Das sind wahrscheinlich noch Gewinne aus Vorjahren, das positive Kapital betrug zum 30.06.24 noch 312.338 Euro. Kein Kommanditist zahlt alleine aus steuerlichen Gründen (mögliche Verlustverrechnung) mehr ein, als sein eingetragenes Kommanditkapital, weniger einzuzahlen könnte schon eher Sinn machen.
Ohne die Einzahlung wäre man bilanziell überschuldet. Die 420k an Einlagen (nicht haftungswirksam) waren nötig, da man anderenfalls ein negatives EK gehabt hätte (-108k) und dann der GF ggfs. zum Insolvenzgericht gehen muss! Ob man tatsächlich überschuldet war oder ggfs. auch stille Reserven in Spieler gelegen haben ist aber müßig, solange man ein positives EK hat. Erinnert ein bisschen an den SCM zu den Zeiten von BUH.