3. Spieltag: FA Göppingen - THW Kiel

  • Noch ein Kommentar zu den Schiris: Ich fand sie (leider) nicht wirklich gut. Zum Teil finde ich schon fragwürdige Entscheidungen auf beiden Seiten (ob die Rote Karte gegen Zerbe eine ist, sei dahingestellt, in der Halle hätte ich nein gesagt, nach dem Videobeweis finde ich schon, dass man sie geben kann), was mich und meine Nebensitzer wirklich wahnsinnig gemacht hat: Makuc und auch Skipagøtu kommen mit wirklich seeeehr vielen Schritten durch (Maximum was ich gezählt habe waren 7). Natürlich ist Schritte immer ein Thema und auch die Göppinger werden mehr als einmal nicht nach 3 Schritten stehengeblieben sein, aber zum Teil war das so offensichtlich sichtbar, dass das zu viele Schritte waren... aber gut, wie gesagt, Schritte sind ein schwieriges Thema

    Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht! So langsam ist das wirklich nicht mehr mit anzuschauen, was da an Schritten nicht gepfiffen wird. Und klar, dass dann nach dem 6. Schritt oft das 7-m- würdige Foul kommt.

    Ich möchte ausdrücklich sagen, dass sich das nicht gegen die Spieler vom THW richtet, das ist leider auch bei anderen (Top-)Spielern der Spitzenmannschaften der Fall.

    Ich finde hier zeigt sich dann sehr extrem, ob Schiris irgendwann mal selbst gespielt haben oder nicht. Jeder der selbst länger auf der Platte stand muss keine Schritte zählen, der hat das einfach im Gefühl. Bei dem Tempo das heute gegangen wird ist es auch nicht wirklich möglich, da die Schritte live zu zählen. Das kann man dann in Zeitlupe in der Widerholung daheim vor dem Fernseher machen, aber halt nicht direkt im Spiel. Deshalb, aber auch in anderen Spielsituationen, denke ich oft, wer selber Handball gespielt hat würde da manches anders entscheiden.

  • Da gebe ich dir uneingeschränkt Recht! So langsam ist das wirklich nicht mehr mit anzuschauen, was da an Schritten nicht gepfiffen wird. Und klar, dass dann nach dem 6. Schritt oft das 7-m- würdige Foul kommt.

    Ich möchte ausdrücklich sagen, dass sich das nicht gegen die Spieler vom THW richtet, das ist leider auch bei anderen (Top-)Spielern der Spitzenmannschaften der Fall.

    Ich finde hier zeigt sich dann sehr extrem, ob Schiris irgendwann mal selbst gespielt haben oder nicht. Jeder der selbst länger auf der Platte stand muss keine Schritte zählen, der hat das einfach im Gefühl. Bei dem Tempo das heute gegangen wird ist es auch nicht wirklich möglich, da die Schritte live zu zählen. Das kann man dann in Zeitlupe in der Widerholung daheim vor dem Fernseher machen, aber halt nicht direkt im Spiel. Deshalb, aber auch in anderen Spielsituationen, denke ich oft, wer selber Handball gespielt hat würde da manches anders entscheiden.

    Ich denke, dass wir (fast) alle vom Thema Schritte genervt sind. Die Debatte sollte dann allerdings nicht nur die (Top-)Spieler der Spitzenmannschaften betreffen, sondern alle Spieler. Bei dir klingt das fast so, als seien Schritte bei den Nicht-Spitzenmannschaften kein Thema. Und diesem Eindruck möchte ich entschieden widersprechen.

    Und wer von den Schiedsrichtern (lange) selbst gespielt hat, kann ich nicht sagen. Es würde mich aber wundern, wenn der Anteil besonders klein ist. Daher muss ich auch deinem letzten Satz widersprechen.

  • Ich möchte ausdrücklich sagen, dass sich das nicht gegen die Spieler vom THW richtet, das ist leider auch bei anderen (Top-)Spielern der Spitzenmannschaften der Fall.

    Dem möchte ich zustimmen, mit einer Einschränkung: Es werden bei jeder Mannschaft (auch bei uns, da sind besonders Elias und Erik oft schon gut drüber) zu wenig Schrittfehler abgepfiffen, zum Beispiel läuft Elias im Aufbau auch gut und gern mal 5 Schritte. Übersieht man dann mit der Fanbrille natürlich, passt ja oft nicht zur Behauptung oder dem Eindruck, dass die anderen bevorzugt werden.

    #vollgasinderhoellesued

  • Ich denke, dass wir (fast) alle vom Thema Schritte genervt sind. Die Debatte sollte dann allerdings nicht nur die (Top-)Spieler der Spitzenmannschaften betreffen, sondern alle Spieler. Bei dir klingt das fast so, als seien Schritte bei den Nicht-Spitzenmannschaften kein Thema. Und diesem Eindruck möchte ich entschieden widersprechen.

    Und wer von den Schiedsrichtern (lange) selbst gespielt hat, kann ich nicht sagen. Es würde mich aber wundern, wenn der Anteil besonders klein ist. Daher muss ich auch deinem letzten Satz widersprechen.

    Vor allem darf das kein Kriterium sein. Das ist schlicht eine Sache der Aus- und Weiterbildung.


    Dann müssen Schiris das eben lernen!!!


    Davon mal abgesehen sprechen wir ja sehr oft nicht über den „vielleicht 4. Schritt“, sondern oftmals über den 5., 6. oder noch viel mehr Schritte.


    Vielleicht sollte man da einfach mal ähnlich viel Fokus auf die Schritte wie auf den Spielerschutz legen.


    Am Ende sprechen wir im ersten Schritt über den Profisport. Notfalls müssen Hilfsmittel her!

  • Laut Kay Holm ist man sich nicht sicher, ob die rote Karte gegen Zerbe gerechtfertigt war.

    Die rote Karte war wirklich ein Witz! Niemals gerechtfertigt...

    * Trikot 24/25 First Mover Nummer 1 - Sarac * Trikot 25/26 First Mover Nummer 1 - Sunnefeldt *

    * Trikot 26/27 First Mover Nummer 26 - Newel *

  • Laut Kay Holm ist man sich nicht sicher, ob die rote Karte gegen Zerbe gerechtfertigt war.

    Mein Reden, weil man es im Videobeweis nicht zweifelsfrei erkennen kann.

    Nichtsdestotrotz hätte Zerbe da seine Arme nicht ausgestreckt, gäbe es gar nix zu rätseln.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Ich denke, dass wir (fast) alle vom Thema Schritte genervt sind. Die Debatte sollte dann allerdings nicht nur die (Top-)Spieler der Spitzenmannschaften betreffen, sondern alle Spieler. Bei dir klingt das fast so, als seien Schritte bei den Nicht-Spitzenmannschaften kein Thema. Und diesem Eindruck möchte ich entschieden widersprechen.

    Schritte sind überall ein Problem. Dafür gibt es - mindestens - zwei Gründe, die der geneigte Laie zusätzlich zum üblichen beachten muss:

    - Der eingeführte Null-Schritt ist für uns Schiedsrichter eine Katastrophe. Schritte werden "nach Gefühl" gepfiffen. Du zählst ja nicht jedesmal mit. Und welcher Schiedsrichter kann aus dem Gefühl heraus sagen, ob der Fuß auf dem Boden war, als der Ball gefangen wurde oder nicht? Ja, von der Tribüne oder in der Zeitlupe ist das leicht... Schritt 4 wegzupfeifen ist also mutig. Geht am ehesten direkt vor dem Tor.

    - Es wird viel kritischer gesehen, wenn man zu unrecht Schrittfehler pfeift. Da sprechen einen Trainer noch "stunden später" an. Ich hatte am Wochende einer jungen Mannschaft den Typ gegeben, dass sie am Anfang zu agressiv reingegangen ist und ich Angst um die Gesundheit der Gegner hatte. Der Trainer hat sich sofort geärgert und mir nach dem Spiel mitgeteilt, dass es nicht angehen kann, dass ich behaupte, seine Mannschaft sei zu aggressiv und dann pfeife ich ihr zu unrecht Schritte (der Spieler hätte nur "gewackelt").

    Ich bin allerdings bei euch, dass ich das in den höchsten Ligen "eigentlich" auch nicht sehen will. Zumindest nicht Schritt 5.

  • Notfalls muss man eben ein Dritter Schiri her, dessen Aufgabe ausschließlich das Zählen der Schritte ist. Dessen Bewegungskorridor müsste ja nur im mittleren Drittel liegen, denn bei Außen- und Kreisspielern sind diese Wandertage ja nicht so ausgeprägt!

  • Bei Außen finde ich diesen vierten Schritt viel bedenklicher, weil er - zumindest auf hohem Level - einen entscheidenden Unterschied macht. Rate mal, warum Außen manchmal außerhalb des Feldes warten.

    Ich bin ja bei Dir, dass es teilweise ziemlich ärgerlich ist. Außerhalb der Herrenbundesliga ist ein weiterer - zu bezahlender - Schiedsrichter aber ziemlich unrealistisch. Ganz zu schweigen davon, dass man sie sich schnitzen müsste. Der Schiedsrichtermangel zieht sich ja durch. Wenn Du die Gespanne von 2 auf 3 Leute erweiterst, macht es das nicht einfacher die Spiele zu besetzen. Geschweige den qualitätiv gut zu besetzen. Das klappt natürlich ganz oben, weil da gut bezahlt wird, aber die Löcher werden unten größer. Und ja, mir ist bewusst, dass das nicht Dein Punkt ist. ;)

  • Bei Außen finde ich diesen vierten Schritt viel bedenklicher, weil er - zumindest auf hohem Level - einen entscheidenden Unterschied macht. Rate mal, warum Außen manchmal außerhalb des Feldes warten.

    Ich bin ja bei Dir, dass es teilweise ziemlich ärgerlich ist. Außerhalb der Herrenbundesliga ist ein weiterer - zu bezahlender - Schiedsrichter aber ziemlich unrealistisch. Ganz zu schweigen davon, dass man sie sich schnitzen müsste. Der Schiedsrichtermangel zieht sich ja durch. Wenn Du die Gespanne von 2 auf 3 Leute erweiterst, macht es das nicht einfacher die Spiele zu besetzen. Geschweige den qualitätiv gut zu besetzen. Das klappt natürlich ganz oben, weil da gut bezahlt wird, aber die Löcher werden unten größer. Und ja, mir ist bewusst, dass das nicht Dein Punkt ist. ;)

    Die stehen doch ganz sicher nicht wg. dem vierten Schritt auf der Linie, sondern wegen dem Anlauf, sonst müssten sie ja auch mit dem falschen Bein abspringen. Ausserdem sieht man den zusätzlichen Schritt von Aussen noch am deutlichsten, u.a. weil die Schrittlänge da viel weiter ist.

  • Die stehen doch ganz sicher nicht wg. dem vierten Schritt auf der Linie, sondern wegen dem Anlauf, sonst müssten sie ja auch mit dem falschen Bein abspringen. Ausserdem sieht man den zusätzlichen Schritt von Aussen noch am deutlichsten, u.a. weil die Schrittlänge da viel weiter ist.

    Bei einem großen Winkel kommt es schonmal vor, dass der Außenspieler mit dem "falschen" Bein in den Pass hineinläuft und dann seine normalen 3 Schritte macht. Je nach Zeitpunkt der Ballannahme können das auch mal schnell 4 Schritte sein. Ähnlicher Ablauf im Gegenstoß.

  • Wenn ich das schon wieder lese, an ist sich nicht sicher....

    Und da sind wir sofort wieder bei dem Thema subjektive Wahrnehmung.

    Bei dieser Geschwindigkeit und von hinten muss es in meinen Augen auch bei der kleinsten Berührung sofort den roten Karton geben. Und das Zerbe den Schillter berührt hat ist klar zu erkennen.

  • Wenn ich das schon wieder lese, an ist sich nicht sicher....

    Und da sind wir sofort wieder bei dem Thema subjektive Wahrnehmung.

    Bei dieser Geschwindigkeit und von hinten muss es in meinen Augen auch bei der kleinsten Berührung sofort den roten Karton geben. Und das Zerbe den Schillter berührt hat ist klar zu erkennen.

    Und eben das ist unverhältnismäßig

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Wenn ich das schon wieder lese, an ist sich nicht sicher....

    Und da sind wir sofort wieder bei dem Thema subjektive Wahrnehmung.

    Bei dieser Geschwindigkeit und von hinten muss es in meinen Augen auch bei der kleinsten Berührung sofort den roten Karton geben. Und das Zerbe den Schillter berührt hat ist klar zu erkennen.

    Das ist mir zu einfach. Ich fand die rote Karte zu hart, weil Schiller sich auf den Kontakt vorbereiten konnte. Beide Spieler versuchen, den Ball zu fangen, Schiller schafft es zuerst und Zerbe berührt ihn dann. Klar, hohe Geschwindigkeit, aber überraschend kam der Kontakt für Schiller nicht und deshalb konnte er sich auch abrollen, falls der Kontakt überhaupt ursächlich für den Sturz war und nicht die eben hohe Geschwindigkeit.

  • Und eben das ist unverhältnismäßig

    Es ist einfach gefährliches Spiel, egal ob kleinste Berührung oder richtiges Schubsen. Der Angreifer kann bei dieser Geschwindigkeit die Kontrolle verlieren...

    Das war immer schon eine rote Karte.

    Zumal Zerbe das erst vor wenigen Monaten schon einmal erlebt hat. Da hätte er wegbleiben müssen, sowas sieht immer Banane aus