Glückwunsch zum größten Erfolg seit 32 Jahren an unsere Handballerinnen und den Trainern. Es hat viel Spaß gemacht den Spielen der Deutschen zuzuschauen. Die Mannschaft war dieses mal stabil, ziemlich konstant und hat auf höchstem Niveau gespielt. Unsere Mädels sind an der Weltspitze angekommen. Im Finale hatte zum Sieg nicht viel gefehlt. Jetzt hoffe ich, dass sich die Mannschaft dort oben halten kann.
Handball WM 2025 der Frauen in Deutschland und den Niederlanden
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Wenn ein Land erfolgreich sein will sollte es auf allen Ebenen und bei allen Altersklassen beste Bedingungen schaffen. Natürlich sind alle gefragt: Vereine, Trainer, Eltern, Sponsoren, Schulen, usw -
Es gibt noch eine weitere, vielversprechende Möglichkeit, Interesse zu erzeugen. Der Schulsport kann zumindest erste Anreize setzen, Handball mal im Verein auszuprobieren. Mannschaftssportarten, die vorwiegend in der Halle ausgetragen werden, haben gegenüber dem Fußball den Vorteil, dass man sie im Winterhalbjahr wetterunabhängig betreiben kann. Vor vielen Jahren war es zumindest in unserer Region selbstverständlich, dass im Sportuntericht Handball gespielt wird. Mannschaftssport war neben Schwimmen, Turnen und Leichtathletik Pflichtfach. Die Sportlehrer, auch wenn sie ehrenamtlich als Fußball-, Turn- oder Tischtennistrainer tätig waren, haben uns ausschließlich Handball spielen lassen. Im Ergebnis waren zeitweilig 11 von 18 Jungen in der Klasse Mitglied im Handballverein, und das war nicht nur in unserer Klasse so! Volleyball und Basketball haben wir dann gelegentlich beim Handballtraining gespielt, zur Abwechslung und zur Verbesserung der individuellen Flexibilität im Kopf und im Körper...
Hier sehe ich unsere Verbände in der Pflicht, endlich aus dem Allerwertesten zu kommen und im Mutterland des Handballs auf der (sport-)politischen Ebene aktiv für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für unseren geliebten Handballsport zu kämpfen. Niemand erwartet, dass noch einmal solch' paradiesische Bedingungen wie vor 50 Jahren geschaffen werden können.
Aber vor dem Hintergrund, dass die Politik erkannt hat, dass sich in den Schulen grundsätzlich etwas ändern muss, um die Kinder aus der elektronischen Lethargie zurückzuholen, ist jetzt Initiative gefragt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Mannschaftssport ist anerkanntermaßen bestens geeignet, wichtige Eigenschaften und Fähigkeiten im Komplex zu erwerben und zu entwickeln und das betrifft bei Weitem nicht nur die sportliche Fitness. Da gilt es anzusetzen und die Entscheidungsträger zu überzeugen. Auch scheinbare Nebensächlichkeiten können dabei eine wichtige Rolle spielen. Ich nenne hier nur mal die neuen harzfreien Bälle. Schon lange entwickelt und erprobt lässt ihr privilegierter Einsatz immer noch auf sich warten. Für viele Vereine wäre es eine enorme Erleichterung, das Harzproblem endlich hinter sich lassen zu können und auch die Träger der Sporthallen hätten weitaus weniger Veranlassung, den Handball als hallensportliches Stiefkind zu betrachten...
Habe ich alles (und noch einiges mehr in diesem Zusammenhang) in der einen oder anderen Form hier schon geschrieben. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, auch wegen manchen, schwer nachzuvollziehenden Reaktionen, es dabei bewenden zu lassen. Aber vielleicht ist jetzt wirklich die Zeit gekommen, wo es nochmal eine Chance gibt, den Niedergang aufzuhalten, wenn die richtigen Hebel gezogen werden.
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Dieser jungen, sehr wichtigen Frau Schneiders ist der Damenhandball derart wichtig, dass sie ca 10 Fotos von sich selbst! in ihr Statement einflechtet.
Diese junge Frau hat -mal wieder- viel Meinung aber wenig Ahnung. Selbstdarstellerin. Kann weg.
Ich habe bei der Frau Schneiders stets den Eindruck, dass sie vorrangig Werbung für ihren Kanal und ihren Content macht. Sonst würde sie nicht zu über 80% Privatkram posten. Ich bin ihr am Anfang gefolgt und bin dann ganz schnell wieder weg von ihr, da ihr Content für mich persönlich nur schwer zu ertragen ist, was den Inhalt betrifft.
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wie mit Bayern München im Herrenfußball...man muss den Verein nicht mögen
Im Unterschied zum Erfolgsprojekt BBM hat der Fußballverein Bayern München ne 2.Mannschaft, mit Unterhaching nen weiteren Talenteschuppen und bildet für 1.-4.Liga aus.
Der Verein ist sehr tief in der Bevölkerung verankert.
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Im Unterschied zum Erfolgsprojekt BBM hat der Fußballverein Bayern München ne 2.Mannschaft, mit Unterhaching nen weiteren Talenteschuppen und bildet für 1.-4.Liga aus.
Hätte man mit dem Budget von Bayern (Fußball) in Ludwigsburg sicher auch alles gemacht (wobei ich das Ausbilden für die 1.-4. Liga bei den Bayern mal alles andere als unkritisch sehen würde...in Liga 1 lief es sehr viel öfter andersherum und Bayern hat andere für sich ausbilden lassen. Aus dem eigenen Stall entlassen hat man zumeist nur die, die den eigenen Anforderungen dann doch nicht völlig gerecht werden oder die, die dann irgendwann halt einfach zu kaputt waren, als dass man sie selbst weiter behalten hätte wollen (z. B. Badstuber)).
Losgelöst davon hast du meinen Punkt nicht verstanden: wie die Bayern im Fussball bzw. sicher jede andere konstant erfolgreiche Mannschaft in einer beliebigen Sportart mag Ludwigsburg im Frauenhandball nicht überall den Beliebtheitspreis bekommen haben, war aber gleichwohl als einzige international ernstzunehmende Mannschaft ein wichtiger Faktor für die Liga, der jetzt fehlt, und auch als gemeinsamer Pool für Nationalspierinnen ungemein wichtig (was m. E. auf die gerade beendete WM deutliche Auswirkungen gehabt haben dürfte). Ein noch besserer Vergleich wäre vielleicht Barca im Frauenfußball: die spanische Liga ist international betrachtet als solche nicht der Rede wert, aber Barca als Verein bündelt so viel nationales Talent an einem Ort, dass man international mehr als nur ernstznehmen ist, und wozu es bei der spanischen Frauenfußballnationalmannschaft geführt hat muss ich vermutlich keinem erzählen.
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Prominente Gesichter, die hier regelmäßig präsent sind, wären eine tolle Geschichte und würden helfen. Auf der Platte und auch daneben. Eine BundestrainerIN zum Beispiel. Oder auch eine oder mehrere Frauen, die in Verbänden und Vereinen wiedererkennbar, regelmäßig und lautstark für Frauenhandball eintreten. Die das am besten aus einem wichtigen und einflußreichen Amt heraus tun. Oder Supporterinnen aus Politik, Medien und Wirtschaft! Wir brauchen dringend weibliches Denken, weibliches Sprechen, weibliches Handeln, weibliche Sichtbarkeit, um diese Sportart für Mädchen und Frauen interessanter zu machen. Fernsehen reicht da nicht. Aber noch ist der Handball eindeutig Männersache!!
Allein der Umstand, dass die Frauen-Bundesliga von einem 65jährigen Mann geführt wird, den keiner unter 40 Jahren kennt und von dem ich z.B. noch nie etwas Zukunftsgewandtes gehört habe, ist ein Trauerspiel!! (Obwohl, passt ja zur TV-Zuschauergruppe...). Selbst die Geschäftsführung ist männlich. Die emotions- und sinnentleerte Kampagne "Hands up for more" ist wohl auch von Männern gemacht worden. Da gabs wohl nicht mal eine eigene Internetseite, sondern nur unter dem DHB-Dach. Im Fussball, voila: https://fussballkannmehr.de/. Läuft die eigentlich weiter? Ich will es nicht hoffen.
Hier und da tut sich mal was - im Schneckentempo! Mehr Frauen in Führungspositionen würden die Sportart nicht sofort aus Ihrer Problemlage katapultieren. Aber das Tempo der Veränderung würde sich deutlich erhöhen.
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Die Präsentation bei Sporteurope.tv bei dieser WM war schon mal ein Schritt nach vorne. Fand es sehr auffällig wie viele aktive und ehemalige Spielerin da präsent waren. Nachteil ist halt, dass sie merklich nervös waren weil sie so etwas natürlich noch nicht oft gemacht haben. Insgesamt fand ich es absolut top gemacht auch wenn einige Fragen wie die nach der Kampagne etwas "aufgesetzt" im Vergleich zum Rest wirkten. Aber gerade die Aussagen einer Lucie-Marie Kretzschmar sind positiv hängen geblieben. Alles wirkte sehr nah an der Platte und Spontan ohne ins Chaos abzugleiten. Dagegen wirkte die Übertragung des Halbfinales in der ARD überrascht vom Sieg und haben während die Experten geredet haben Bilder von 1993 eingespielt ohne dann Bezug darauf zu nehmen.
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Die Präsentation bei Sporteurope.tv bei dieser WM war schon mal ein Schritt nach vorne. Fand es sehr auffällig wie viele aktive und ehemalige Spielerin da präsent waren. Nachteil ist halt, dass sie merklich nervös waren weil sie so etwas natürlich noch nicht oft gemacht haben. Insgesamt fand ich es absolut top gemacht auch wenn einige Fragen wie die nach der Kampagne etwas "aufgesetzt" im Vergleich zum Rest wirkten. Aber gerade die Aussagen einer Lucie-Marie Kretzschmar sind positiv hängen geblieben. Alles wirkte sehr nah an der Platte und Spontan ohne ins Chaos abzugleiten. Dagegen wirkte die Übertragung des Halbfinales in der ARD überrascht vom Sieg und haben während die Experten geredet haben Bilder von 1993 eingespielt ohne dann Bezug darauf zu nehmen.
Wer war denn da bitte nervös?
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Wer war denn da bitte nervös?
Wäre mir auch nicht aufgefallen. Im Gegenteil, ich fand speziell Ina Großmann als Expertin wieder großartig unterhaltsam, Schimon wirkte für mich so souverän wie selten zuvor und auch Kim Irion, Dinah Eckerle und vor allem Lucie-Marie Kretzschmar fand ich dafür, dass sie das vermutlich wirklich noch nicht oft gemacht haben, auch durchweg kompetent und überzeugend. Nur das Mikro ihrer Hallenreporterin (den Namen habe ich vergessen) bei den Vor-, Zwischen- und Nachberichten und -interviews hätte man mal mehr aufdrehen können; die war wirklich kaum zu verstehen. Eigentlich schade, dass sie, jetzt wo sie es bei SETV langsam richtig gut hinbekommen, die Rechte nicht mehr haben.
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Es gibt noch eine weitere, vielversprechende Möglichkeit, Interesse zu erzeugen. Der Schulsport kann zumindest erste Anreize setzen, Handball mal im Verein auszuprobieren.
dazu brauchst du aber auch erst mal einen Lehrer mit entsprechenden Handballbezug
meiner stand damals definitiv mehr auf Geräteturnen als auf Ballsportarten, erinnere mich an total kratziges Turnerhemd, dass wir anfangs alle tragen sollten....
Volleyball ging irgendwann noch und das obwohl Lemgo damals schon höherklassig spielte
Handball gabs dann in der Oberstufe im Rahmen der Kooperation der Gymnasium,
kann das heute nicht mehr beschwören, aber ich meine der Lehrer war auch als Vereinstrainer aktiv -
Forderungen nach mehr Handball in der Schule klingen erstmal gut.
Gibt nur ein paar praktische Probleme dabei.
Abgesehen davon, dass im Sportunterricht völlig andere Menschen zusammenkommen als im Vereinstraining (Koedukation, Motivation, Potential, handballspezifisches Können und Wissen der Lehrkraft):
Teilweise muss mit rund 30 Kindern oder Jugendlichen Sportunterricht in einem kleinen Gymnastikraum stattfinden, weil die Schule zu viele Schüler/innen für die verfügbaren Hallenkapazitäten hat.
Oder: Der Hallenneubau ist ausgeschrieben, seit eineinhalb Jahren hat sich aber nicht eine Firma darum beworben ( lohnt sich nicht genug).Die zwei Jahre alte Halle musste wegen Baumängeln gesperrt werden, die Hauptfirma gibt es nicht mehr.
Der Standort kann keine studierten und examinierten Sportlehrkräfte bekommen und die Lehrauftragler mögen/können keine Teamsportarten.Und so weiter.
Am ehesten funktioniert Nachwuchsarbeit über Vereine oder über Schnuppertrainings ( am besten mit Nationalspieler/innen ) im Rahmen von Projektwochen. Jedenfalls nach meiner Erfahrung.
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Wäre mir auch nicht aufgefallen. Im Gegenteil, ich fand speziell Ina Großmann als Expertin wieder großartig unterhaltsam, Schimon wirkte für mich so souverän wie selten zuvor und auch Kim Irion, Dinah Eckerle und vor allem Lucie-Marie Kretzschmar fand ich dafür, dass sie das vermutlich wirklich noch nicht oft gemacht haben, auch durchweg kompetent und überzeugend. Nur das Mikro ihrer Hallenreporterin (den Namen habe ich vergessen) bei den Vor-, Zwischen- und Nachberichten und -interviews hätte man mal mehr aufdrehen können; die war wirklich kaum zu verstehen. Eigentlich schade, dass sie, jetzt wo sie es bei SETV langsam richtig gut hinbekommen, die Rechte nicht mehr haben.
Ich hoffe und schätze mal, dass die alle irgendwie bei dyn unterkommen
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Und sogar der ist falsch! Denn sie versteht nicht, dass das nichts mit Zielgruppe zu tun hat, sondern mit den Personen die überhaupt noch Fernsehen schauen.
Die Zielgruppe ist viel größer, aber die hängt am Handy mit Tiktok Snapchat Instagram Discord. Dahin muss Frau Schneider und dafür werben das vor allem Mädchen in Hallen gehen. Nicht zu handball-world.news, wo nur alte Säcke abhängen!
Ich habe es vor ein paar Monaten schon einmal geschrieben und wiederhole mich gerne: das Problem des Frauenhandballs sind nicht die Zuschauer, die Sponsoren oder Equal Pay, sondern die Tatsache, dass Frauen nicht zuschauen.Aber das macht sie doch. Sie hat doch auf Instagram eine größere Reichweite als alle Nationalspielerinnen zusammen!
Lest doch mal bitte dieses Forum: Alle Frauen zu schlecht zu blöd, und "diese Damen" haben keine Ahnung. Und das in der Regel von alten Männern, die wahrscheinlich zum Großteil im Handball genau gar nichts erreicht haben.
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Lest doch mal bitte dieses Forum: Alle Frauen zu schlecht zu blöd, und "diese Damen" haben keine Ahnung.
Diese Pauschalkritik trifft doch überhaupt nicht zu.
Zu schlecht: Wenn du die Kommentare eines einzigen Users gegen nahezu alle andere stellst, dann suchst du dir wider besseren Wissens Argumente.
Zu blöd: da fällt mir jetzt maximal eine Dame ein, über die hier in den letzten Wochen diskutiert wurde. Wobei "blöd" bis jetz nur von dir kam. Aber wenn es dir hilft, würde ich dir bei "mir zu blöd" sogar beipflichten, in diesem speziellen Fall.
Und die alte weiße Männer Debatte aufzumachen: das Forum steht allen offen, auch jungen Frauen. Wenn sie sich an der Diskussion nicht beteiligen, kannst du das hier niemandem anlasten. Andersrum muss ich mir auch gefallen lassen, mich nicht in Insta, TikTok und Co einzubringen. Ich kann damit umgehen.
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dazu brauchst du aber auch erst mal einen Lehrer mit entsprechenden Handballbezug
meiner stand damals definitiv mehr auf Geräteturnen als auf Ballsportarten, erinnere mich an total kratziges Turnerhemd, dass wir anfangs alle tragen sollten....
Volleyball ging irgendwann noch und das obwohl Lemgo damals schon höherklassig spielte
Handball gabs dann in der Oberstufe im Rahmen der Kooperation der Gymnasium,
kann das heute nicht mehr beschwören, aber ich meine der Lehrer war auch als Vereinstrainer aktivForderungen nach mehr Handball in der Schule klingen erstmal gut.
Gibt nur ein paar praktische Probleme dabei.
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Niemand behauptet, dass wir uns in Bezug auf das Thema Handball im Schulsport an den gedeckten Tisch setzen können. Aber einfach nur abzuwinken greift mir zu kurz. Der Schulsport hat große strukturelle Probleme und natürlich gibt es keinen Schalter, den wir nur umzulegen brauchen, damit in allen Schulen Handball gespielt wird. Aber in solchen Problemen liegt auch immer eine Chance, wenn man den Verantwortlichen Lösungsvorschläge unterbreiten kann z.B. durch Bildung von Arbeitsgemeinschaften. Mein ehemaliger, mittlerweile über 70-igjähriger Trainer realisiert das noch heute sehr erfolgreich an mehreren Schulen im Landkreis. Bessere Voraussetzungen ( z.B. auch zum Thema Harz) zu schaffen, liegt in unserer Hand. Darauf habe ich hingewiesen. Nur mit dem Finger auf andere zu zeigen hilft niemandem.
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Ich erinnere mich noch mit Schrecken an meinen ansonsten tollen Sportlehrer am Gymnasium als er uns in der 7. Klasse Handball spielen lassen wollte und uns erklärte dass die Außenspieler dafür da seien Flanken für die anderen Spieler zu geben ... (er selbst war Turner gewesen)
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Also ich will ja niemandem zu nahe treten, aber die Sportlehrer, die ich kenne, waren da deutlich vielseitiger und fundierter ausgebildet.
Kleine Anekdote am Rande: Unser Sportlehrer am Gymnasium (war außerdem Turntrainer, hatte aber eher die Statur eines mittelgroßen durchtrainierten Kugelstoßers) hat sich beim Handballspielen im Sportunterricht mal in's Tor gestellt und diese Tortur auch tapfer durchgestanden. Wiederholt hat er dieses Experiment aber nie...
PS.
Vielleicht sollten diese Beiträge auch in das Thema "Entwicklung im (Frauen-)Handball)" verschoben werden, damit zusammenwächst was zusammengehört...
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Aber das macht sie doch. Sie hat doch auf Instagram eine größere Reichweite als alle Nationalspielerinnen zusammen!
Ganze 52.000 Follower und nein, das sind nicht mehr als alle Nationalspielerinnen zusammen.
Und dann sollte man auch sehen, dass sie sich dabei ganz schön selbst vermarktet ("mein Buch vorbestellen"). Ob das dem Frauenhandball so hilft? Vieleicht ein wenig. Aber nicht ausreichend.
Ich bleibe dabei: das Hauptproblem ist, dass Frauen sich zu wenig für Frauensport interessieren. Das ist die Stellschraube, an der die Damen drehen müssen, wenn sie mehr Einfluss und mehr Geld haben wollen. Was ich befürworte.
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(Ich bin mir sehr bewusst, dass ich mit diesem Posting sicher wieder unfassbar beliebt machen werde ... Egal.)
Zuschauer im Damenhandball ist das eine, weiblicher Nachwuchs das andere.
Um letzteres zu generieren müssen sich jetzt halt auch mal die Frauen! ins Zeug legen und für dauerhafte, positive, regelmässige Aufmerksamkeit zu sorgen. Und damit meine ich explizit den Bereich ausserhalb der Handballhalle.
Nicht immer nur klagen! MACHEN.
Selbst machen. Drum kümmern. Mal konstant dran bleiben. Dann sind die Erfolgsaussichten auf Nachwuchs im Jugendbereich auch besser. Gerne mit Unterstützung aus dem männlichen Bereich! Klar! Aber Frauen müssen halt auch mal Frauen werben!
Sie haben JETZT die Möglichkeit, das Eisen zu schmieden. Denn jetzt ist es NOCH heiss, wird aber schon wieder kühler.
Macht einen kurz-mitelfristigen- und langfristigen Plan! Und zieht es durch!
Frau Althaus hat bestimmt Ideen dazu. Die hat ja einige Ideen ....
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