Handball-EM 2026 - Hauptrunde, Gruppe I

  • Warum AG ihn nicht früher gebracht hat, nachdem Uscons offenbar platt war? Who knows.

    Oder warum nicht einfach mal Schluroff auf Halbrechts gebracht wird? Wurde der jemals im Turnier dort eingesetzt? Wurde doch im Vorlauf des Turniers immer herausgestellt dass er auch mal auf Halbrechts agieren kann. Bisher ist das nicht passiert. Warum? Einfach mal um was anderes zu machen.
    Das ist so wie: ich mag kein 7:6, also spielt meine Mannschaft das auch niemals.

    Deutschland spielt in meinen Augen auch deswegen unter seinen Möglichkeiten, weil sie in den Varianten viel zu limitiert auftreten und dadurch für den Gegner sehr ausrechenbar sind. Es hätte gegen Dänemark auch nicht viel genutzt, aber insbesondere Gegner die individuell eigentlich hinter uns liegen, machen uns dadurch das Leben äußerst (und unnötig) schwer.

  • Nö Felix, das sehe ich anders. Als Lichtlein in HZ2 in kritischer Phase gebracht wurde, ging es ganz den Bach runter. Als Alfred ihn wieder runter nahm, wurde es wieder besser. Lichtlein kann keine Durchbrüche erzwingen. Wenn Lücken da sind, schlüpft er durch, aber ne Deckung aufreißen kann er nicht.

    Lichtlein funktioniert nicht in Alfreds Alte-Herrenhandball. Da ist weniger Lichtlein dran Schuld als das nicht vorhandene System eines Trainers, der keins hat.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Freundschaft!

    Was muss ich grade lesen?:

    "Wir haben eine Top-Sechs-Platzierung. Es gibt in diese Richtung (Anm: geht um AG) keine Gedanken, dass wir etwas verändern", sagte Sportvorstand Ingo Meckes vor dem deutschen Endspiel ums EM-Halbfinale gegen Frankreich".

    So wirds laufen. Keiner hört auf die Berater hier im Forum ... =OX/

    Es gibt in diese Richtung (Anm: geht um AG) keine Gedanken, dass wir etwas verbessern", sagte Sportvorstand Ingo Meckes.

    Ich habe den Satz mal angepasst.

  • Die Nationalmannschaft hat einfach gar keinen Plan in der Offensive.

    Sad but true. Es scheint ja, wenn man den Auszeiten zuhört, tatsächlich so etwas wie einstudierte Spielzüge zu geben. Im normalen gebundenen Spiel wird aber nur hin und her gepasst und ab und zu mal den außen (relativ sinnfrei) einlaufen gelassen. Da weiß mittlerweile jeder Gegner, was da gespielt wird. Gerade im Vergleich zu der Leichtigkeit des dänischen Angriffs gestern, war das schlimm mitanzusehen. Erstaunlich, dass wir die erste Halbzeit es überhaupt geschafft haben, toremäßig mitzuhalten. Wenn man aber sieht, wie die Dänen mit einfachem Stoßen und abräumen auf Halb und die Außen zu Torerfolgen gekommen sind, fragt man sich schon, was da eigentlich bei uns in der Vorbereitung trainiert wurde - außer Abwehr.

  • Freundschaft!

    Es gibt in diese Richtung (Anm: geht um AG) keine Gedanken, dass wir etwas verbessern", sagte Sportvorstand Ingo Meckes.

    Ich habe den Satz mal angepasst.

    Ich verstehe nicht, wie man sich kurz vor einem sehr entscheidenden Spiel zum Trainer äußern muss.
    Natürlich wäre eine andere Aussage, dass man sich nach der EM zusammensetzt noch blöder gewesen.
    Einfach nichts sagen oder vorher dem Interviewer sagen, dass man über das Turnier redet.

  • Alfreds Begründung, warum Wolff gegen Dänemark nicht spielt muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wie man in eine Aussage so viel falsches reinpressen kann, das ist schon eine Kunstform.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Die Niederlage Deutschlands war knapper als es das Ergebnis es aussagt.
    Die Leistung war zumindest besser als im letzten Spiel. Schiedrichterbonuss und die doppelte
    Zeitstrafe entschieden zugunsten Dänemarks.
    Das AG angeschlagene und erschöpfte Spieler schonte spricht dafür das er noch einen
    Kontakt zum Team hat. Nach seiner Logik folgend sollte Späth gegen Frankreich spielen.
    Frankreich hat die besseren Rückraumschützen, aber wir die besseren Torhüter.
    Es kommt also auf den Spielverlauf an was den Ausschlag geben wird.
    Doch Deutschland hat jetzt 2 schwere Spiele vor der Brust. Es fällt mir schwer zu glauben,
    das sie beide gewinnen.
    Ich denke Knorr und seine Spielweise werden von Vielen falsch eingeschätzt.
    Er ist nicht der Rückraumshooter. Bei Aalbork spielt er eher den Ballverteiler oder
    hat Durchbruchsaktionen. Er und auch Sagosen haben Aalbork auf ein anderes Niveau
    gebracht, genauso wie Gottfriedson bei Szeged.
    Welcher Bundesligaspieler hat dies noch erreicht bei einem internationalen Club?
    Viele Namen fallen mir dazu nicht ein.
    Man sollte die Leistung eines Spielers nicht auf einen Wettbewerb reduzieren.
    In Mannschaftssportarten sucht man komischerweise schnell einen Sündenbock.
    Was bei Einzelsportarten viel seltener der Fall ist. Da wird intern analysiert
    und auf neue Chancen gesetzt.
  • Alfreds Begründung, warum Wolff gegen Dänemark nicht spielt muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wie man in eine Aussage so viel falsches reinpressen kann, das ist schon eine Kunstform.

    Alfred sagte nach dem Spiel lt Kretzschmar auch, dass man sich in Halbzei 2 viele klare Chancen erarbeitet hat😉

  • Grade im Focus gelesen . . .

    Schiedsrichter

    Wenn ich das, was im Focus geschrieben steht, mit einigen Kommentaren hier zusammenführe, heißt das ja in etwa, dass wir vor allem deswegen gegen Dänemark verlieren, weil sich die Dänen besser als wir auf Schiedsrichter einstellen, für die warum auch immer das Regelwerk nur eine grobe Orientierung für ihr (manchmal mehr als seltsames) Treiben darstellt. Wenn jetzt der Lösungsansatz lautet, "von den Dänen lernen heißt siegen lernen" frage ich mich schon, ob hier der Kern des Problems wirklich erkannt wurde. Und den aus einer solchen Strategie resultierenden Handball der Zukunft mag' ich mir gar nicht vorstellen. Denn ich projiziere eine entsprechende Entwicklung nicht nur auf die Nationalmannschaft(en), wo die Auswirkungen schon katastrophal genug wären, sondern wegen der Vorbildwirkung auf den Handball insgesamt von der Weltmeisterschaft bis zum Schülerturnier in Kleinkleckersdorf. Wollen wir das wirklich? Wird der Handball so wieder attraktiver gerade auch für die jungen Menschen?

    Ich kann es mir nicht vorstellen ...

  • Das Thema Schiedsrichter wird jetzt zu hoch gehängt.

    Es war nichts, was nicht bei jedem Turnier da ist, wenn es drauf ankommt.

    Oder hatten Kroatien 2019 und Österreich 2024 jeweils im wichtigen Hauptrundenspiel gegen den Gastgeber faire Schiedsrichter?

    Ist ne rhetorische Frage.

    Ich fand letztes Jahr in Kroatien den Heimvorteil durch die Schiris wesentlich krasser.

    Einmal editiert, zuletzt von Rheiner (27. Januar 2026 um 15:30)

  • Doch. ;)

    Leider nein. Das wurde hier auch schon von anderen herausgearbeitet. Uscins öfter, Köster und Grgic punktuell. Lichtlein passt nicht zum Handball und zu seinen Nebenleuten. Nicht können und nicht machen sind 2 unterschiedliche Paar Schuhe.

    Aber wir wissen ja auch, dass der Bundes-Alfred keine Zeit hat, die Spieler zu schlecht sind und er sich keine anderen Spieler backen kann. Also ohne eine Generation nordeuropäischer Handballer einzudeutschen werden wir leider nie etwas anderes zu sehen bekommen als jetzt.

    Bei der Heim-WM bekommen wir dann wieder eine schöne Gastgebergruppe und einen Gastgeber-Turnierbaum und dann spült es uns vielleicht auch mal wieder ins HF. Dann sind wieder alle zufrieden und Alfred darf weiter Spaß mit den Jungs haben.

    Garbagetime ist SCM-Time!

  • Wenn ich das hier lese und kein spiel geschaut hätte, könnte man zu dem Schluß kommen:

    1. AG kann nichts - noch nicht einmal richtig aufstellen

    2. unsere "besten" Außenspieler haben wir zu Hause gelassen und Dahmke kann nicht unfallfrei geradeaus laufen

    3. alle Rückraumspieler sind max. Bundesliganiveau mit Ausrutschern nach oben und unten

    4. einzig Wolff hat die Spiele alleine gewonnen

    5. die Trainerfrage ist seit dem ersten Spiel der EM geklärt > Kehrmann

    6. Last but not least: DYN und die Öffis mit ihren Experten sind unerträglich

    Das Einzige was fest steht: keiner hier hat die Weisheit mit Löffeln gefressen - behauptet dies aber sehr subtil.

    FFuS -SB-IB

  • Das letzte Gipfeltreffen in der CL hiess nicht umsonst "Füchse Berlin - SC Magdeburg".

    Also die Abteilungen 3einhalb Schritte gegen 4einhalb.

    Und nicht mißverstehen. Ich finde das athletisch sensationell was da einzelne Akteure abrufen, jetzt bei der Handball-EM jeden zweiten Tag. Was z.B. Gidsel da leistet, jeweils über 50 Minuten in Angriff und Abwehr. Aber20-30 Prozent muss man eigentlich abziehen, da es nicht regelkonform ist


    Ich glaube, dass zudem ein erheblicher Unterschied gerade zwischen DEN und GER darin besteht, dass DEN seit vielen, vielen Jahren mit einer eingespielten Truppe auftritt: wie lange spielen denn Gidsel, Pytlik, Lauge, Andersson, Kirkelökke, Mads Mensah im Rückraum mit Landin, etc außen, den beiden Torhütern, Hald, Saugstrup am Kreis schon zusammen ? Da weiß in Angriff und Abwehr doch jeder was der andere kann. Das kann doch in Sachen eingespielt sein, bei unsrer Mannschaft doch (noch) gar nicht so aussehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Dreididdi (27. Januar 2026 um 15:47)

  • Doch, du!:irony:

  • Das Spiel findet auf der Platte statt.

    Alles andere, egal ob es sich um Aussagen von Kretsche, Gislason, ARD/ZDF/DYN, Bitter, SportBild, Meckes, Hanning oder Focus handelt, ist Medienzirkus. Was gesagt und geschrieben wird folgt Intentionen. Das ist nicht Wahrheit. Wer glaubt, Wolff müsse vor Überlastung geschützt werden, der hat das nicht verstanden.

  • ...heißt das ja in etwa, dass wir vor allem deswegen gegen Dänemark verlieren, weil sich die Dänen besser als wir auf Schiedsrichter einstellen, für die warum auch immer das Regelwerk nur eine grobe Orientierung für ihr (manchmal mehr als seltsames) Treiben darstellt. Wenn jetzt der Lösungsansatz lautet, "von den Dänen lernen heißt siegen lernen" frage ich mich schon, ob hier der Kern des Problems wirklich erkannt wurde. Und den aus einer solchen Strategie resultierenden Handball der Zukunft mag' ich mir gar nicht vorstellen.

    Aber das ist doch die gleiche Diskussion die wir gestern schon in grün (Aussen) hatten.

    Dänemark (u.a.) verstehen es halt perfekt 1:1 auf die Deckung zu gehen und Freiwurf oder gar 7m zu ziehen. Deutschland geht auf die Deckung und bekommt 8/10x Stürmerfoul gepfiffen.

    Was ist nun die Lösung? Weiter gerade auf die Deckung zu gehen bei 20% Erfolgsquote (weil das ja so im Regelwerk steht), zum eigenen Nachteil weiter zu stehen und (u.a.) dadurch Spiele zu verlieren. Oder man eignet es sich wie Dänen an und spielt allgemein erfolgreicher?

    Oder möchtest du, dass Deutschland (wieder mal) den Finger hebt "die anderen spielen unfair, ändert/verschärft die Regeln so dass alle wieder so spielen wie wir!" ?

    Der Handball hat sich doch in den letzten Jahrzehnten extrem verändert - ich würde das auch (gewollt) weiterentwickelt nennen. Ich habe zwar in den 90er und 00er selbst höherklassig gespielt, fand das damals auch ganz fortschrittlich. Aber was heute gespielt wird, ist doch eine ganz ganz andere Hausnummer! :Hail:

    Nicht nur international oder in Liga 1 und 2. Fand ich das damals besser/attraktiver/fairer? Aus heutiger Sicht auf gar keinen Fall! Wenn ich mir heute Spiele aus den 70/80ern anschaue muss ich jedes Mal aufs neue feststellen: puh was für ein langweiliger Sport Handball doch mal war.

  • DEa ist ja der Unterschied, die einen gehen auf die Deckung, die anderen in die Lücken. Diese Lücken müssen im schnellen Zusammenspiel aufgerissen werden und das klappt halt bei D leider nicht.