• Mal ne Frage zu Veszprem. Schaut man sich den Kader an und die Verpflichtungen, liegt die Vermutung nah, dass dort mit dem absolut größten Etat operiert wird.

    Interessant ist, dass dort alle paar Jahre der Haupt- und Namenssponsor wechselt. Immer ungarische Großunternehmen.Bank, Konglomerat FOTEX), Telekom, ne. Dachziegelfirma.

    Wie kann es sein, dass da reih um immer eine Firma sich ein paar Millionen ans Bein bindet und das recht geräuschlos klappt.

    Man vergleiche mit Kiele, die seit den Ausstieg vom Textilrecycler öffentlich Problem haben.

    ,

    Zitat


    Seit Januar 2025 trägt er den Namen One Veszprém HC.[1] Zuvor waren dies Telekom (2016–2024), MVM (2015–2016), MKB-MVM (2013–2015), MKB (2005–2013), Fotex (1992–2005), Bramac (1987–1992) und Építők (1982–1986).

  • Veszprem bekommt extrem viel vom Staat. One war ursprünglich Vodafone in Ungarn, wurde vom Staat gekauft und umbenannt. Das Sponsoring wird wohl nicht unkritisch gesehen, ist allerdings politisch gewollt und das ist in einer quasi-Diktatur das einzige was zählt. Da geht es, denke ich, um repräsentative Zwecke. Ursprünglich war auch ein Gedanke, mehr auf ungarische Talente zu setzen, aber das ist Veszprem bisher nicht gelungen.

    Sollte es zeitnah politische Veränderungen in Ungarn geben, könnte das übrigens recht unangenehme Folgen für Veszprem haben.

  • Sollte es zeitnah politische Veränderungen in Ungarn geben, könnte das übrigens recht unangenehme Folgen für Veszprem haben.

    Nach Umfragen deutet sich ein Wechsel an obwohl Orban das versucht zu verhindern. Aber wenn es dazu kommt wird einigen Clubs in Ungarn anders werden. Zb ist ja dieser Spezi von Orban der Macher beim FTC. Eine sehr fragwürdige Person . Politische sowie im vereinsgeschehen.

  • Das Wiedersehen auf dem Spielfeld mit den ehemaligen Kollegen vom SCM, fällt für Janus Daði Smárason dann in naher Zukunft leider erst einmal aus. In der CL muß der SCM am 15. Oktober in Szeged antreten. Das Rückspiel in Magdeburg ist am 4. Dezember angesetzt.

  • Freundschaft!

    Veszprem bekommt extrem viel vom Staat. One war ursprünglich Vodafone in Ungarn, wurde vom Staat gekauft und umbenannt. Das Sponsoring wird wohl nicht unkritisch gesehen, ist allerdings politisch gewollt und das ist in einer quasi-Diktatur das einzige was zählt. Da geht es, denke ich, um repräsentative Zwecke. Ursprünglich war auch ein Gedanke, mehr auf ungarische Talente zu setzen, aber das ist Veszprem bisher nicht gelungen.

    Sollte es zeitnah politische Veränderungen in Ungarn geben, könnte das übrigens recht unangenehme Folgen für Veszprem haben.

    Ich bin mal gespannt, wie sich das jetzt tatsächlich in Veszprem entwickeln wird.

  • Freundschaft!

    Ich bin mal gespannt, wie sich das jetzt tatsächlich in Veszprem entwickeln wird.

    Ob sich die EU-Wettbewerbshüter sich da einmischen? Der neue Regierungschef will ja die Korruption bekämpfen, dann müsste er sich ja auch für mehr Marktwirtschaft im Sport einsetzen.

  • Erst mal abwarten, ob der Neue sich nicht noch als Wolf im Schafspelz erweist. War ja bis vor 2 Jahren ein Gefolgsmann von Orban.

    Mindestens rechtskonservativ ist er, ob der ein Aushängeschild des ungarischen Sports weniger unterstützt als Orban? Glaub ich nicht.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Erst mal abwarten, ob der Neue sich nicht noch als Wolf im Schafspelz erweist. War ja bis vor 2 Jahren ein Gefolgsmann von Orban.

    Mindestens rechtskonservativ ist er, ob der ein Aushängeschild des ungarischen Sports weniger unterstützt als Orban? Glaub ich nicht.

    Da ist was dran. Da braucht er aber Unterstützung aus den EU-Ländern. Wenn es nach unserem Manfred Weber gehen würde, reicht ja bereits die Ankündigung, gegen die Korruption vorgehen zu wollen, um die eingefrorenen EU-Gelder für die Ungarn freizugeben.

  • Für den Handballsport wird sich in Ungarn nach dem Machtwechsel einiges ändern. Die unter Orban eingeführte Spitzensport Förderung wird unter Magyar nicht fortgesetzt. Fünf Sportarten haben diese genossen, ninanoned Fußball, Handball, Wasserball, Eishockey und die Leichtathletik. Die Erfolge vor allem im Kick überschaubar, hat vielen Ungarn gestört das man hier direkt und indirekt (durch Steuererleichterungen) gefördert hat während zB das Gesundheitssystem am Boden gelegen ist.

    Für Ungarn wird es zeitnah schwere Sparpakete geben das Magyar sein Wahlversprechen, bei der nächsten Wahl in Ungarn (2030 oder wenn er es ändert erst 2031) wird mit dem Euro bezahlt, einlösen kann.

    Ist natürlich fraglich ob er die Zugpferde des ungarischen Sports im Regen stehen lassen wird, denn irgendwann gibt es auch die nächsten Wahlen.

  • Bezweifle irgendwie das eine gerade gewählte Regierung sich dafür rechtfertigen müsste, dass Handballspitzenmannschaften nicht ausreichend gefördert werden. Das ist dann doch in jedem Land der Welt etwas, was man dem "Steuerzahler" gegenüber nicht so einfach rechtfertigen kann, warum ein Sportverein denn ein Staraufgebot braucht. Wir reden hier ja nicht von speziell ungarischen Sportlern für Olympia oder so.

  • Handball: Erst im Sommer 2025 verlängert - Szeged und Bodo trennen sich vorzeitig | handball-world

    Zitat

    Pick Szeged habe den Vertrag mit Richard Bodo "im gegenseitigen Einvernehmen" zum Sommer 2026 gekündigt. Das gab der Klub am heutigen Donnerstag (23. April) bekannt.

    "Wir haben uns zusammengesetzt und die Situation besprochen und sind mit Richard Bodo zu dem Entschluss gekommen, seinen Vertrag ab dem Sommer im gegenseitigen Einvernehmen aufzulösen, sodass er unser Team verlässt", wird Szeged-Geschäftsführer Bence Kiss auf der Vereinshomepage zitiert. Erst Mitte Juni 2025 hatte das ungarische Top-Team mit Bodo bis 2027 verlängert.

    “I don't know why people are so keen to put the details of their private life in public; they forget that invisibility is a superpower.” — Banksy