Man braucht in Blomberg gar keine Wunder zu vollbringen
Der Optimismus steigt beim Pessimist. ![]()
Man braucht in Blomberg gar keine Wunder zu vollbringen
Der Optimismus steigt beim Pessimist. ![]()
Der Optimismus steigt beim Pessimist.
Worin besteht der Unterschied zwischen einem Optimisten und einem Pessimisten? Der Optimist meint, dass wir in der besten aller Welten leben. Der Pessimist befürchtet, dass dies wahr ist. (Verfasser unbekannt)
Die TF hatte ich extra nicht erwähnt...😉
Wenn man mit 13 TF noch ein Spiel gewinnt, sagt das alles über das gezeigte Spielniveau aus.
Bin von der Meisterrunde maßlos enttäuscht.
Na dann schau doch nicht mehr zu.
Bei welcher Mannschaft bist du eigentlich Fan????
Na dann schau doch nicht mehr zu.
Bei welcher Mannschaft bist du eigentlich Fan????
Bei denen, die nicht 7 vs 6 spielen 😉
Ich dachte, nicht zählen können gehört nach Berlin. 1236 sind keine 1300. 😘
Erbsenzähler hoch 5... + Helfer waren es dann auf alle Fälle so viele. Aber ist auch egal in meinen Augen... immer nochmal einen draufsetzen...
Laut Buxte-Website waren es sogar 1319 Zuschauer.
Wenn man sich die regelkonform erspielt, dann fällt auch das unter die Kategorie verdient.
Wenn man unter regelkonform versteht, das man die Gegenspielerinen einfach in den Kreis schiebt, dann hast du sicher recht. Und manche haben dann noch den Nationalspielerinnen-Bonus, da wird schon mal schneller gepfiffen wenn sie sich nur oft genug und laut genug beschweren….
Wenn man unter regelkonform versteht, das man die Gegenspielerinen einfach in den Kreis schiebt, dann hast du sicher recht. Und manche haben dann noch den Nationalspielerinnen-Bonus, da wird schon mal schneller gepfiffen wenn sie sich nur oft genug und laut genug beschweren….
Da haben wir ja Glück gehabt, dass die Bensheimer Mannschaft samt Trainerbank für das "Sich-Beschweren" kaum bekannt ist.
Hat für mich nichts mit Handball zu tun und ist ein Armutszeugnis, wenn einem Trainer nichts anderes einfällt, als eine Frau vorne mehr reinzustellen und das vor allem noch die kompletten 60 Minuten.
Und dann spricht der Herr noch von Werbung für den Handball. Der Antihandball 7 gegen 6 ist sicherlich keine Werbung für den Handball.
Da geht die Kritik eindeutig in die falsche Richtung. Wenn ein Trainer ein taktisches Mittel, dass neu eingeführte Regeln ausdrücklich ermöglichen, erfolgreich einsetzt, kann man dem Trainer keinen Vorwurf machen. Das Problem liegt dann vielmehr unbedingt bei den regelgebenden Gremien! Also bitte sich bei den Verbänden beschweren und nicht über den in der HBF1 erfolgreichsten Trainer der letzten 20 Jahre ...
Und beim Beschweren auf jeden Fall nicht vergessen, dass das 7 gegen 6 keine losgelöste, in sich geschlossene Regel ist. Sie ist vielmehr zusammen mit der schnellen Mitte und vielen anderen Maßnahmen wie z.B. auch die ganzen seltsamen Regelabweichungen in den letzten Spielsekunden Bestandteil eines ganzen Pakets an Regeln, dass mit dem Ziel verabschiedet wurde, den ohnehin schon schnellen Handball weiter zu dynamisieren. Ich habe diesen ganzen Unfug von Anfang an gerade auch hier im Forum als "Rennball" heftig kritisiert und auf die in vielfältiger Hinsicht problematischen Folgen hingewiesen. Die Mehrzahl der "Experten" hier im Forum hat sich regelmäßig gegen meine Kritik gestellt.
Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Alle meine mehrfach ausführlich erklärten und begründeten Prognosen (z.B. erhöhte Verletzungsanfälligkeit, Privilegierung der Kampfschweine mit Pferdelunge, die "feine spieltechnische Klinge" geht beim Rennball dramatisch den Bach hinunter, erhebliche Probleme bei der regeltechnischen Bewertung extrem dynamischer Zweikampfsituationen, mangelnde Kompatibilität für den Breiten- und Nachwuchssport, wodurch der Handball in der Fläche dramatisch an Präsenz verliert ...) sind eingetreten und plötzlich ist die Aufregung groß.
Zusammen mit dem unsäglichen Meisterschaftsmodus in der HBF1 (da helfen auch die scheinbar oder tatsächlich verordneten Ansagen der Co-Kommentatorin bei DF1 nicht!) und dem immer stärker ausgeprägtem Söldnertum gibt der Frauenhandball mittlerweile ein trauriges Bild ab. Und in Verbindung mit der hier gerade wieder geführten Diskussion, welche deutschen Spitzenteams überhaupt Willens und in der Lage sind, in der kommenden Saison auch international zu spielen, fallen mir positiv ausgerichtete Prognosen für die Zukunft des Frauenhandballs in Deutschland ausgesprochen schwer. Zu groß ist zur Zeit die Diskrepanz zwischen Anspruch (Professionalität) und Wirklichkeit (Trauerspiel auf allen Ebenen, die Präsenz, die Verfügbarkeit und die Wiedergabequalität in den Medien ausdrücklich eingeschlossen!).
Was noch hinzukommt:
Offenbar hat kaum jemand aus dem Fall Ludwigsburg(s) gelernt. Dabei wäre es bitter nötig. Denn für die so sehnsüchtig angestrebte weitere Professionalisierung bräuchten die Vereine und selbstredend auch die Verbände (man schaue nur auf das traurige Kapitel Schiedsrichterarbeit!) Geld, sehr viel Geld. Glaubt jemand ernsthaft, dass gerade in Deutschland angesichts des derzeitigen gewaltigen Aderlasses in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft in den kommenden Jahren immer größere Summen an Sponsorengeldern in den Handball fließen? Da ist wohl eher das Gegenteil zu erwarten. Alle Beteiligten wären nach meiner Meinung gut beraten, sich auf ein entsprechendes Szenario einzustellen ...
Das ist ein bisschen sehr schwarzgemalt. Welcher Verein lebt denn gerade deutlich über seinen Verhältnissen? Das sehe ich in der ersten Liga zum Beispiel gar nicht.
Wenn man unter regelkonform versteht, das man die Gegenspielerinen einfach in den Kreis schiebt, dann hast du sicher recht. Und manche haben dann noch den Nationalspielerinnen-Bonus, da wird schon mal schneller gepfiffen wenn sie sich nur oft genug und laut genug beschweren….
Sprich mal über den angeblichen Bonus für gewisse Spielerinnen mit den Schiedsrichtern. Schneller gepfiffen wird nämlich nicht, weil die Nationalspielerinnen sind.
Sprich mal über den angeblichen Bonus für gewisse Spielerinnen mit den Schiedsrichtern. Schneller gepfiffen wird nämlich nicht, weil die Nationalspielerinnen sind.
Das ist deine Sicht, ich sehe das anders.
Es wird immer verschiedene Sichtweisen geben…..
Das ist deine Sicht, ich sehe das anders.
Es wird immer verschiedene Sichtweisen geben…..
Sorry, ich habe Bensheim - Dortmund nicht sehen können. Wer wurde wie genau bevorzugt? Nina Engel als deutsche Nationalspielerin?
Wenn man unter regelkonform versteht, das man die Gegenspielerinen einfach in den Kreis schiebt, dann hast du sicher recht. Und manche haben dann noch den Nationalspielerinnen-Bonus, da wird schon mal schneller gepfiffen wenn sie sich nur oft genug und laut genug beschweren….
Wenn man zu viele 7m kassiert, sollte man während eines Spiels an der Taktik feilen. Können gute Trainer.
Sorry, ich habe Bensheim - Dortmund nicht sehen können. Wer wurde wie genau bevorzugt? Nina Engel als deutsche Nationalspielerin?
Es geht eher um das Hinspiel.
Da gab es auf der einen Seite sehr schnell Siebenmeter, auf der anderen Seite maximal eine Ermahnung
11:1 Siebenmeter sprechen eine deutliche Sprache…..
Sprich mal über den angeblichen Bonus für gewisse Spielerinnen mit den Schiedsrichtern. Schneller gepfiffen wird nämlich nicht, weil die Nationalspielerinnen sind.
Nein, rein der "Titel" wird bei den meisten sicher nicht helfen. Auf der anderen Seite haben die Besten andere Möglichkeiten und insbesondere auch eine andere Körperhaltung. Ich habe mich schon ein oder zweimal erwischt, dass ich eine Mannschaft mit einer besseren/clevereren Köperhaltung "besser" beurteilt habe als den Gegner, der etwas plumper vorgeht. Und sagt mir jetzt nicht, dass das ein paár Stufen höher nicht passiert. ![]()
Es geht eher um das Hinspiel.
Da gab es auf der einen Seite sehr schnell Siebenmeter, auf der anderen Seite maximal eine Ermahnung
11:1 Siebenmeter sprechen eine deutliche Sprache…..
Das muss nicht so sein. Der Laie von außen mag das als "unschlagbares Indiz" sehen. Es kann aber einfach nur taktisch bedingt sein. Beispiel: Ein Durchbruchsteam erhält eher 7m als ein Team das aus der zweiten Reihe wirft.
Das ist ein bisschen sehr schwarzgemalt. Welcher Verein lebt denn gerade deutlich über seinen Verhältnissen? Das sehe ich in der ersten Liga zum Beispiel gar nicht.
Schwarzgemalt? Naja, das darfst du gern so sehen. Aber am eigentlichen Finanzierungsproblem, dass das Experiment einer Professionalisierung des Frauenhandballs zwangsläufig mit sich bringt, geht dein Argument vorbei. Wie zuletzt hier im Forum häufiger beschrieben reichen die derzeitigen Bezüge vieler Spielerinnen allein nicht aus, um damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, von einer vernünftigen Lebens- und Altersvorsorge mal ganz abgesehen. Diese Situation ist nicht gerade dafür prädestiniert, die Spielerinnen davon zu überzeugen, ihr Leben zu 100 Prozent auf den Handball als Leistungssport zu konzentrieren, nicht einmal für 10 oder 15 Jahre. Wirkliche Professionalität wie im Männerhandball sieht anders aus, bedarf aber eben auch einer ganz anderen finanziellen Basis, die ich beim Frauenhandball derzeit und vor allem zukünftig nicht sehe. Zumal viele Vereine noch ganz andere Baustellen haben, die Hallensituation sei hier nur als Beispiel genannt. Dass die Verbände an dieser Stelle um einer Scheinprofessionalität willen Forderungen erheben, die schon gegenwärtig für viele schwer bis garnicht realisierbar sind, hilft schon derzeit, erst recht aber mit Blick auf die erwartbar schwere Zukunft nicht weiter.
Schwarzgemalt? Naja, das darfst du gern so sehen. Aber am eigentlichen Finanzierungsproblem, dass das Experiment einer Professionalisierung des Frauenhandballs zwangsläufig mit sich bringt, geht dein Argument vorbei.
Andy Lampe hat im Kreisab Interview gerade erläutert das (und wie) die Bugdeds in den letzten Jahren substanziell gestiegen sind. Richtig ist, dass vieles davon nicht bei den Spielerinnen angekommen ist.
Nein, rein der "Titel" wird bei den meisten sicher nicht helfen. Auf der anderen Seite haben die Besten andere Möglichkeiten und insbesondere auch eine andere Körperhaltung. Ich habe mich schon ein oder zweimal erwischt, dass ich eine Mannschaft mit einer besseren/clevereren Köperhaltung "besser" beurteilt habe als den Gegner, der etwas plumper vorgeht. Und sagt mir jetzt nicht, dass das ein paár Stufen höher nicht passiert.
Spieler „besser“ beurteilen ist was anderes als Bonus oder Bevorzugung. Und eventuell liegt es auch einfach an der Qualität. Spieler, die herausragen (aufgrund ihrer Qualität), werden eben häufiger strafbar gefoult als die schlechteren. Und natürlich ziehen dann Alina Grijseels und Nina Engel mehr Siebenmeter als Spielerinnen von Buxtehude oder Halle.
Ich bin froh, dass am Samstag keine Expertin co-kommentiert. Ihre Art ist oft sehr von ihren eigenen Sympathien geleitet und nicht rein objektiv. Das hat früher zb Ina Großmann deutlich angenehmer gestaltet.