SG Flensburg-Handewitt

  • Jetzt kann man auch verstehen warum die Beteiligten alle wenig Emotionen gezeigt haben. Völlig klar, da alle bereits vor dem Spiel wussten was passiert ist.

    Daher finde ich es insbesondere bei diesem Spiel auch absolut unpassend, dass über die Emotionen und Körpersprache einzelner Spieler nach diesem Spiel hier diskutiert wird.

  • Daher finde ich es insbesondere bei diesem Spiel auch absolut unpassend, dass über die Emotionen und Körpersprache einzelner Spieler nach diesem Spiel hier diskutiert wird.

    Dann hätte man das Spiel abbrechen sollen. Mir tut es auch sehr leid was passiert ist, aber man hat die Veranstaltung weiter geführt und darüber wird geredet.

  • Daher finde ich es insbesondere bei diesem Spiel auch absolut unpassend, dass über die Emotionen und Körpersprache einzelner Spieler nach diesem Spiel hier diskutiert wird.

    Das schrecklche Ereinis hatte ich, als ich die Diskussion angestoßen habe, nicht auf dem Schirm. Ansonsten hätte ich es nicht gewagt, bei so einem Geschehnis über sportliche Belange zu schreiben.

  • Dann hätte man das Spiel abbrechen sollen. Mir tut es auch sehr leid was passiert ist, aber man hat die Veranstaltung weiter geführt und darüber wird geredet.

    Auf Bundesliga Ebene scheint das ja niederschwellig möglich zu sein, auf ehf Ebene auch?


    Wenn unserer MitarbeiterInnen Fehler machen mit der Rechtfertigung "ich bin auch angeschlagen", bin ich nicht glücklich, das ist eine typische Situation,wo es vielleicht besser gewesen wäre Zuhause zu bleiben

    Aufs Spiel transportiert: wenn ich so blockiert bin,dass ich nur bei 80 Prozent bin (ich denke gerade bei Spielern wie Golla, Blagotinsek, Novak machen Emotionen 20 Prozent der Leistung aus), dann sollte man sich um eine Verschiebung bemühen (vielleicht ist das auch passiert und wir wissen nicht davon).

  • Jetzt kann man auch verstehen warum die Beteiligten alle wenig Emotionen gezeigt haben. Völlig klar, da alle bereits vor dem Spiel wussten was passiert ist.

    Herzliches Beileid den betroffenen Familien!

    Vorm Spiel haben es garantiert noch nicht alle gewusst, zumindest nicht den tragischen Ausgang. Denn da sah man noch Spieler scherzen. Wäre es denen bewusst gewesen, hätten sie das sicherlich nicht gemacht.

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Auf Bundesliga Ebene scheint das ja niederschwellig möglich zu sein, auf ehf Ebene auch?


    Wenn unserer MitarbeiterInnen Fehler machen mit der Rechtfertigung "ich bin auch angeschlagen", bin ich nicht glücklich, das ist eine typische Situation,wo es vielleicht besser gewesen wäre Zuhause zu bleiben

    Aufs Spiel transportiert: wenn ich so blockiert bin,dass ich nur bei 80 Prozent bin (ich denke gerade bei Spielern wie Golla, Blagotinsek, Novak machen Emotionen 20 Prozent der Leistung aus), dann sollte man sich um eine Verschiebung bemühen (vielleicht ist das auch passiert und wir wissen nicht davon).

    Naja, es ist immer möglich ein Spiel vor Ort abzubrechen, daran kann den Gastgeber kaum jemand hindern. Ob man die Konsequenzen tragen möchte ist etwas anderes bzw. hier vermute ich allerdings auch das die Verbände hierfür (bewusst?) kaum richtige Regeln haben und der Gastgeber automatisch davon ausgehen muss, dadurch massive Nachteile zu erfahren.

    Ich selbst habe das Spiel gestern weitestgehend ohne Ton geguckt und das ganze auch erst später mitgekriegt. Was die Spieler wussten, kann man denke ich auch mit einem Fragezeichen versehen, denn dafür war das Verhalten zu normal. Wenn irgendwas ungewöhnlich auf dem Feld war, dann waren es die beidseitigen Abwehrreihen, wo ich fast eine Art Nichtangriffspakt gesehen habe, von wegen keine Verletzungen, aber das hat ja nichts mit dem abseits des Spieles zu tun.

  • Dass es wegen einem medizinischen Notfall keine Musik und Einlauftrailer geben wird wurde angesagt. Nach dem Einlauf mussten alle dann 2 Minuten warten damit der Zeitplan der EHF genau eingehalten wird. Da schien von Seiten der EHF wenig Spielraum.
    Über den weiteren Verlauf wurde nicht informiert, nur zur Pause und Ende angesagt, dass die Tribüne nur die äußeren Aufgänge benutzen soll und nicht durch den Glaskasten.

    Das Schicksal des Patienten wurde nicht bekannt gegeben, konnte man ob der Dauer der Rettungsmaßnahme aber vermuten.

    Nach dem Spiel hab ich Johannes gefragt wie es für sie auf dem Feld war und er meinte komisch, aber die Mannschaften wussten ja, warum (sicher nicht das Ende, nur der Notfall). Und: "manchmal gibt es wichtigere Dinge als Handball"

  • Mein Mitgefühl gilt ebenfalls den Angehörigen. Der Umgang mit solchen Notfällen bei einer Sportveranstaltung, ist schon schwierig für die Verantwortlichen. In der HBL hat es in der Vergangenheit auch Spielabrüche gegeben. Keine Ahnung, ob es bei der EHF entsprechende Anweisungen gibt. Mein Fußballverein (1. FCM), war in jüngerer Vergangenheit bei Heim- und Auswärtsspielen auch mehrfach von solchen Notfällen betroffen, die nicht immer gut ausgegangen sind.