Ablösung von nuLiga, Handball4all und Sportradar durch iSquad zur Saison 2026/2027

  • Für manche Verbände bleibt nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Das schlimmste bei der Sache: Zur "Verantwortung ziehen" kann man die Verantwortlichen erst beim DHB-Bundestag 2029. Wenn es bis dann läuft, ist das Schnee von gestern und aller Stress vergessen.

    An Selbstbeweihräucherung wird es definitiv nicht fehlen.

  • Unglaublich sind auch die Kommentare auf Facebook vom DHB unter dem eigenen Post.

    Beispiel: A: "die Anzahl der Registrierungen zeigt nicht, dass das Projekt gut angenommen wird, denn eine Registrierung ist Pflicht". DHB: "wir verstehen deinen Unmut, aber die hohe Anzahl der Registrierungen zeigt doch, dass das Projekt gut angenommen wird".

    Unglaublich. Merken die nicht, dass man mit sowas nachhaltig Mitglieder verprellt?

  • Unglaublich sind auch die Kommentare auf Facebook vom DHB unter dem eigenen Post.

    Beispiel: A: "die Anzahl der Registrierungen zeigt nicht, dass das Projekt gut angenommen wird, denn eine Registrierung ist Pflicht". DHB: "wir verstehen deinen Unmut, aber die hohe Anzahl der Registrierungen zeigt doch, dass das Projekt gut angenommen wird".

    Unglaublich. Merken die nicht, dass man mit sowas nachhaltig Mitglieder verprellt?

    ehrliche Frage:

    Was genau sagt denn die nackte Zahl "x Leute haben sich schon registriert" aus?

    Und in dem Zusammenhang: Wo genau ist die Zahl "y Leute haben sich noch nicht registriert", obwohl sie müssten/könnten/sollten...

    Und ebenso "für z Leute haben wir hier noch Tickets und Fehlermeldungen vorliegen, denn bei denen gibt/gab es bis zum heutigen Tag Probleme mit der Registrierung"

    "z" gibt es nämlich auch und das wird sicherlich keine Zahl im einstelligen, zweistelligen Bereich sein, taugt aber halt 0,0 als Erfolgsmeldung.......

  • Korrekt. Cool ist auch die Passage: "es ist kein Prestige Projekt, das wir durchdrücken wollen, sondern langfristig eine Erleichterung für unsere ehrenamtlichen."

    Ja meine Fresse, dann setzt es eben auch LANGFRISTIG an und brecht es nicht übers Knie!

  • ehrliche Frage:

    Was genau sagt denn die nackte Zahl "x Leute haben sich schon registriert" aus?

    Und in dem Zusammenhang: Wo genau ist die Zahl "y Leute haben sich noch nicht registriert", obwohl sie müssten/könnten/sollten...

    Und ebenso "für z Leute haben wir hier noch Tickets und Fehlermeldungen vorliegen, denn bei denen gibt/gab es bis zum heutigen Tag Probleme mit der Registrierung"

    "z" gibt es nämlich auch und das wird sicherlich keine Zahl im einstelligen, zweistelligen Bereich sein, taugt aber halt 0,0 als Erfolgsmeldung.......

    Das tolle ist: Der DHB hat keine Ahnung wie viele Handball-Vereine es in Deutschland gibt und wie viele aktive Handballer, Offizielle. Aktuell gibt es nur Schätzungen, dass es wohl in den Altsystemen bis zu 1 Million Datensätze gibt. Wie viele davon doppelt oder nicht mehr aktiv sind, kann nur angenommen werden. Die Aussage von Dr. Berding fand ich beachtlich, denn meiner Meinung nach sollte doch ein Dachverband doch alles daran setzen genau das zu Wissen. Ein Unternehmen sagt ja auch nicht, wir haben zwischen 500 und 1.000 Mitarbeiter... solange das nicht geklärt ist, sind Registrierungsquoten Schall und Rauch.

    Wer andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.


  • In einer Vereinssprechstunde des HVSH wurde erwähnt, dass der Spielabschluss wahrscheinlich durch Eingabe des h360-Passwortes erfolgen wird.

    Aus IT-Security-Sicht ein kleiner Albtraum:

    ...

    Und alle sollen ihr Passwort in einen fremden Rechner eintippen, der wochenlang ungepatcht in der Sporthalle rumliegt…

    Ja das ist nicht so ganz ohne.

    Wobei ich das Thema Patchmanagement sogar noch etwas entspannter sehe.

    Am Spieltag werden physischen Zugriff nur Berechtigte (Kampfgericht, Trainer, Schiri) haben. Ebenso werden die eher nur auf Handball360 zugreifen. Damit fallen schon einmal diverse Angriffsmöglichkeiten weg und von remote werden das wenn eher Zufallstreffer sein.

    Was mir an der Stelle deutlich mehr Kopfschmerzen bereitet ist die Zeit zwischen zwei Spieltagen. Da wird es für die meisten Rechner unter dem Aspekt IT-Security nur eine Bewertung für die Lagerung geben: ungesichert gegen unbefugten Zugriff. Für den der will dürfte das kein Problem sein da einen Keylogger drauf zu installieren. Und der muss noch nicht einmal besonders gut versteckt werden. Die Anzahl der Rechner die morgens von jemanden entsprechend geprüft werden der sowas auch finden könnte, dürfte <1 sein.

    Einmal editiert, zuletzt von denkdirwasaus (20. August 2026 um 21:34)

  • Aktuell kann ich mich nicht bei handball.net einloggen, meine Pattern würden nicht stimmen. Zumindest wird unter der Haube weiter gewerkelt. Mal sehen, wann es dann auch etwas zu sehen gibt.

    Wer andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

  • Finde amüsant, dass der DHB die Handballecke quasi explizit benennt. "Kommentarspalten und Foren" - ein anderes größeres Handballforum außer der handballecke gibt es ja nicht. Und ich finde es unprofessionell, so einen emotionalisierenden Text zu veröffentlichen, der fast wie ein Meinungskommentar wirkt und dann den Autor nicht zu benennen.

  • Hier der aktuelle Stand wer auf h360 setzt und welcher LV auf das Altsystem.

    Probleme bei Umstellung auf neues Verbandssystem Handball360: So reagieren die Landesverbände
    Mit dem Verbandsmanagement-System Handball360 sollte ein Flickenteppich im deutschen Verbandshandball mit mehreren parallelen Systemen abgeschafft werden. Doch…
    www.handball-world.news

    Wer andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

  • Die Verbände mit handball4all können meines Wissens nicht mehr zurück, da der Anbieter sein Personal entlassen hat und zusätzlich keine Serverkapazitäten zur Verfügung hat.

    Ergänzung- Diese Verbände sind quasi nur die Tester, damit die anderen Verbbände einsteigen können, wenn alles läuft.

    Skurrile Situation.

  • Ja. Arme Schweine. Mit etwas mehr Vorlauf wäre wohl ein Übergang zu Nuliga möglich gewesen.

    Mein Mitleid gilt auch den Kameraden am Kampfgericht, die ab dem Wochenende sehr allein dastehen werden.

  • Ja. Arme Schweine. Mit etwas mehr Vorlauf wäre wohl ein Übergang zu Nuliga möglich gewesen.

    Mein Mitleid gilt auch den Kameraden am Kampfgericht, die ab dem Wochenende sehr allein dastehen werden.

    Immerhin gibt es wohl druckfrisch von heute eine Anleitung für den Spielbericht.

    https://www.handballwestfalen.de/fileadmin/user_upload/2026-08-20_Anleitung_Elektronischer_Spielbericht__ESB_.pdf

    https://www.handballwestfalen.de/fileadmin/user_upload/2026-08-20-Einseitige_ESB-Zusammenfassung.pdf

  • So wie ich das Lese: Alleine das Aufrufen des Berichts erfordert Zugang zum Vereinsbereich. Also könnte jeder Zeitnehmer/Sekretär mal eben Spielberechtigungen Abmelden oder sämtliche Personenbezogenen Daten im Verein abrufen. Datenschutzrechtlich sicherlich fragwürdig...

    Keine Ahnung ob es eine Rolle geben wird, die nur das explizit kann (Dann einfach Dummy-Profil mitndieser Rolle anlegen - oh wate, da war ja was mit Verifizierung der Daten) oder vorab angesetzte Zeitnehmer auf anderem Weg Zugriff erhalten

    Abgesehen von der Passwortthematik alles nicht so durchdacht:pillepalle:


    Ist übrigens in Nuliga (kenne nur Hessen) viel einfacher geregelt: Spielspeziefischer Code (immer von Heimmanschaft - MV oder Admin - abrufbar)-> Aufruf dieses Spiels

  • Finde amüsant, dass der DHB die Handballecke quasi explizit benennt. "Kommentarspalten und Foren" - ein anderes größeres Handballforum außer der handballecke gibt es ja nicht. Und ich finde es unprofessionell, so einen emotionalisierenden Text zu veröffentlichen, der fast wie ein Meinungskommentar wirkt und dann den Autor nicht zu benennen.

    ich bin ja gerade in diesem Thread ein Vielschreiber, da ich nun mal IT-ler bin und auch in Nuliga einige Funkionen kenne. Und ich hatte auch relativ am Anfang darauf hingewiesen, dass eigentlich jeder der miT hb360 ein Problem hat über google hier landet. Wir hatten Neuanmeldungen von emotionalisierten Eltern, die hier Dampf abgelassen haben. Von daher denke es ich, dass der Autor des Briefes sich hier ganz einfach sein Meinungbild holen muss. Socialmediapost gehen in keinster Weise in diese Tiefe.


    Am Ende muss dieser Schreiber den Totalschaden neu lackieren und als Gebrauchtwagen verkaufen. Viele Euch lesen doch bestimmt auch ab und auf LinkedIn, wo Presseabteilungen auch z.T. die größten Peinlichkeiten noch mit Goldstaub "verkaufen".

    Der "Lack" bzw. der Arbeitsauftrag lautet ja hier konkret: Das Versagen der entscheidenden Player in einer Art Krisenkommunikation zu "retten"

    KI liefert diese Entscheidungsträger

    Zitat

    Beim DHB ist Justus Wetzel als „Manager Projekt Handball360“ tätig; laut öffentlich sichtbarem Profil hat er diese Rolle seit Juli 2026 inne.linkedin

    In der fachlichen Steuerung und öffentlichen Kommunikation zum Projekt treten außerdem insbesondere Dr. Klaus Berding (DHB-Vorstand Finanzen und Recht) sowie Matthias Lahr (Leiter Digitales Marketing) auf.

    zudem

    Zitat

    Dr. Knuth Lange hat eine zentrale Rolle in der strategischen Projektsteuerung von Handball360. Als Präsident des Hamburger Handball-Verbands ist er Mitglied des Lenkungsausschusses, in dem Vertreter des DHB und der Landesverbände sitzen und der das Projekt steuert.dhb+1

    Er ist damit nicht zwingend der operative Projektleiter im Sinne der täglichen Umsetzung; diese Rolle ist öffentlich bei Justus Wetzel als „Manager Projekt Handball360“ ausgewiesen. Lange wirkt vielmehr auf Ebene der fachlich-politischen Steuerung mit, vertritt die Landesverbände und hat das Projekt beispielsweise beim DHB-Bundestag 2025 vorgestellt.

    Wir haben also folgende Sitution:

    Fachlich steckt Dr. Lange am tiefsten drin. Der ist aber Ehrenamtler und im Steeringkommittee

    Das Budget macht Dr. Berding -

    Operativ Justus Wetzel PM -seit 2 Monaten.

    Es ist jedem freigestellt sich bei Linkedin anzuschauen, welche Erfahrung Herr Wetzel für dieses Projekt mitbringt. der ist nicht PM sondern eher PMO. (Assistent/Koordinator)

    Man befand und befindet sich in dieser Konstellation komplett in der Hand von Tools.

    Wenn ich dieser personellen Ausstattung vertraue ( perplexity premium), dann finde ich, ist das Projekt sogar recht weit gekommen.