Kannst du bitte skizzieren, wie du dir das vorstellst? Welche Argumente würden du oder andere hier denn überhaupt akzeptieren? Wenn man sich die Aussagen zu den Schiedsrichtern anschaut, dann haben die teilweise schon Verurteilungsniveau. Welche Argumente sollen denn da greifen, dass jemand seine derart festgefahrene Meinung ändert?
Im Strafrecht wäre das gleichbedeutend, dass der Angeklagte seine Unschuld beweisen soll. Diese Form der Beweislastumkehr ist da aus gutem Grund unzulässig. Wer hier mit Begriffen wie "korrupt" oder Aussagen wie "die brechen vor Wiegert ein" um die Ecke kommt, steht in der Beweispflicht für diese Behauptungen. Gerade beim ersten Begriff spricht übrigens schon der gesunde Menschenverstand gegen die öffentliche Verwendung, weil man sich hier ganz schnell in einen Bereich begibt, in dem es strafrechtlich relevant werden kann.
„Die Aussagen“ sind nicht meine Aussagen, die „festgefahrenen Meinungen“ sind nicht meine Meinung und ich habe niemanden als „korrupt“ bezeichnet. Bitte differenzieren und nicht mit denselben Strohmännern kommen. Ich wäre durchaus für Argumentationen offen, aber wenn es nur heißt „die Schiedsrichter müssen es ja besser wissen und ihr haltet euch alle für unfehlbar“, scheint da nicht viel zu sein.