THW Kiel Teamthread

  • Aus den Kieler Nachrichten von Samstag: ... auch Magnus Landin. Acht Jahre kämpfte der Däne Seite an Seite mit Bilyk um Titel und Triumphe. Und am Sonntag vielleicht auch mit den Tränen, schließlich machte er nie einen Hehl daraus, gerne in Kiel bleiben zu wollen. Eine Vertragsverlängerung kam je doch nicht zustande...

    Das diese Vertragsverlängerung nicht zustande kam, weil der Geschäftsführer nicht in der Lage war, rechtzeitig mit dem Spieler zu sprechen (meine unmaßgebliche Meinung ist dazu, dass um jeden Preis mit Dahmke verlängert werden sollte) unterschlägt Herr Wottke (genau, wie Tammo Schwarz solche Themen nicht angesprochen (bzw. angeschrieben) hatte.

  • Freundschaft!

    Landin wirft gefühlt auch nur, wenn er 5m Platz hat.

    Nur was ist schlecht daran, wenn sich Spieler nur Würfe nehmen, die sie sich zutrauen, wenn sie dabei eine hohe Quote generieren? Das ist doch gerade die Idee beim modernen Handball. Ist die Position zu schlecht für den Spieler, spielt er eben noch einmal weiter.

  • Natürlich musste mit Dahmke verlängert werden, sonst hätte doch Papa Dahmke das Geld garantiert rausgezogen. Landin ist deutlich besser, deswegen musste er weg. War genau wie mit Klein damals!

    Danke, ich lerne gerne dazu mit solchen background-Informationen.

  • Frank Dahmke, der Pate von Mönkeberg...

    Erscheint mir dann doch etwas weit hergeholt, selbst für einen Immobilienmakler 😉

    Von welchen Summen reden wir denn, die Papa Dahmke angeblich springen lässt, dass sich der THW sowas gefallen lassen würde?

    Muss ich mir das so vorstellen?

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    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Also irgendwie schon sehr paradox! Einerseits wird hier zwingend die Entlassung des Trainers gefordert aber andererseits wird hier kundgetan, dass keiner den THW übernehmen will.


    Das passt doch nicht zusammen

    Kommt ganz darauf an wie man die Kompetenz des Geschäftsführers bewertet…

  • Den jetzigen Kader hat die aktuelle sportliche Führung maßgeblich zusammengestellt.
    Reinkind, Dahmke, Pekeler und Dule wurden noch übernommen und auch da geht es überwiegend dem Ende entgegen. Alle anderen Spieler wurden unter Szilagyi/Jicha verpflichtet.
    Das Problem liegt also ziemlich genau dort verortet, wenngleich man darüber hinaus man natürlich auch Strukturen im AR etc. hinterfragen kann.

    Die Verpflichtung von Reinkind wurde vier Monate nach dem Amtsantritt von Szilágyi zumindest veröffentlicht. Pekeler, der auch 2018 von den RNL gekommen ist, schon davor. Zumindest optisch sieht es so aus, dass Reinkind nicht übernommen wurde, sondern schon eine Verpflichtung von Szilágyi ist.

    Am Ende wurde Szilágyi doch auch nur installiert, weil sein Vorgänger genauso wenig Treffer gelandet hat. Da wurde auf Linksaußen halt auch Raul Santos oder Emil Frend Öfors geholt und Christian Dissinger quasi ein Fünf-Jahres-Vertrag gegeben, der einen ähnlich geringen sportlichen Gegenwert hatte, wie der von Wallinius. Die Hoffnung, dass Nilsson und Bilyk mal in Bereiche von Jicha, Karabatic & Co. kommen hat sich auch nie erfüllt. Ansonsten holte man neben Weinhold und Vujin, die auch schon 30 und älter waren, auch den 35-jährigen Zeitz zurück mit einem Zweijahresvertrag, der dann auch noch für gut "Spaß" in den Folgejahren sorgte.

    Das Problem für den THW heute ist also nicht nur Szilágyi/Jicha, sondern, dass auch schon vom Duo Storm/Gislason so gut wie keine Treffer dabei waren in der Kaderplanung und man so von Spielern lebte, die 2014 (Duvnjak, Weinhold) und 2012 (Wiencek, Ekberg) geholt worden, als Storm noch bei den RNL war. Insofern muss man sich doch beim THW schon fragen, warum zwei Managements so häufig daneben lagen und was man vlt. grundsätzlich anders machen sollte.

    Zum Thema Kristjánsson und der THW: Das war doch auch schon arg grenzwertig, was Gíslason gerade ganz am Anfang mit ihm gemacht hat in Kiel. Wenn er mal spielen durfte, wechselte er ihn paar Minuten vorm Ende ein, gerne auch wenn sonst nicht viel ging. Kristjánsson rannte dann wie eine One-Man-Wrecking-Crew auf die Abwehr los, ohne jede Vorbereitung für ein Durchbruchspiel und prallte Versuch für Versuch logischerweise ab. Man konnte sehen, dass ihm die Mittel und Erfahrung damals fehlten, aber er seine Chance eben auch unbedingt nutzen wollte. Ich kann mich noch erinnern, dass ich dem überhaupt nichts abgewinnen konnte und man froh sein konnte, wenn er sich nicht verletzt hatte.

  • Die Verpflichtung von Reinkind wurde vier Monate nach dem Amtsantritt von Szilágyi zumindest veröffentlicht. Pekeler, der auch 2018 von den RNL gekommen ist, schon davor. Zumindest optisch sieht es so aus, dass Reinkind nicht übernommen wurde, sondern schon eine Verpflichtung von Szilágyi ist.

    Am Ende wurde Szilágyi doch auch nur installiert, weil sein Vorgänger genauso wenig Treffer gelandet hat. Da wurde auf Linksaußen halt auch Raul Santos oder Emil Frend Öfors geholt und Christian Dissinger quasi ein Fünf-Jahres-Vertrag gegeben, der einen ähnlich geringen sportlichen Gegenwert hatte, wie der von Wallinius. Die Hoffnung, dass Nilsson und Bilyk mal in Bereiche von Jicha, Karabatic & Co. kommen hat sich auch nie erfüllt. Ansonsten holte man neben Weinhold und Vujin, die auch schon 30 und älter waren, auch den 35-jährigen Zeitz zurück mit einem Zweijahresvertrag, der dann auch noch für gut "Spaß" in den Folgejahren sorgte.

    Das Problem für den THW heute ist also nicht nur Szilágyi/Jicha, sondern, dass auch schon vom Duo Storm/Gislason so gut wie keine Treffer dabei waren in der Kaderplanung und man so von Spielern lebte, die 2014 (Duvnjak, Weinhold) und 2012 (Wiencek, Ekberg) geholt worden, als Storm noch bei den RNL war. Insofern muss man sich doch beim THW schon fragen, warum zwei Managements so häufig daneben lagen und was man vlt. grundsätzlich anders machen sollte.

    Zum Thema Kristjánsson und der THW: Das war doch auch schon arg grenzwertig, was Gíslason gerade ganz am Anfang mit ihm gemacht hat in Kiel. Wenn er mal spielen durfte, wechselte er ihn paar Minuten vorm Ende ein, gerne auch wenn sonst nicht viel ging. Kristjánsson rannte dann wie eine One-Man-Wrecking-Crew auf die Abwehr los, ohne jede Vorbereitung für ein Durchbruchspiel und prallte Versuch für Versuch logischerweise ab. Man konnte sehen, dass ihm die Mittel und Erfahrung damals fehlten, aber er seine Chance eben auch unbedingt nutzen wollte. Ich kann mich noch erinnern, dass ich dem überhaupt nichts abgewinnen konnte und man froh sein konnte, wenn er sich nicht verletzt hatte.

    Natürlich waren in der Phase ab 2015 auch viele schlechte Entscheidungen dabei, aber am Ende war es der Kader, den Gislason übergeben hat, der die Titel eingefahren hat. Das wurde unter neuer Führung wieder heruntergewirtschaftet mit stellenweise leider eklatantem Managementversagen und scheinbar auch wenig Sebstreflexion und fehlender Analyse der eigenen Fehler.

  • Also irgendwie schon sehr paradox! Einerseits wird hier zwingend die Entlassung des Trainers gefordert aber andererseits wird hier kundgetan, dass keiner den THW übernehmen will.


    Das passt doch nicht zusammen

    Dann lass doch den großmäuligen Kretzsche und den Meistertrainer Siewert übernehmen.

  • Ob er passt, sei mal dahin gestellt, aber er hat dem THW noch nie so ans Bein gepisst, wie es Storm hatte.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Weil er ein Schwätzer ist, der mMn nicht nach Kiel passt. Sage ich als Holsteiner!

    Vielleicht mag Dir die Art seiner Kommunikation nicht gefallen, aber sollte nicht viel mehr due Kompetenzfrage im Vordergrund stehen?


    Für mich wäre Kretsche ein Glücksgriff und das komplette Gegenteil von dem was Du schreibst. Ich fürchte nur, dass er eben zu kompetent ist und daher die Lage in Kiel entsprechend einschätzen kann. Das wird er sich derzeit eher nicht antun!

  • Die momentane Lage mag ja für Leute, die den sicheren Weg gehen wollen, abschreckend sein, für Leute, die Herausforderungen mögen und/oder "Heldenstatus" anstreben, ist sie aber genau richtig.

    Jag går och fiskar

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