Ablösung von nuLiga, Handball4all und Sportradar durch iSquad zur Saison 2026/2027

  • Ich sehe in dem Themenbereich eher kein Problem. Die GDPR ist seit 2018 ein EU-weites Regelwerk. Wenn der spanische Handballverband dieses Tool bereits einsetzt, sollte die Konfirmität grundsätzlich schon da sein. Da muss man dann wohl nur noch auf die Komponenten schauen, die extra für den DHB implementiert werden.

    Dein Vertrauen in die spanische Konformität ist verständlich, aber die DSGVO lässt leider keine blinden Transfers zu – jede „nationale“ Implementierung muss landesspezifische Details (z. B. Zweckbindung, Löschfristen, Einwilligungsmanagement) mit den Anforderungen des deutschen Datenschutzrechts (BDSG) und der jeweiligen Landesdatenschutzbehörde abstimmen.

    Ich kenne (leider) weder das Produkt noch den Hersteller, will auch nichts schlecht machen bzw. Schwarzmalen – deshalb war mein Einwand bewusst als Frage formuliert, in der Hoffnung, dass jemand zu den implementierten Prozessen Auskunft geben kann.

    Dass Datenschutz bei personenbezogenen Daten immer wichtiger wird, zeigt z. B. der BWHV, der erstmals in seinem Ehrenkodex ausdrücklich als Anforderung festhält „Beim Umgang mit personenbezogenen Daten der mir anvertrauten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Datenschutzbestimmungen einzuhalten“.

    Einmal editiert, zuletzt von nozdormu (3. April 2026 um 12:54)

  • De facto wird niemals jemand einen angelegten Zeitnehmer löschen. Kernunterschied ist die eindeutige User-ID. Wenn ein Papa in der Jugend den Zeitnehmer macht wird in der Realität dieser ZN nach dem Ende der Laufbahn seines Kinden nie sagen: "ich mache das nie mehr! Löscht meine Daten." Vielleicht will der ja bei seinen Enkeln wieder am Tisch sitzen.

    Du führst hier momentan eine Nerddiskussion, die in einigen Jahren vielleicht Relevanz im Alltag hat. Das Thema entwickelt sich.

  • De facto wird niemals jemand einen angelegten Zeitnehmer löschen. Kernunterschied ist die eindeutige User-ID. Wenn ein Papa in der Jugend den Zeitnehmer macht wird in der Realität dieser ZN nach dem Ende der Laufbahn seines Kinden nie sagen: "ich mache das nie mehr! Löscht meine Daten." Vielleicht will der ja bei seinen Enkeln wieder am Tisch sitzen.

    Du führst hier momentan eine Nerddiskussion, die in einigen Jahren vielleicht Relevanz im Alltag hat. Das Thema entwickelt sich.

    Da hast fu absolut Recht, dass kaum jemand nach Ende seiner "Laufbahn" sein Profil löschen wird. Gerade deshalb ist ein DSGVO-konformer Umgang mit den Daten zwingend erforderlich. Das beginnt mit der Frage, welche Daten zwingend erhoben werden müssen und endet mit einer automatischen Löschung des Profils inkl. Datenlöschung nach x Jahren Inaktivität.

  • De facto wird niemals jemand einen angelegten Zeitnehmer löschen. Kernunterschied ist die eindeutige User-ID. Wenn ein Papa in der Jugend den Zeitnehmer macht wird in der Realität dieser ZN nach dem Ende der Laufbahn seines Kinden nie sagen: "ich mache das nie mehr! Löscht meine Daten." Vielleicht will der ja bei seinen Enkeln wieder am Tisch sitzen.

    Du führst hier momentan eine Nerddiskussion, die in einigen Jahren vielleicht Relevanz im Alltag hat. Das Thema entwickelt sich.

    Im Sport ist das Thema doch schon längst da. Der VfB Stuttgart hat z. B. 2021 eine Strafe von 300.000 € akzeptiert, weil tausende Mitgliederdaten an einen Dienstleister ohne ordnungsgemäßen Auftragsverarbeitungsvertrag weitergegeben wurden. (Online-Befragung, u. a. per E‑Mail)

    Das mögen für den VfB „Peanuts“ sein, Wellen geschlagen hat es trotzdem – bei chronisch klammen Sportverbänden hätte so ein Bußgeld aber vermutlich ganz andere Auswirkungen.

    Dass Datenschutz bisher lax gehandhabt wurde – wie du ja selbst betonst – und beim DHB eine gewisse "Kultur" existiert, sehe ich deshalb ein Risiko.

    Wäre halt schön, wenn da jemand was dazu schreiben könnte, der am Test teilnimmt und Einblick hat, wie das gehandhabt wird.

  • Zwei Systeme parallel laufen zu lassen bringt weitere Probleme und Fragen, wie zum Beispiel, welches System nimmt man, wenn es unterschiedliche Informationen gibt?

    Einfach das alte System nehmen, in der Annahme, das wird schon richtig sein, könnte in die Irre führen.

    Hier wird ja schon gezweifelt, ob die Daten alle rechtzeitig gepflegt werden können. Das Problem wird nicht kleiner, wenn auch noch zwei Systeme aktuell gehalten werden müssen.

  • Zwei Systeme parallel laufen zu lassen bringt weitere Probleme und Fragen, wie zum Beispiel, welches System nimmt man, wenn es unterschiedliche Informationen gibt?

    Einfach das alte System nehmen, in der Annahme, das wird schon richtig sein, könnte in die Irre führen.

    Hier wird ja schon gezweifelt, ob die Daten alle rechtzeitig gepflegt werden können. Das Problem wird nicht kleiner, wenn auch noch zwei Systeme aktuell gehalten werden müssen.

    Sehe ich auch so. Das Rückfallsystem heißt "Papierspielberichtsbogen". Sollte man immer verfügbar haben. Gibt's ja auch als pdf.