerischen Fähigkeiten und passen teilweise nicht zusammen. Dies führt dann dazu, dass einige Spieler nicht mehr ihr Potential abrufen können und verunsichert sind. Verantwortlich dafür ist einzig und allein der Trainer. Und dafür braucht es auch keinen Mentaltrainer. Jichas Allheilmittel, jeder möge nur an seine Leistungsgrenzen gehen, verpufft immer mehr.
Je nachdem, was man darunter versteht. Die Qualität der Mannschaft kann auch schlicht und ergreifend als Summe der potentiellen Leistungsfähigkeit aller Spieler sowie der Homogenität der Mannschaftsstruktur verstanden werden. Völlig unabhängig vom Trainer. Für mich kann ein Team kann auch "underperformen", obwohl die Qualität der Mannschaft eigentlich gegeben ist. Wenn jedoch der reine sportliche Output die Qualität der Mannschaft bestimmt, sind das natürlich verschiedene Dinge. Ob beim THW ein Ungleichgewicht zwischen Potential und sportlichem Ertrag besteht, war hier ja auch schon öfter Gegenstand der Diskussion.