Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 - Dänemark, Schweden und Norwegen

  • capitano19

    Aus meiner Sicht macht es einen Unterschied, welches der beiden Szenarien sprachlich in den Vordergrund gestellt wird und ein langjähriger Politiker und DHB-Präsident sollte rhetorisch diese Feinheiten kennen.

    • Andreas Michelmann: „Es ist doch klar, dass wir darüber nachdenken würden, wenn die Mannschaft - wovon ich nicht ausgehe - bei der EM absolut nicht performt“
    • Alternative Formulierung: Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft eine erfolgreiche EM spielen wird. Es ist aber auch klar, dass wir darüber nachdenken würden, falls die Mannschaft nicht performt.

    Andreas Michelmanns Satzbau gibt dem Fall des Scheiterns mehr Gewicht, Ja, er erwähnt, dass er nicht davon ausgehe, aber das ist in dieser sprachlichen Formulierung eben keine Betonung sondern nur ein untergeordneter Einschub. Hängen bleibt beim Leser der Hauptsatz, dass über einen Trainerwechsel nachgedacht wird. Meine alternative Formulierung ist inhaltlich gleich, aber sie stellt die Zuversicht an den Erfolg der Mannschaft in den Fokus ohne nachgelagert die Gedanken über einen Trainerwechsel zu verschweigen.

  • Das ist einer der Gründe, weshalb die meisten Funktionäre,Spieler etc heutzutage

    a) oftmals nicht gerne Interviews geben

    b) und wenn, hört man meistens 0815 Sätze etc

    ...und die Sätze von Michelmann sind sogar noch in der Kategorie 0815.

    Man kann auch wirklich jeden Satz, jedes Wort auseinandernehmen und irgendwie bewerten/interpretieren.

  • capitano19

    Aus meiner Sicht macht es einen Unterschied, welches der beiden Szenarien sprachlich in den Vordergrund gestellt wird und ein langjähriger Politiker und DHB-Präsident sollte rhetorisch diese Feinheiten kennen.

    • Andreas Michelmann: „Es ist doch klar, dass wir darüber nachdenken würden, wenn die Mannschaft - wovon ich nicht ausgehe - bei der EM absolut nicht performt“
    • Alternative Formulierung: Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft eine erfolgreiche EM spielen wird. Es ist aber auch klar, dass wir darüber nachdenken würden, falls die Mannschaft nicht performt.

    Andreas Michelmanns Satzbau gibt dem Fall des Scheiterns mehr Gewicht, Ja, er erwähnt, dass er nicht davon ausgehe, aber das ist in dieser sprachlichen Formulierung eben keine Betonung sondern nur ein untergeordneter Einschub. Hängen bleibt beim Leser der Hauptsatz, dass über einen Trainerwechsel nachgedacht wird. Meine alternative Formulierung ist inhaltlich gleich, aber sie stellt die Zuversicht an den Erfolg der Mannschaft in den Fokus ohne nachgelagert die Gedanken über einen Trainerwechsel zu verschweigen.

    Man könnte so eine Frage vor einem Turnier nach der Laufzeit des Trainers auch einfach ins Leere laufen lassen.
    Jetzt kommt das Turnier, wir sind bereit. Nur damit es was zu schreiben gibt, muss man nicht darüber sprechen was wäre wenn.

    🦓🦓🦓🦓🦓🦓 auf dem Feld reichen 🦓 muss ins Tor

  • Wie schätzt ihr die Äußerungen von DHB-Präsident Andreas Michelmann ein?

    Gefühlt ist Andreas Michelmann das ganze Jahr kaum präsent, nur um dann kurz vor Nationalmannschaftsturnieren holprige Aussagen herauszuhauen. Wenn er nicht davon ausgeht, dass die deutsche Nationalmannschaft unter ihren Möglichkeiten bleiben wird, wieso spricht er dann überhaupt über mögliche Konsequenzen, anstatt sich kurz vor dem Turnier eindeutig hinter den Bundestrainer zu stellen?

    Platz 2 als mögliches und attraktives Ziel? Sind seine Äußerungen mit der sportlichen Leitung abgestimmt? Ist dies das Ergebnis, an dem er den Bundestrainer messen will?

    Abgesehen davon, dass ich mir für die Zitate eine Quelle gewünscht hätte - weiß jemand, in welchem Rahmen diese Aussagen entstanden? Die Presse zitiert hier die DPA. War das ein Interview oder eine Pressekonferenz? Ich würde das gern in den Gesamtkontext einordnen.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Mal zur Erinnerung: 2016 fielen vor der EM sechs Spieler verletzt aus (u.a. Gensheimer, Wiencek, Groetzki etc.) und Dissinger und Weinhold haben sich während des Turniers verletzt. Aber selbst in Bestbesetzung hätte ich den damaligen Kader (vor allem im Rückraum) als deutlich schwächer eingestuft, als den aktuellen. (By the way, krass, dass der EM-Triumph schon 10 Jahre her ist). Heute haben wir ja fast schon ein "Luxusproblem" (außer auf RR vielleicht).

    Ich denke, wenn wir die berühmten PS auf die Straße kriegen, dann kann die Mannschaft weit kommen. Was sagte Dagur damals sinngemäß, man muss während eines Turniers auch "die Welle treffen".

    Flensburg - Wir haben hängende Schuhe und keine hängenden Mundwinkel.

  • capitano19

    Aus meiner Sicht macht es einen Unterschied, welches der beiden Szenarien sprachlich in den Vordergrund gestellt wird und ein langjähriger Politiker und DHB-Präsident sollte rhetorisch diese Feinheiten kennen.

    • Andreas Michelmann: „Es ist doch klar, dass wir darüber nachdenken würden, wenn die Mannschaft - wovon ich nicht ausgehe - bei der EM absolut nicht performt“
    • Alternative Formulierung: Ich gehe davon aus, dass die Mannschaft eine erfolgreiche EM spielen wird. Es ist aber auch klar, dass wir darüber nachdenken würden, falls die Mannschaft nicht performt.

    Andreas Michelmanns Satzbau gibt dem Fall des Scheiterns mehr Gewicht, Ja, er erwähnt, dass er nicht davon ausgehe, aber das ist in dieser sprachlichen Formulierung eben keine Betonung sondern nur ein untergeordneter Einschub. Hängen bleibt beim Leser der Hauptsatz, dass über einen Trainerwechsel nachgedacht wird. Meine alternative Formulierung ist inhaltlich gleich, aber sie stellt die Zuversicht an den Erfolg der Mannschaft in den Fokus ohne nachgelagert die Gedanken über einen Trainerwechsel zu verschweigen.

    Ich denke Du weißt selbst, dass Journalismus so nicht funktioniert. Wie genau wann was und in welchem Zusammenhang gesagt wurde, weißt Du doch gar nicht. Das wissen nur Michelmann und die Person, die ihm die passenden Fragen gestellt hat. Michelmann wird jetzt vorgehalten, dass er Gislason angezählt hätte. Es wäre doch aber bei jedem anderen Trainer genauso, es sei denn er wäre deutlich erfolgreicher. Gislason ist nun beim siebten Turnier Trainer des Teams. Er hat eine Medaille gewonnen und unter äußerst glücklichen Umständen das Halbfinale bei der Heim-EM 2024 erreicht. Am Finalwochenende des Turniers war man chancenlos. Bei der WM 2025 war es spielerisch sehr mau, im Viertelfinale war Endstation. Das ist beispielsweise der sportliche Kontext. Und ich sehe es nicht als problematisch an, wenn man dann solche Aussagen trifft. Man könnte Meinung, dass Michelmann Gislason rauswerfen möchte, wenn man hier so die Kommentare liest.

  • Mal zur Erinnerung: 2016 fielen vor der EM sechs Spieler verletzt aus (u.a. Gensheimer, Wiencek, Groetzki etc.) und Dissinger und Weinhold haben sich während des Turniers verletzt. Aber selbst in Bestbesetzung hätte ich den damaligen Kader (vor allem im Rückraum) als deutlich schwächer eingestuft, als den aktuellen. (By the way, krass, dass der EM-Triumph schon 10 Jahre her ist). Heute haben wir ja fast schon ein "Luxusproblem" (außer auf RR vielleicht).

    Ich denke, wenn wir die berühmten PS auf die Straße kriegen, dann kann die Mannschaft weit kommen. Was sagte Dagur damals sinngemäß, man muss während eines Turniers auch "die Welle treffen".

    Erklär das mal Alfred

    • Offizieller Beitrag

    Die Mod Admins haben auch die entsprechenden Zugriffsrechte. Es geht doch nur darum, die EM 26 anzupinnen, im Austausch gegen die WM 25. Letztes Jahr, hat Teddy das geregelt. Lothar Frohwein hat früher solche Sachen auch erledigt, meine ich mich zu erinnern.

    Ich habe das Unterforum zur ME 2026 eingerichtet.

    Es ist am einfachsten, mich dazu direkt anzusprechen - ich verfüge über die nötigen Rechte (allerdings nicht aufgrund meines Titels "Lord of the Board", den ich mir früher mal seber gegeben habe), bekomme aber keine Info, wenn ich einfach nur mit einem @ irgendwo markiert werde.

  • Österreich, bei der EM ja in einer Gruppe mit Deutschland, heute mit einer schwachen Leistung in der Dank vieler Freikarten gut besuchten Sportarena Wien gegen Tschechien.

    Die Gäste, mit einigen kurzen Momenten in der 2. Hälfte, stets um einen Tick schneller als das mMn ziemlich behäbige österreichische Nationalteam, wo nur Tobi Wagner gute Würfe zeigte. Tschechien vor allem technisch stärker.

    Wird wohl schwer bis unmöglich den Deutschen wie in der Qualifikation einen Punkt abzuluchsen, man muss eher mehr achten nicht wie bei der EM 2022 den letzten Gruppenplatz zu belegen.

  • Österreich, bei der EM ja in einer Gruppe mit Deutschland, heute mit einer schwachen Leistung in der Dank vieler Freikarten gut besuchten Sportarena Wien gegen Tschechien.

    Die Gäste, mit einigen kurzen Momenten in der 2. Hälfte, stets um einen Tick schneller als das mMn ziemlich behäbige österreichische Nationalteam, wo nur Tobi Wagner gute Würfe zeigte. Tschechien vor allem technisch stärker.

    Wird wohl schwer bis unmöglich den Deutschen wie in der Qualifikation einen Punkt abzuluchsen, man muss eher mehr achten nicht wie bei der EM 2022 den letzten Gruppenplatz zu belegen.

    gegen D laufen sie bestimmt wieder zur Hochform auf

  • Antje Döll mit ihrer offenen und positiven Art ist auf jeden Fall eine Bereicherung. Wiede wird sicher auch gut ankommen.
    Und fachlich sind alle aufgeführten eine sehr gute Wahl.

    Da fällt die Entscheidung zwischen Dyn und ÖRR leicht.

  • "Mit hoher Wahrscheinlichkeit manipuliert"
    Paukenschlag: EHF zieht zwei EM-Schiedsrichter zurück

    Kurz vor dem Start der Handball-EM hat die EHF als Veranstalter für einen Paukenschlag gesorgt. Die European Handball Federation hat mit den Nordmazedoniern Slave Nikolov und Gjorgji Nachevski ein erfahrenes Duo aus dem Schiedsrichter-Kader zurückgezogen.