Handball-EM 2026 - Hauptrunde, Gruppe I

  • Ich finde nicht, dass wir soviel schlechter waren, wenn überhaupt. Die SR waren nicht für uns, das Aluminium auch.

    Wie viele Alu-Treffer pro Spiel sind einfach nur Pech und ab wann beginnt Unvermögen?

    Pfosten- oder Lattentreffer wirken beeindruckend und es besteht auch eine Wahrscheinlichkeit, dass der Ball zurück aufs Spielfeld kommt und man damit vielleicht im Ballbesitz bleibt. Aber rein vom Resultat her ist der Ball schlichtweg nicht im Tor. Knapp daneben ist auch vorbei. Es besonders genau machen zu wollen, ist nicht zwangsweise ein Qualitätsmerkmal.

    Ich bin absolut kein Fan davon, sich nach einem verlorenen Spiel hinzustellen und zu sagen: Wir waren nicht schlechter als der Gegner, wir haben nur zu viele Fehler gemacht. Genau diese Fehler machen aber den praktischen Unterschied. Dass man es theoretisch besser kann, ist eine völlig andere Geschichte. Besonders deutlich wird es, wenn sich die Fehler Spiel für Spiel wiederholen.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Es lohnt nicht zurück zu schauen, auch wenn es schwer fällt. Glück, Unglück, egal, es ist wie es ist.

    Jetzt haben wir morgen ein erstes (eigentlich ja schon das zweite, wg ESP-DEU) KO- Spiel, wo wir sogar mit einem Unentschieden weiterkommen. Danach gibt es zwar mindestens noch ein Spiel, aber gegen Frankreich entscheidet sich m.M.n. auch die Zukunft von AG.

    Möglich ist wieder alles und eine Prognose nahezu unmöglich. Wir können nur die Daumen drücken und hoffen, dass der Bessere gewinnt und nicht der Glücklichere.

    Frankreich scheint eine Wundertüte.

    Vom Talent und Potential oberes Regal, aber abrufen tun sie es nicht immer.

    Könnte mir sogar vorstellen, das Germany das morgen packt.

  • Wie viele Alu-Treffer pro Spiel sind einfach nur Pech und ab wann beginnt Unvermögen?

    Pfosten- oder Lattentreffer wirken beeindruckend und es besteht auch eine Wahrscheinlichkeit, dass der Ball zurück aufs Spielfeld kommt und man damit vielleicht im Ballbesitz bleibt. Aber rein vom Resultat her ist der Ball schlichtweg nicht im Tor. Knapp daneben ist auch vorbei. Es besonders genau machen zu wollen, ist nicht zwangsweise ein Qualitätsmerkmal.

    Ich bin absolut kein Fan davon, sich nach einem verlorenen Spiel hinzustellen und zu sagen: Wir waren nicht schlechter als der Gegner, wir haben nur zu viele Fehler gemacht. Genau diese Fehler machen aber den praktischen Unterschied. Dass man es theoretisch besser kann, ist eine völlig andere Geschichte. Besonders deutlich wird es, wenn sich die Fehler Spiel für Spiel wiederholen.

    Wenn man schwarz-weiß denkt, hast Du absolut Recht!

    Für mich ist es halt meistens grau und Innenpfosten - rein vs. Innenpfosten - raus reine Glücksache und nicht Können. Ansonsten würde ein sehr guter Fußballspieler an einem guten Tag ja auch immer die Löcher an der Torwand treffen!

    Aber selbstverständlich ist es eine Ansichtssache.

  • Das sich Fehler von Spiel zu Spiel wiederholen mag sein. Wer sich aber hinstellt und anfängt zu behaupten gestern hätte man offensiv wie defensiv gespielt wie gegen Norwegen oder Portugal und nicht etwa wesentlich besser....dann muss ich schon in Zweifel ziehen ob diese Person das ganze wirklich fair bewertet oder nicht einfach nur meckern will.

    Gleichzeitig muss man natürlich auf die eigene Leistung schauen, aber man hat immer einen Gegner und der ist nicht egal. Man kann gegen andere Gegner mit viel mehr Fehlern und Unzulänglichkeiten durchkommen als gegen den aktuellen Weltmeister. Der Gegner ist kein Vakuum, aber hier wird teilweise so getan, als wen xyz und dann gewinnt Deutschland immer.

  • Wahnsinn, wie hier einige Leute die Schuld für eine fragwürdige Regel bei den in diesem Spiel wirklich schlechten Schiedsrichtern suchen. Kohlbacher ist lange genug dabei und kann einfach vorher stehenblieben. Dann gibt er niemandem die Möglichkeit, ihn anzuspringen oder ihn runterzustellen. Simple as that.

    Und mir fehlt generell die Galligkeit, die Gier, ja wegen mir auch der pure Hass auf den Gegner, mit dem man Titel gewinnt. Alleine diese vielen Aussagen vor dem Spiel („Dänemark einfach das Superteam”) oder danach („könne zufrieden sein”) gehen mir einfach unfassbar auf die Eier. Immer machen wir uns klein, reden aber ständig von einem tollen und breiten Kader. Meine Güte, dann lebt das doch auch endlich mal.

    Lieber Capitano19.

    in diesem Punkt möchte ich dir entschieden widersprechen. Meiner Meinung nach hat HASS im Sport nichts zu suchen. Da verlöre ich lieber. Auch im Leistungssport wäre da eine Grenze überschritten.

  • Wie viele Alu-Treffer pro Spiel sind einfach nur Pech und ab wann beginnt Unvermögen?

    Pfosten- oder Lattentreffer wirken beeindruckend und es besteht auch eine Wahrscheinlichkeit, dass der Ball zurück aufs Spielfeld kommt und man damit vielleicht im Ballbesitz bleibt. Aber rein vom Resultat her ist der Ball schlichtweg nicht im Tor. Knapp daneben ist auch vorbei. Es besonders genau machen zu wollen, ist nicht zwangsweise ein Qualitätsmerkmal.

    Ich bin absolut kein Fan davon, sich nach einem verlorenen Spiel hinzustellen und zu sagen: Wir waren nicht schlechter als der Gegner, wir haben nur zu viele Fehler gemacht. Genau diese Fehler machen aber den praktischen Unterschied. Dass man es theoretisch besser kann, ist eine völlig andere Geschichte. Besonders deutlich wird es, wenn sich die Fehler Spiel für Spiel wiederholen.

    der TW zwingt sie, "übergenau" zu werfen. Sonst fängt er den Ball - konnte man gestern gut sehen

  • Wenn man schwarz-weiß denkt, hast Du absolut Recht!

    Für mich ist es halt meistens grau und Innenpfosten - rein vs. Innenpfosten - raus reine Glücksache und nicht Können. Ansonsten würde ein sehr guter Fußballspieler an einem guten Tag ja auch immer die Löcher an der Torwand treffen!

    Aber selbstverständlich ist es eine Ansichtssache.

    Schwarz-Weiß-Denken wäre es, wenn ich jeden Pfostentreffer mit Unvermögen gleichsetzen würde. Das habe ich aber nicht getan.

    Den Vergleich mit der Torwand beim Fußball halte ich für unglücklich. Es ist nicht die tägliche Aufgabe des Fußballers, diese Löcher zu treffen. Mit typischen Situationen beim Fußballspiel ist das nicht zu vergleichen. Zudem lässt die Hand feinmotorischere Bewegungen zu.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • der TW zwingt sie, "übergenau" zu werfen. Sonst fängt er den Ball - konnte man gestern gut sehen

    Vor dem Spiel lag Nielsens Quote im Mittel bei 30,6 % (Spannweite: 28,2 % bis 32,6 %). Gegen Deutschland hatte er 35 %, macht also rechnerisch sein bestes Spiel bei dieser EM. Hatte man da vielleicht ein bisschen zu viel Respekt vor Emil?

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Na ja schwarz weiß ist das nicht immer... Viele Spieler die wir ja bei der EM sehen spielen in Deutschland und kennen ihre Gegenspieler ganz genau , umgekehrt natürlich auch. Manchmal kann das von Vorteil sein , manchmal nicht , weil man schon weiß wie die ticken oder spielen. Es kommt eigentlich immer auf die jeweilige Tagesform an , manchmal gelingt einem fast alles und dann wieder fast nix... Knapp daneben ist auch vorbei und "das Runde muss ins Eckige" oder wie war das?? Wir können auch schnell hat man ja gestern ab und zu gesehen... das passte den Dänen auch nicht , da haben sie auch ganz schön geguckt... können aber immer noch einen drauf setzen... Warum werden Spieler die auf der Bank sitzen geschont?? Das werde ich wohl nie so richtig verstehen... Jetzt kann man sich schon auf das Spiel gegen Frankreich freuen , wird wieder spannend werden.

  • der TW zwingt sie, "übergenau" zu werfen. Sonst fängt er den Ball - konnte man gestern gut sehen

    Darum war Deutschland auch schon vorher Spitzenreiter in der Kategorie Pfosten- und Lattentreffer, weil die Gegner alle überragende Torhüter hatten.

  • Wahnsinn, wie hier einige Leute die Schuld für eine fragwürdige Regel bei den in diesem Spiel wirklich schlechten Schiedsrichtern suchen.

    capitano19

    Mich stört dein zweierlei Maß.

    Bei Turnieren kritisierst du seit Jahren internationale Schiris.

    Aber in der HBL kehrst du schlechte/einseitige Schiri-Leistungen fast immer unter den Teppich.

  • Darum war Deutschland auch schon vorher Spitzenreiter in der Kategorie Pfosten- und Lattentreffer, weil die Gegner alle überragende Torhüter hatten.

    Das mit Unvermögen gleichzusetzen, halte ich ich für (zumindest) gewagt. Aber nochmal, jedem seine Meinung.

  • Vor dem Spiel lag Nielsens Quote im Mittel bei 30,6 % (Spannweite: 28,2 % bis 32,6 %). Gegen Deutschland hatte er 35 %, macht also rechnerisch sein bestes Spiel bei dieser EM. Hatte man da vielleicht ein bisschen zu viel Respekt vor Emil?

    Der deutsche Angriff hatte zu wenig Zug zum Tor. Dadurch kam ja auch das viele Zeitspiel. Und dann muss man unter Druck aus ungünstiger Position abschließen. Da hat es der Torwart dann natürlich auch einfacher.

    Einmal editiert, zuletzt von Bovola (27. Januar 2026 um 11:20)

  • Zahlen aus der heutigen Ballsam-Podcast-Folge:

    Deutschland wirft aus durchschnittlich einer 1,4 Meter größeren Entfernung aufs Tor als Dänemark.

    Deutschland erzielt 5 Tore aus Durchbrüchen, Dänemark 13.

    Ich finde das ziemlich einfach: Alfred lässt shooterlastigen Handball von vorgestern spielen. Dass die erfolgreichen Teams (und zuallererst hat damit der SCM begonnen) versuchen, Rückraumwürfe zu vermeiden, und auf Durchbrüche gehen, hat schon seinen Grund. Die o.g. Zahlen belegen das. Individuelle Klasse kommt dann noch dazu - aber das ist ein strukturelles und taktisches Problem.

  • Lieber Capitano19.

    in diesem Punkt möchte ich dir entschieden widersprechen. Meiner Meinung nach hat HASS im Sport nichts zu suchen. Da verlöre ich lieber. Auch im Leistungssport wäre da eine Grenze überschritten.

    Bitte nicht jedes einzelne Wort überbewerten und auf die Goldwaage legen. Ich denke der Punkt, auf den ich hinauswollte, ist klar ersichtlich.

    Gestern habe ich übrigens ein Spiel der Australian Open gesehen. Da hat Boris Becker etwas gesagt, was mir aus der Seele spricht: "Früher, da gab es diese langen und freundschaftlichen Umarmungen nach den Spielen nicht. Lendl und ich? Agassi und ich? McEnroe und ich? Wir mochten uns nicht." Nicht, dass man die Gegner nicht leiden darf, im Mannschaftssport ist das sowieso nochmal etwas anderes, aber es geht im Leistungssport ums Gewinnen.