• Freundschaft!

    Ist Hoxer zu weit raus aus dem Magdeburger Spielstil?

    Ich glaube einfach, dass die Chance nicht so hoch sind, ihn in der nächsten Zeit zu bekommen. 2027 glaube ich eher nicht. Vielleicht hat er eine Klausel für 2028. Das kann schon möglich sein.

  • Freundschaft!

    Ich glaube einfach, dass die Chance nicht so hoch sind, ihn in der nächsten Zeit zu bekommen. 2027 glaube ich eher nicht. Vielleicht hat er eine Klausel für 2028. Das kann schon möglich sein.

    2028? Endet da nicht das Papier von Lagergren?

  • Freundschaft!

    Ich glaube einfach, dass die Chance nicht so hoch sind, ihn in der nächsten Zeit zu bekommen. 2027 glaube ich eher nicht. Vielleicht hat er eine Klausel für 2028. Das kann schon möglich sein.

    Vielleicht entwickelt sich das auch mehr in Richtung Fußball. Ungewöhnlich lang verlängern ohne echten Glauben/Absicht so lange bleiben zu wollen, um Ablösen/Handgelder zu generieren.

    Aber vielleicht sind sich auch Spieler mal sicher am richtigen Ort zu sein.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Freundschaft!

    2028? Endet da nicht das Papier von Lagergren?

    Hoxer hat Ende 2025 bis 2030 verlängert. Deshalb habe ich ihn nicht wirklich auf der Rechnung. Hieße, dass er spätestens für 2028 eine Ausstiegsmöglichkeit haben müsste, weil das sicher der letzte Termin ist, um Lagergren zu ersetzen. Nur wissen tun wir nichts.

  • Zuschauer=Interesse=Sponsoren=Geld=Konkurrenzfähigkeit=Breite=Spitze.

    Was hatte Spanien mal für eine geile Liga. Gibt's diese SEHA-Liga noch? Sicher auch nicht.

    Eben es kommt nicht auf ein zwei übermanschaften in einer Liga an. Sondern auf die breite Fanbasis von möglichst vielen Vereinen. Und wenn die Teams nur mit mittelmäßigen Spielern besetzt sind. Ist das vielleicht doof für internationale Wettbewerbe aber nicht negativ für der heimischen Liga. Ggf ist es sogar besser.

    :evil:

  • Eben es kommt nicht auf ein zwei übermanschaften in einer Liga an. Sondern auf die breite Fanbasis von möglichst vielen Vereinen. Und wenn die Teams nur mit mittelmäßigen Spielern besetzt sind. Ist das vielleicht doof für internationale Wettbewerbe aber nicht negativ für der heimischen Liga. Ggf ist es sogar besser.

    Wo boomt denn Handball landesweit? Oder wo kann man Handball (noch) als Nationalsport/Tradition ansehen? Höchstens in Deutschland und dann noch in Dänemark auf kleiner Flamme, (Liga) und auf Island. Da aber nur in der Ausbildung. Die Liga ist nicht erwähnenswert.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Ausnahmen bestätigen die Regel, Obo😉

    Willst du mir wirklich erzählen,dass Nantes die ganzen Abgänge oder Lissabon Abgänge Costas auch nur ansatzweise ädequat ersetzen kann ?

    Paris ist schon schlechter geworden, Kielce ebenso. Evtl bricht Veszprem weg...

    Wer bleibt dann noch außer Barcelona als wirklich echter Konkurrent

    Vor 5 bis 10 Jahren wurde noch geschrieben, dass die Buli es nicht mehr ins F4 der CL schafft wegen Belastung.

    Paris ist nur zusammengekauft. Das war noch nie eine Mannschaft.

    Kielce hat wegen dem Abgang der 3D Turbulenzen. Die werden aber daran wachsen und stärker zurück kommen.

    Zu Nantes (schau dir an, wer da kommt). Die ersetzen imho adäquat.

    Neben Barcelona bleibt dann natürlich Aalborg, evtl. dann auch mal eine schwedische Mannschaft, wenn die denn bei den 24 Mannschaften berücksichtigt werden. Das neue Feld muss man erst mal abwarten, was da die wo dazukommt. Wenn der Kuchen CL auf mehr Schultern verteilt wird, können einige neue Clubs dazu kommen. Wenn man Geld sinnvoll ausgibt.

    Hat aber hier im SCM-Fred so richtig nichts zu suchen, der Abgesang auf alle anderen!

  • Vielleicht liegt ja ein Missverständnis vor, er will gar nicht zum SCM sondern nach Magdeburgerforth, um Forstwirt zu lernen, da pflanzt er dann definitiv mehr Bäume als er jemals Tore wirft :D

    Du kennst dich ja aus, schöne Gegend das Dörfchen in der Nähe von Ziesar (sprich: t͡siˈeːzaː also dreisilbig). Dazwischen natürlich noch (Ket)schopsdorf

  • Zuschauer=Interesse=Sponsoren=Geld=Konkurrenzfähigkeit=Breite=Spitze.

    Was hatte Spanien mal für eine geile Liga. Gibt's diese SEHA-Liga noch? Sicher auch nicht.

    Die SEHA-Liga gibt es seit 2022/2023 nicht mehr. Der sportliche Wert der Liga war aber auch mehr, dass die teilnehmenden Teams nochmal einen Wettbewerb hatten zwischen den Anforderungen ihrer eigenen nationalen Liga und der europäischen Wettbewerben. Im Grunde war da das obere Drittel weitestgehend auf European-League-Niveau.

    Die beiden Teams, die dann mit finanzieller Wucht im Rücken auch in der CL eine Rolle spielen konnten, haben die SEHA-Liga halt auch dominiert: Veszprem hat bei 5 von 6 Teilnahmen gewonnen. Das eine Mal ging dann an Vardar, die wiederum sonst eben auch 4 der 5 Saisons gewonnen hatten, in denen Veszprem nicht dabei war.


    Ansonsten ist es eben im europäischen Vergleich schon so, dass nur die Teams mit den deutschen Top-Teams mithalten können, die an irgendeinem großen Tropf hängen. Wesentliche Ausnahmen auf erwähnenswertem Niveau wären da doch fast nur noch Aalborg, GOG, Nantes und Montpellier. Die Gleichung stimmt, mit dem kleinen Einwand, dass man halt Zuschauer und Interesse noch in Klammern setzen kann, wenn man einen Sponsor hat, der die Kohle gibt. Die Asobal und die SEHA-Liga in ihren besten Zeiten waren ja auch dominiert durch die Teams, die zentrale finanzielle Unterstützung hatten. Die These dürfte schon passen, dass die CL schwächer wird, wenn irgendwo finanzielle Spritzen wegfallen, die einzelnen Vereinen eben deutlich dabei helfen, Qualität an einzelnen Standorten zu bündeln. Die Aufstockung der CL von 16 auf 24 Teams macht es in der Spitze ja auch nicht interessanter, auch wenn es in der Breite ein paar mehr sportlich interessante Spiele geben könnte.


    Um den Schwung aus dem Thema mal wieder zum SCM zu bekommen: Mal abwarten, welche Auswirkungen die CL-Reform sportlich und finanziell für uns haben wird.

    - Die Möglichkeit, sich mit einer starken Gruppenphase 2 Spiele in der Saison sparen zu können, fällt ja schonmal weg. Bis zum Viertelfinale sind es dann auf jeden Fall 16 Spiele statt möglicherweise "nur" 14.

    - Die 2 zusätzlichen Spiele sind eher in einer Phase des Wettbewerbs und gegen Gegner, die sportlich aus Zuschauersicht eher weniger interessant sein dürften.

    - Aus sportlicher Sicht wird man es mutmaßlich nicht wirklich entspannter angehen lassen.

  • Die SEHA-Liga gibt es seit 2022/2023 nicht mehr. Der sportliche Wert der Liga war aber auch mehr, dass die teilnehmenden Teams nochmal einen Wettbewerb hatten zwischen den Anforderungen ihrer eigenen nationalen Liga und der europäischen Wettbewerben. Im Grunde war da das obere Drittel weitestgehend auf European-League-Niveau.

    Die beiden Teams, die dann mit finanzieller Wucht im Rücken auch in der CL eine Rolle spielen konnten, haben die SEHA-Liga halt auch dominiert: Veszprem hat bei 5 von 6 Teilnahmen gewonnen. Das eine Mal ging dann an Vardar, die wiederum sonst eben auch 4 der 5 Saisons gewonnen hatten, in denen Veszprem nicht dabei war.


    Ansonsten ist es eben im europäischen Vergleich schon so, dass nur die Teams mit den deutschen Top-Teams mithalten können, die an irgendeinem großen Tropf hängen. Wesentliche Ausnahmen auf erwähnenswertem Niveau wären da doch fast nur noch Aalborg, GOG, Nantes und Montpellier. Die Gleichung stimmt, mit dem kleinen Einwand, dass man halt Zuschauer und Interesse noch in Klammern setzen kann, wenn man einen Sponsor hat, der die Kohle gibt. Die Asobal und die SEHA-Liga in ihren besten Zeiten waren ja auch dominiert durch die Teams, die zentrale finanzielle Unterstützung hatten. Die These dürfte schon passen, dass die CL schwächer wird, wenn irgendwo finanzielle Spritzen wegfallen, die einzelnen Vereinen eben deutlich dabei helfen, Qualität an einzelnen Standorten zu bündeln. Die Aufstockung der CL von 16 auf 24 Teams macht es in der Spitze ja auch nicht interessanter, auch wenn es in der Breite ein paar mehr sportlich interessante Spiele geben könnte.

    Man könnte Zuschauer und Interesse auch tauschen, je nach Begründung. Eigentlich wäre auch ein Pfeil besser gewesen als ein "ist gleich", aber ist eh nur eine schnelle Nummer gewesen.

    Ich meine eigentlich, der Sport, in dem Fall Handball, muss in einer Region eine Bedeutung haben. Aus Bedeutung erwächst Interesse, der Wunsch nach Teilhabe. Das akquiriert sowohl Zuschauer als auch Sponsoren. Dann ist Geld da und das Konstrukt wird im besten Falle so tragfähig, dass es läuft. Wenn es richtig gut läuft, dann möglichst nicht abhängig von 1-2 Großsponsoren, mit denen alles steht oder fällt.

    Das es genug Beispiele gibt, wo trotz voller Halle und Erfolg der Laden doch zusammenbricht wird mir immer rätselhaft bleiben. Das man in Hamburg nicht ein paar Mio für einen Handballclub auftreiben konnte, dass in Spanien eine ganze Liga vor die Hunde geht und nie wieder hochkommt, das so viele struggeln und das bei potentem Umfeld und vorhandenem Interesse der Bevölkerung, sogar Tradition, alles vorhanden und trotzdem ist es ein fahren auf der Felge. Das sollte schon irgendwie zu denken geben und sowas sehe ich viel sorgenvoller als wenn 1 Verein mal 2 Topspieler verliert. Deswegen muss ich nicht den Untergang heraufbeschwören. Das war ja der Ausgangspunkt. Mir machen auch noch andere Sachen Sorgen, aber die darf man hier nicht diskutieren.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Dass Handball als Sportart auch in deutschen Metropolregionen einen schweren Stand hat, ist ja auch nichts neues. Der Standort an sich macht es hierzulande nicht alleine aus, wenn der für die jeweilige Region passende Manager fehlt.


    Wenn man so will, sind die Füchse der einzige Verein aus einer Metropolregion, die es über gewachsene Strukturen geschafft haben, sich bis nach oben zu arbeiten - und das lag sicherlich eben auch an einem Bob Hanning.

    Andere Metropolen-Vereine konnten sich zumindest nachhaltig in Richtung Mittelfeld arbeiten, aber ziehen aus sich heraus auch nicht die wirtschaftliche Potenz ihrer Region "nachhaltig" so auf sich, dass sie bis nach oben durchstoßen konnten - Hannover, Stuttgart, Nürnberg als Beispiele.

    Hamburg mit Rudolph und Mannheim mit Nielsen brauchten für die Spitze dann doch die Mäzene. Mannheim "nach Pandora" wäre in den Beispielen aus der Gruppe davor. Hamburg struggelt ja offensichtlich immer noch. Da scheint es allgemein ein Standortproblem zu sein, dass ein Liga-Team nicht aus eigener Kraft ankommt.


    Leipzig hat es nun nach Jahren in der Liga auch nicht geschafft. Der Abstieg ist ja nur die negative Spitze der bisherigen Entwicklung.

    Und von anderen erfolglosen Versuchen, regional verwurzelte Vereine in große Städte umzuziehen, um den großen Wurf zu schaffen, ganz zu schweigen: Wallau in Frankfurt, Minden in Hannover, Gummersbach in Köln...


    Auf den deutschen Handball bezogen, macht das eben dann einfach wieder die Tür auf für Vereine mit guten Ideen, Überzeugung und eigener Anziehungskraft. Handball wird aber auch in Deutschland nicht nachhaltig aus dem charmanten "Dorfverein"-Dasein heraus wachsen. Das muss für die Sportart ja auch nichts schlechtes sein, weil es eben eine breite Basis ist, auf der die Sportart insgesamt gesund leben kann.

  • Man könnte Zuschauer und Interesse auch tauschen, je nach Begründung. Eigentlich wäre auch ein Pfeil besser gewesen als ein "ist gleich", aber ist eh nur eine schnelle Nummer gewesen.

    Ich meine eigentlich, der Sport, in dem Fall Handball, muss in einer Region eine Bedeutung haben. Aus Bedeutung erwächst Interesse, der Wunsch nach Teilhabe. Das akquiriert sowohl Zuschauer als auch Sponsoren. Dann ist Geld da und das Konstrukt wird im besten Falle so tragfähig, dass es läuft. Wenn es richtig gut läuft, dann möglichst nicht abhängig von 1-2 Großsponsoren, mit denen alles steht oder fällt.

    Das es genug Beispiele gibt, wo trotz voller Halle und Erfolg der Laden doch zusammenbricht wird mir immer rätselhaft bleiben. Das man in Hamburg nicht ein paar Mio für einen Handballclub auftreiben konnte, dass in Spanien eine ganze Liga vor die Hunde geht und nie wieder hochkommt, das so viele struggeln und das bei potentem Umfeld und vorhandenem Interesse der Bevölkerung, sogar Tradition, alles vorhanden und trotzdem ist es ein fahren auf der Felge. Das sollte schon irgendwie zu denken geben und sowas sehe ich viel sorgenvoller als wenn 1 Verein mal 2 Topspieler verliert. Deswegen muss ich nicht den Untergang heraufbeschwören. Das war ja der Ausgangspunkt. Mir machen auch noch andere Sachen Sorgen, aber die darf man hier nicht diskutieren.

    In Spanien war's plausibel. Wegen der Finanzkrise 2008 bekamen hochverschuldete Länder nur noch dann EU-Kredite oder Fördergelder, wenn sie sich an ein EU-Sparprogramm halten, welches vorsah, dass Leistungssportler nicht mehr über öffentliche Gelder finanziert werden.

    Glory, glory, SC Magdeburg (von 1974 bis 1986 zu Hause ungeschlagen)

    "Ich denke, wir haben in Deutschland ein sehr gutes Spiel gemacht. Es ist wahr, dass wir verloren haben, aber es waren nur drei Tore. Ich habe dort mehrmals gegen sie gespielt und ich weiß, dass man dort sehr gut spielen und dabei verlieren kann." (Portos Trainer Magnus Andersson nach einem Gastspiel beim SCM)

  • Hört sich an, als ob die Wechselabsicht da ist, aber noch nichts in trockenen Tüchern ist.

    https://www.handball-world.news/artikel/wechse…Z7XcmEXw05MnPFw

    Das Thema Angriff, was die meisten hier vermutet hatten. Die Tücher sind noch feucht aber sie befinden sich wohl schon im Trockner.

    Der legendäre „Night Train“ war der Viererbob des US-Bobsled-Teams, der bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver sensationell die Goldmedaille gewann. Gesteuert wurde der Schlitten vom 2017 verstorbenen Piloten Steven Holcomb.