• Nighttrain61 Wenn ein Kameralicht eines TV_Senders gestört hat und dafür das Spiel unterbrochen wurde, dann sei dir mal sicher, dass auch bei zu viel Musik bestimmt was gesagt wird. ;)

    capitano19 schon klar das du vor Ort warst... ;)
    Aber von einer Kirmesveranstaltung zu sprechen, na ja... Ich weiß ja nicht. Irgendwas scheint man ja doch richtig zu machen, oder glaubst Du das es nächstes Jahr nicht ausverkauft sein wird, weil die Musik und die Hallensprecherin zu laut sind?
    Mehr interaktion mit den Fanblocks wäre das, was ich ändern würde. Die mehr mit einbeziehen, mehr ansprechen und auch mal die Musik entsprechend anpassen.

    Und zum Abschluss... Man kann es halt nicht allen Recht machen!

  • Ich habe das Wort anderer aufgegriffen. Natürlich ist das keine Kirmesveranstaltung. Aber ich habe mich ja mit etlichen Leuten unterhalten, die als Fan in der Halle waren. Und die waren nicht so begeistert und haben meine Ansicht geteilt.

    Das waren dann sicherlich nur ein paar Handballfachultras die du gefragt hast.:irony:

  • Wir orientieren uns doch was die Show angeht oft am Sport in den USA. Da wirkt es nicht wie eine Kirmesveranstaltung mit überlauten Hallensprechern. Und ja, ich war schon vor Ort, falls Du das Argument bringen willst. ;)

    Der Vergleich funktioniert nicht, weil da 95 Prozent Fans vom Heim-Team sind.

    In Köln ist die Mehrzahl neutral, und die Fan-Ecken sind nur sehr begrenzt ein Stimmungsfaktor.

    Bei 7.000 Veszprem-Fans, die in der ganzen Halle verteilt waren, war das anders.

  • Ich habe das Wort anderer aufgegriffen. Natürlich ist das keine Kirmesveranstaltung. Aber ich habe mich ja mit etlichen Leuten unterhalten, die als Fan in der Halle waren. Und die waren nicht so begeistert und haben meine Ansicht geteilt.

    Geschmäcker sind halt, zum Glück, unterschiedlich.

  • Bei 2.000-Zuschauer-Fangruppen in einer 20.000-Zuschauer-Arena muss halt nachgeholfen werden, damit Stimmung entsteht.

    Ich hoffe nächstes Jahr auf Veszprem. Dann ist wieder echte Stimmung in der Bude.

  • Wie gut man hier merkt, dass es ein reines Handball-Fachforum ist... ;)
    Ihr vergesst alle, dass von den 20.000 Leuten in der Arena, ganz viele das Event geniessen, und nicht "nur" wegen gutem Handball hingehen. Und da gehört, Partymusik, Hallensprecherin und Programm vor den Spielen und in der Halbzeit dazu.
    Und es ist nicht einfach als Hallen-DJ, Moderatoren und Hallensprecherin vier Fanblocks und die "neutralen" Zuschauer zu bespassen, es jedem Recht machen und trotzdem neutral zu bleiben.
    btw... ich fande es gut! Auch das die Musik bis in die Angriffe gespielt wurde. Es stört die Spieler nicht, die sind das aus anderen Länder gewohnt und das ist wichtiger, als das es so ein paar Handballfachultras stört, die am liebsten Handball ohne Nebengeräusche gucken möchten.

    Es ist in diesem Fachforum leider im Fachthema DYN etwas abgeglitten. Zuletzt gab es ja immer Tops- und Floppsthemen für die Grossereignisse.


    Um aber auch einmal einen Teil der abgedrifteten Diskussion beizusteuern, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass die EHF selber das Anoucement der Wettbewerbe festgelegt hat. Und da ist eben geregelt wie lange, welche Musik zu laufen hat. Nur bei ihrem eigenen Event gilt dies wohl nicht.
    Wie man ein Publikum mit sprachlichem Ausdruck erobert lernt man im Schauspieluntericht oder bei einem Sprechtrainer.

  • Nun, ich finde beide Vergleiche passen nicht ganz. Wir können gerne USA-Events und ihre höhere Professionalität nehmen, gerne doch. Ich glaube einige haben mitgekriegt wieviel die Tickets bei den NBA-Finals kosten. So sortiert man die Leute die "feiern" wollen halt auch aus, denn die, für die das ein Jahreseinkommen ist, lassen sich sicher nicht voll laufen und die Reichen wollen gesehen werden....ganz überspitzt gesagt.

    Und was Leute betrachten das als Event und wollen nicht nur Handball. Doch....das sind keine Sixdays mit Abend- und Wochendprogramm. Das sind zwei Spiele und wenn man sich die nicht anguckt, kann man sich in einer Kneipe günstiger amüsieren. Mir kann doch niemand erzählen das er die für unseren Sport gesalzenen Preise mit Anreise zahlt um "Party" zu machen.

  • Kommen wir mal zu Dyn zurück. Ich bin diesem Anbieter dankbar für die Möglichkeit, dass ich so viel Handball sehen kann.
    Bei der Einschätzung des kommentierenden Personals gehe ich aber mal so gar nicht mit. Schmidt-Sommerfeld ist kaum zu ertragen. Aber Dyn feiert ihn, gibt ihm alle wichtigen Spiele. Das ist leider so.
    Mittlerweile finde ich Jari auch sehr nervig. Anfangs war ich noch recht amüsiert, aber jetzt ist das doch immer das selbe. Der völlig verpeilte Influencer im Schlepptau der Profi-Handballer Folge 129
    Was ich auch schräg finde, dass drei prominente Dyn-Gesichter (Kretzsche, Jari und Wilken-Johannes) ihre eigene Firma gegründet haben und nun auch Handballer vermarkten. Justus Fischer ist ja der erste bekannt gewordene Klient. Da können wir uns ja schon auf Kretzsche und Schmiso Folgen freuen, wo das Thema Kreisläufer bei der Nationalmannschaft sehr objektiv besprochen wird.
    Ich weiß, dass viele diese Doppelrollen nicht schlimm finden. Es gibt auch tatsächlich dramatischere Dinge. Aber ich wollte es nur mal in die Diskussion einbringen.

  • Das ist ein Problem der dann doch kleinen Handballwelt. Spätestens über zwei Ecken hängt da gefühlt jeder mit jedem zusammen.

    Drum bin ich auch weit an dem fernesten Strand, schlägt mein Herz der Heimat, dem Bergischen Land.

  • Alleine schon die Doppelrolle, über die Liga zu berichten und parallel für sie einen Podcast zu machen, empfinde ich als NoGo im Sport-Journalismus.

    Dass ein DYN-Kommentator unter diesen Beitrag ein „Gefällt mir“ gesetzt hat, sagt viel aus. Und ist sehr ehrlich. 👍

  • Ausnahmen bestätigen die Regel, Rheiner 😉

    Man sollte die Rolle Kretzschmars nicht überbewerten. Er ist da ein Sonderling

    K73 profitiert am meisten von seinen Connections und Strippen die er im Hintergrund ziehen kann. Seine Expertise haben die meisten in der HE ähnlich drauf. Es ist also nix besonderes aber er kann sich eben gut vermarkten.

    Ich empfinde Schmiso nach den letzten Übertragungen immer mehr als einen adoleszenten, kichernden Jugendlichen.