Füchse Berlin - Hauptpfad

  • "Es sind riesige Namen, und das sagt alles über den Verein aus, wenn diese Stars nach Berlin kommen", sagte Gidsel mit Blick auf den doppelten Transfer-Hammer um Pytlick und Mem in einem Interview mit der "Sport Bild".

    Der Däne führte weiter aus: "Unsere Möglichkeiten und unsere Kaderbreite werden sich verbessern. Ich finde, sie passen perfekt zu unseren jungen Spielern. Die können weiterwachsen und lernen, und ich werde weniger spielen und weniger Belastung haben."


    https://www.sport.de/news/ne1655158…r-spielzeit-an/

    Wen meint er denn da? Immerhin sind Langhoff, Lichtlein und Freihöfer nur drei Jahre jünger als er selbst und nun wirklich keine Rookies mehr. Die werden 24 dieses Jahr!

    Ich würde mir da wirklich wünschen, dass die immerhin deutschen Nationalspieler ernster genommen werden und ihnen von der Führungsriege nicht immer die Rolle der Nachwuchsspieler aufgedrückt wird.
    Das sind Männer im besten Handballalter, die entweder eine tragende Rolle innehaben oder als Azubis mitgetragen werden, je nach Gusto des Erzählers.
    Bitte entscheidet mal in Berlin, welches Narrativ Ihr denn wollt.

    Mein Vorbild: Die Gelassenheit eines Stuhls.

    Der muss ja auch mit jedem Arsch klarkommen.

  • darf man mit 23 nicht weiter lernen und an den Aufgaben wachsen? Sie sind in dem Club mit 23 Jahren bereits in der Nationalmannschaft....und rein von den Spielzeiten sind ein Langhoff (der in der Abwehr praktisch durchspielt + Angriffszeit erhält, ein Freihöfer der die 1 auf LA ist, ein Lichtlein der die 1 auf RM ist und ein Ludwig der als TW 1 b mit ca 40 % Spielzeit in der Bundesliga wohl eher keine Azubis bei einem Club der in der Championsleague spielt und seine Gruppe gewonnen hat.

  • Das Narrativ ist doch seit Jahren das gleiche. Weltklasse gepaart mit eigenem Nachwuchs.

    Das ein Lichtlein, Langhoff und Ludwig nur ein bisschen jünger sind, macht da doch nix aus. Bei denen ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen, was man bei Gidsel, Andersson, Milosavljev und Marsenic eben nicht sagen kann. Die haben allein in der Nationalmannschaft hunderte Spiele den drei erstgenannten voraus.

    Dazu kommen ja in den nächsten Jahren auch noch spannende jüngere Akteure für die nächsten Jahre mit Lauro Pichiri, Tim Schröder und weiteren aus dem Nachwuchs.

    Also gemach, gemach. Am Leitbild der Füchse wird sich nichts ändern. Auch wenn das den Füchsen andere immer einreden wollen.

  • Gidsel spielt und kann jetzt schon alles, was soll da noch für ne Steigerung kommen ?😃

    Ein Geschenk, diesem Herrn beim Handball zuschauen zu dürfen. So einen Spieler hat es in der Handballwelt noch nicht gegeben...

  • Zitat

    Nyligen gick jag på handbollsmatch tillsammans med vänner på besök. Füchse Berlin spelade mot polska Industria Kielce. Det var något av det häftigaste jag gjort sedan jag kom hit. Att Tyskland är en stor handbollsnation visste jag, ändå var det överväldigande; dels att uppleva den elektriska stämningen, dels hur vänliga alla var. Publiken levde sig in i matchens toppar och dalar med hela sitt känsloregister, man fick köpa öl och ta med den på läktaren. Trots känslorus och alkohol var ingen aggressiv. Till och med damen som talade om för oss att vi köade för öl på fel sätt var trevlig.


    Vor kurzem habe ich zusammen mit Freunden, die zu Besuch waren, ein Handballspiel besucht. Füchse Berlin spielte gegen das polnische Team Industria Kielce. Es war eines der coolsten Erlebnisse, seit ich hierhergezogen bin.

    Dass Deutschland eine große Handballnation ist, wusste ich zwar, aber es war trotzdem überwältigend: einerseits die elektrisierende Stimmung mitzuerleben und andererseits zu sehen, wie freundlich alle waren. Das Publikum durchlebte die Höhen und Tiefen des Spiels mit der ganzen Palette an Emotionen. Man durfte sogar Bier kaufen und es mit auf die Tribüne nehmen.

    Trotz der emotionalen Aufregung und des Alkohols war niemand aggressiv. Sogar die Dame, die uns darauf hinwies, dass wir uns beim Bierholen falsch angestellt hatten, war ausgesprochen nett.

    Anna-Lena Laurén, DN:s korrespondent i Berlin.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • interessanter Beitrag von Hannings Bob auf dessen linkedin Profil. Es geht darum ,warum er wieder in der A-Jugend mitmischt.

    "Früher waren 100 Prozent normal. Heute sind 90 Prozent oft die neuen 100. Und manchmal rutschen wir sogar auf 80"

    Das wird kein leichter Übergang von Hanning zu Drux in der Geschäftsführung prophezeie ich mal.


    Zitat

    n unserem Jugendbereich bei den Füchsen hat sich zuletzt etwas eingeschlichen, das ich auch außerhalb des Sports oft beobachte. Früher waren 100 Prozent normal. Heute sind 90 Prozent oft die neuen 100. Und manchmal rutschen wir sogar auf 80 🤷‍♂️ Bevor das falsch verstanden wird: Das ist kein Vorwurf an unser Trainerteam. Im Gegenteil. Wir haben engagierte junge Trainer, die jeden Tag viel investieren und Verantwortung übernehmen. Und ich bin auch ganz sicher nicht derjenige, der plötzlich alles besser weiß. Seit Dezember habe ich wieder unsere A-Jugend übernommen. Das war so nicht geplant. Eigentlich hatte ich mich aus der täglichen Trainingsarbeit ja bewusst zurückgezogen. Aber genau diese Rückkehr hat mir wieder etwas klar gemacht. Wenn man länger mit etwas Distanz führt, sieht man vieles, aber eben nicht mehr alles. Standards verschieben sich langsam. Kleinigkeiten verändern sich. Für sich genommen alles nicht dramatisch. Aber irgendwann merkst du: Wir sind ein Stück vom Kurs abgekommen. Das passiert nicht nur im Sport. Ich glaube, das passiert in vielen Organisationen. Nicht, weil Menschen plötzlich schlechter arbeiten, sondern weil sich Erwartungen Schritt für Schritt verschieben. 👉 Wie kommt man dann wieder auf Kurs? Ganz sicher nicht, indem man jemanden an den Pranger stellt. Wenn überhaupt, dann muss ich mir eher die Frage stellen, ob ich an der Stelle zu lange weggeschaut habe. Was ich gerade wieder merke: Man muss als Führungskraft manchmal näher ran. Das heißt nicht automatisch, dass man alles selbst machen muss – ehrlich gesagt kann ich das bei dem Zeitaufwand auch nur begrenzt empfehlen. Aber man muss genau hinschauen, Dinge hinterfragen. Und manchmal einmal alles durchschütteln. Genau das haben wir in den letzten Monaten gemacht. Das kostet Zeit und Energie, keine Frage. Aber plötzlich merkst du: Die Richtung stimmt wieder. Im Sport sieht man solche Effekte relativ schnell auf dem Spielfeld. In Unternehmen dauert das manchmal länger. Die Mechanik dahinter ist aber genau dieselbe.

  • Ist halt wirklich die Frage was er sein will, wenn Drux übrnimmt. Wäre nicht gut für Drux wenn da Hoeneß im Hintergrund fuhrwerkt, denn auch die A-Jugend ist für die Füchse ja eventuell was wichtigeres als für andere Vereine.

  • Man sieht ja wo die deutsche Wirtschaft gelandet ist... 20jahre stillstand, wir sind die besten, nur nicht über den tellerrand schauen...

    "Der Mensch definiert sich nur durch die anderen. er benötigt den Zuspruch und die Ablehnung,

    den Hass und die Liebe seines Umfelds, allein ist er unbedeutend."

  • Man sieht ja wo die deutsche Wirtschaft gelandet ist... 20jahre stillstand, wir sind die besten, nur nicht über den tellerrand schauen...

    Du könntest ja recht haben, sicher nicht in allen Branchen, aber doch in einigen wesentlichen. Aber bei den Füchsen ist doch kein Stillstand, da geht’s selbst dann noch turbulent zu, wenn sich andere auf dem Erfolg ausruhen.

    "Die allermutigste Handlung ist immer noch, selbst zu denken. LAUT." (Coco Chanel)

    "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein" (Gandhi)

    "Der gößte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant" (Hoffmann von Fallersleben)

    AC/DC - House of Jazz

    Led Zeppelin - Black Dog

    Black Sabbath - Paranoid

  • Ich mochte Chefs nie, die der Meinung waren, daß sie in allen Bereichen besser sind und alles besser können als ihre Angestellten.

    Im Interview mit dem Kicker, aus dem der Beitrag Auszüge sind, sagt Hanning aber auch ganz klar, dass er viele Bereiche nicht abdeckt, weil es eben Leute gibt, die es besser können. So sagt er auch: "Die Kunst ist, dass ich um mich herum nur Leute habe, die besser sind als ich. Ich mache kein Athletiktraining, kein Krafttraining - und die Videoanalyse macht mein Co-Trainer."