Jein, denn du darfst die Zeitverzögerung bei einem solchen Projekt nicht vergessen (das geht eben auch in großen Teilen auf vorherige Verantwortliche zurück, ohne dass diese Personen teils damals dafür Anerkennung bekommen hätten). Das erwähnt Pitti in dem Interview ja auch. Da wurde über viele Jahre richtig gute Arbeit geleistet, die sich dann eben irgendwann auch auszahlt. In der Spitze werden Spieler wie Ankermann natürlich immer eher die Ausnahme bleiben, aber das ist schon bemerkenswert.
Wenn man im Profibereich auch mal so strukturiert gearbeitet würde…
Ich bilde beruflich auch aus. Der große Nachteil ist, dass man den Spieler ausbildet, er dann aber oft auch abwandert. Aber der Vorteil ist eben, dass man ihn ggf. auch binden kann. So geschieht es ja bei Ackermann, und ich denke, da haben wir ein richtiges Juwel.
Und auch für die Nationalmannschaften ist das wichtig, langfristig kann man da richtig gute Spieler entwickeln. Und wieder bei Ackermann - den sehe ich definitiv in der Nationalmannschaft