THW Kiel Teamthread

  • Ohne die Einzahlung wäre man bilanziell überschuldet. Die 420k an Einlagen (nicht haftungswirksam) waren nötig, da man anderenfalls ein negatives EK gehabt hätte (-108k) und dann der GF ggfs. zum Insolvenzgericht gehen muss! Ob man tatsächlich überschuldet war oder ggfs. auch stille Reserven in Spieler gelegen haben ist aber müßig, solange man ein positives EK hat. Erinnert ein bisschen an den SCM zu den Zeiten von BUH.

    Das ist zugespitzt formuliert. Selbst wenn das Eigenkapital negativ gewesen wäre, liegt nicht automatisch ein Grund vor, einen Insolvenzantrag zu stellen. Die Insolvenzordnung stellt dabei auf die Fortführungsprognose ab. Negatives Eigenkapital ist nur notwendige, keine hinreichende Bedingung. Überschuldung lässt deutlich mehr Interpretation zu als Zahlungsunfähigkeit.


    Ohnehin halte ich es für müßig, sich über Gewinn oder Verlust von Handballvereinen zu unterhalten. Die wenigsten könnten sich operativ über Wasser halten, entscheidend sind oft die Gesellschafter. Natürlich wäre es besser, wenn man davon weniger abhängig wäre, wie es beim THW schonmal der Fall war.

  • Im Internet sagen mittlerweile sogar viele THW Fans " Wir waren Kiel" 😉

    So ein Käse.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Kann doch jeder sehen, wie er will. Ich kann da beiden Meinungen was abgewinnen. Wenn ein Verein, der eine Liga Jahrzehnte dominiert hat, so einen Einbruch verzeichnet, macht das auch was mit der Liga. Andererseits ist die Liga nicht auf einen starken THW angewiesen. Sie kommt auch mit einem THW im Mittelfeld aus. Da bin ich bei Capitano. Ich sehe es auch nicht so, dass Sascha Dir das Wort im Munde umgedreht hat. Nur wenn Du von einem starken THW sprichst, kann man darunter durchaus die Plätze 1-5 verstehen (beispielsweise). Vertragt Euch wieder :hi:

  • Ehrlich gesagt bei aller Kritik und Fanbrille auf und ab, wünsche ich dem THW und dem neuen Trainer, dass es schnell wieder aufwärts geht.

    Die HBL braucht einen starken THW!

    Viel Glück dafür.

    Glaube ich nicht. So ähnlich haben auch schon andere Gedacht und die spielen jetzt z. T. 3. Liga oder waren zwischendurch mal 2. Liga und die HBL gab es auch in Zeiten wo Kiel nicht oben mitgespielt hat.

    Die HBL braucht mehrere Vereine die um die Titel spielen damit die Spannung da ist, davon lebt die HBL (das sage ich als SCM Fan). Ein dominanter Verein schadet immer.

    Problematisch wird es immer, wenn Titel vorausgesetzt werden. Wenn man anfängt sich mehr über nicht gewonnene Titel zu ärgern als über gewonnene zu freuen.

  • Kann doch jeder sehen, wie er will. Ich kann da beiden Meinungen was abgewinnen. Wenn ein Verein, der eine Liga Jahrzehnte dominiert hat, so einen Einbruch verzeichnet, macht das auch was mit der Liga. Andererseits ist die Liga nicht auf einen starken THW angewiesen. Sie kommt auch mit einem THW im Mittelfeld aus. Da bin ich bei Capitano. Ich sehe es auch nicht so, dass Sascha Dir das Wort im Munde umgedreht hat. Nur wenn Du von einem starken THW sprichst, kann man darunter durchaus die Plätze 1-5 verstehen (beispielsweise). Vertragt Euch wieder :hi:

    Kann ja sein aber mich zu zitieren und es dann so darzustellen finde ich gelinde gesagt schon dreist!

    Nix für ungut Capitano aber das mag ich ums verrecken nicht!!!

    In dem von zitierten Post habe ich meine Ansicht erläutert.

    P.S. ich brauche mich nicht zu vertragen, da ich mich nie gestritten habe und nur etwas klar gestellt habe.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Was ist eigentlich die Motivation dahinter, in einem Forum zu verlautbaren, dass man etwas geheimes weiß, aber nicht sagen wird, was man weiß?

    Das ist eine gute Frage.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.

  • Vom Berater, dem gestern abgesagt wurde (ich schrieb doch Plan B... und nicht der rausgefallene Spickzettel).

    Und dem wurde gesagt, man hätte sich seinen Trainer nicht leisten können und sich deshalb für Lund entschieden?

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Glaube ich nicht. So ähnlich haben auch schon andere Gedacht und die spielen jetzt z. T. 3. Liga oder waren zwischendurch mal 2. Liga und die HBL gab es auch in Zeiten wo Kiel nicht oben mitgespielt hat.

    Die HBL braucht mehrere Vereine die um die Titel spielen damit die Spannung da ist, davon lebt die HBL (das sage ich als SCM Fan). Ein dominanter Verein schadet immer.

    Problematisch wird es immer, wenn Titel vorausgesetzt werden. Wenn man anfängt sich mehr über nicht gewonnene Titel zu ärgern als über gewonnene zu freuen.

    Aktuell ist der THW noch immer ein Name in Deutschland und Europa. Ich würde einen THW, der gemeinsam mit Berlin, Magdeburg, Flensburg und Team N.N. um die Platze 1-3 spielt begrüßen

    Handball ist mehr als Rock`n´Roll...it`s HEAVY METAL :smokin:

  • Wer weiß, vielleicht ist Lund ja auch Plan E und macht den Kompany.

    Würde mir sehr gefallen.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Wirklich überrascht bin ich von dieser Entscheidung mit Börge Lund nicht. Statt einen konsequenten Neuanfang zu wagen und jemanden von außen zu holen, setzt man erneut auf ein bekanntes Gesicht aus dem ehemals eigenen Kosmos. Genau dieser Hang dazu, immer im vertrauten Umfeld zu bleiben, ist aus meiner Sicht seit Jahren ein Problem.

    Der Eindruck entsteht, dass man lieber auf bestehende Beziehungen und bekannte Strukturen setzt, anstatt bewusst neue Impulse und einen unverbrauchten Blick von außen zuzulassen. Das wirkt eher wie die bequemste als die mutigste Lösung. Ob es tatsächlich die erste Wahl war oder am Ende schlicht die einzige realistische Option, wird man wohl nie erfahren.

    Ich hätte mir jedenfalls mehr Mut und einen echten Schnitt gewünscht. Unabhängig davon wünsche ich Börge Lund alles gute bei seiner Arbeit.

  • Wer weiß, vielleicht ist Lund ja auch Plan E und macht den Kompany.

    Würde mir sehr gefallen.

    Genau! Ich bin froh, dass sie sich die "große" Lösung mit einem internationalen Toptrainer und weiteren Investitionen in Spieler und damit weiterer Verschuldung nicht leisten konnten oder wollten.

    Wenn der Trend eindeutig umgekehrt werden kann, eine Aufbruchstimmung erzeugt und genutzt wird und dabei wieder ein ansehnliches Spiel herauskommt, ist bereits viel erreicht.

    Der Kader sollte gut genug sein, um wieder um die EL-Plätze kämpfen zu können und um das ein oder andere Highlight-Spiel abliefern zu können. Die bereits wieder geforderten Verstärkungen sehe ich nicht als notwendig an. Es sind genügend Spieler vorhanden, die alle ihre Chance unter dem neuen Trainer verdient haben.

    Es wird ohnehin Zeit brauchen, bis sich die neue Mannschaft sowie ihre Teilformationen eingespielt haben. Da sollte man das Ziel nicht zu hoch ansetzen. Entscheidender ist, dass das Seuchenjahr aus den Köpfen der Beteiligten verschwindet und alle, auch wir, wieder Freude am Handball unseres Vereins haben.

  • Ok, und das machst du daran fest, wie der Verein die handballerischen Qualitäten seines neuen Trainers von vor fast 20 Jahren einschätzt? Ich habe den Eindruck, dass VS sich der aktuellen Situation sehr bewusst ist. In dem Interview hat er das auch klar betont, dass man nur sechster geworden ist und die Situation nicht schönredet.

    Es geht dabei doch eher um die grundsätzliche Tendenz der Schönung von Tatsachen beim THW, die zum einen als Symptom der tiefergehenden Problematik zu sehen ist, dass der eigene Zustand eben nicht objektiv betrachtet wird und zum anderen auch einfach oftmals eher unsportlich rüberkommt.

  • Statt einen konsequenten Neuanfang zu wagen und jemanden von außen zu holen, setzt man erneut auf ein bekanntes Gesicht aus dem ehemals eigenen Kosmos. Genau dieser Hang dazu, immer im vertrauten Umfeld zu bleiben, ist aus meiner Sicht seit Jahren ein Problem.

    Der Eindruck entsteht, dass man lieber auf bestehende Beziehungen und bekannte Strukturen setzt, anstatt bewusst neue Impulse und einen unverbrauchten Blick von außen zuzulassen. Das wirkt eher wie die bequemste als die mutigste Lösung.

    Sehe ich jetzt nicht so. Ja er hat als Spieler von 2007-2010 für den THW gespielt und hat somit ein ganz klein wenig Stallgeruch, mehr aber auch nicht. Die Zeit beim THW war eher kurz und ist zudem schon lange her. Für mich ist das eine Lösung von außen und auch ein neuer Impuls

    Handball ist mehr als Rock`n´Roll...it`s HEAVY METAL :smokin:

  • Ich würde auch sagen, daß nach 16 Jahren und "nur" 3 Jahren in Kiel der Stallgeruch weg ist.

    Er wird die Aufgabe haben die neuen Spieler einzubinden und mit denen das Spiel moderner zu gestalten. Dabei kann und muss es wahrscheinlich auch sein, daß er alteingesessene Spieler auch mal vor den Kopf stösst. Ein Schritt wäre es eventuell auch schon VS hinter die Bank zu "bitten". Auch muss er die Abwehr verstärken.

    Man muss ihm auch Zeit lassen, er muß ja auch mit dem leben was da ist.

  • Ich würde auch sagen, daß nach 16 Jahren und "nur" 3 Jahren in Kiel der Stallgeruch weg ist.

    Er wird die Aufgabe haben die neuen Spieler einzubinden und mit denen das Spiel moderner zu gestalten. Dabei kann und muss es wahrscheinlich auch sein, daß er alteingesessene Spieler auch mal vor den Kopf stösst. Ein Schritt wäre es eventuell auch schon VS hinter die Bank zu "bitten". Auch muss er die Abwehr verstärken.

    Man muss ihm auch Zeit lassen, er muß ja auch mit dem leben was da ist.

    Da bin ich auch sehr gespannt drauf, welcher Spieler von ihm profitieren wird und welcher nicht. Ich gehe davon aus, dass Dule, Laube, Reinkind und Dahmke eher weniger spielen werden. Das wird echt interessant, vor allem weil man ja auch nicht europäisch spielen wird.