90er Jahre Manndeckung vs Jordan würde ich gerne mal sehen 😄
Nicht dass das dänische Publikum dann zu pfeifen beginnt
90er Jahre Manndeckung vs Jordan würde ich gerne mal sehen 😄
Nicht dass das dänische Publikum dann zu pfeifen beginnt
Alles anzeigenAn alle Rammelhandballkritiker.
Ich habe meinerseits den höchsten Repekt vor diesen hochtalentierten Spielern, die ihren Körper derartig beherrschen und völlig ohne Angst und Unerschrockenheit in den Dienst der Mannschaft stellen.
Und wenn sie dann noch so unaufgeregt alles einstecken wie OIM, fehlen mir einfach nur die Worte. Was für eine Sportsmenship!!
Aber wahrscheinlich ist genau die fehlende Akzeptanz für diese Spielweise ein Hauptgrund dafür, dass Deutschland so wenig zweikampfstarke Spieler ausbildet.
Das 1 gegen 1 mit Folgehandlung ist für mich seit Jahrzehnten der Kern der Jugendarbeit. Wer das 1 gegen 1 nicht beherrscht, erntet sofort schwer kompensierbare Nachteile. In Aachen hat Egbert Schaffrath (einfach mal googeln) schon Anfang der 80er offensive Deckungssysteme vor allem im jungen Jugendbereich gefordert. Es hat lange gedauert, bis endlich diese Erkenntnisse Einzug in den Jugendhanball fanden. Interessanterweise ist diese Individualförderung im US-Basketball bis heute stärker ausgeprägt als in Europa, wobei Deutschland da etwas aufgeholt hat.
Ohne Könner im 1 gegen 1 ist es schwer zu gewinnen. Deutschland kompensiert diese Nachteile insbesondere durch das TW-plus und eine sehr starke Abwehr. Das defensive 1 gegen 1 beherrschen unsere Jungs prima.
Wenn wir Europameiste werden, dann höchstwahrscheinlich über diesen Vorteil oder Dänemark underperformt.
Interessanterweise ist die Nation, die eine offensive Abwehr als Nonplusultra im Jugendhandball propagiert (Deutschland) von allen Topteams die schwächste in Zweikampfsituation, aber die stärkste in der kompakten, defensiven Abwehr.
Die Nationen hingegen, die die defensivste Abwehr im Jugendhandball propagieren (Dänemark, Island, Schweden) haben die stärksten Zweikämpfer.
Einfach mal drüber nachdenken.
Freundschaft!
Und Du glaubst wir haben öhm... nunja... den richtigen Trainer dafür? Hasanefendic z.B. hätte sich sich was einfallen lassen. Oder Brack. Oder Wiegert.
Ich habe volles Vertrauen in die Winkelzüge von Alfred Geniestreichsson.
Na gut, der falsche Trainer hat die Jungs zumindest ins Finale geführt. Zum zweiten Mal bei einem Großturnier. Und der Weg dahin war diesmal deutlich schwerer.
Wenn Kiesler fit ist,sollte er gegen Gidsel spielen, hat er in der Liga exzellent gemacht
5:1 oder Manndeckung gegen Gidsel haben dieses Jahr mehrere Mannschaften inklusive Leipzig mit Mamic gemacht und blieb erfolglos, weil dann zuviel über seine neben Leute lief .
Wenn Kiesler nur bei 90 Prozent ist, dann würde ich Langhoff gegen Gidsel schicken, Pytlick bekommt man auch im Kollektiv verteidigt
Ich bin mir nicht 100% sicher, aber als Idee (wenn alle fit sind): Langhoff gegen Gidsel, Kiesler gegen Pytlick und Golla/Fischer in die Mitte. Kiesler immer wieder auf Pytlick rausgehen und fallen lassen und Langhoff stellt sich bei Gidsel auf die Zehenspitzen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das sowohl Gidsel, als auch Pytlick immens stresst...
Interessanterweise ist die Nation, die eine offensive Abwehr als Nonplusultra im Jugendhandball propagiert (Deutschland) von allen Topteams die schwächste in Zweikampfsituation, aber die stärkste in der kompakten, defensiven Abwehr.
Die Nationen hingegen, die die defensivste Abwehr im Jugendhandball propagieren (Dänemark, Island, Schweden) haben die stärksten Zweikämpfer.
Einfach mal drüber nachdenken.
Gebe ich dir mal meine Antwort drauf. Der deskriptive empirische Befund deiner spontanen immanenten Kreuztabelle ist keineswegs unmittelbar kausal interpretierbar. Ich könnte dir da reichhaltige Dinge mitteilen, die zu diesem Ergebnis führen. Weiterhin nur die triviale Falsifikationsthese: Vielleicht wären ohne die Regeländerung die deutschen Spieler sogar noch zweikampfschwächer insbesondere in der Abwehr. Wenn du als Jugendtrainer die unsäglichen Hackenamkreistrainer erlebt hättest, wüsstest du wie unflexibel Generationen deutscher Talente waren. Ein Regelkonzept formt sicher alleine keine guten Weltklassespieler. Das größte Hindernis in der deutschen Ausbildung ist bei der zur Verfügung stehenden Masse, die zu geringe Durchlässigkeit des Systems.
So hat beispielsweise Erik Wudtke nie in irgendeiner Jugendauswahl gespielt, weil er erst mit 14 vom Fußball zum Handball kam und schon nach einem Jahr Ausbildung in Aachen im Mittelrhein der Beste seines Jahrgangs war.
Meines Erachtens leidet das Förderungssystem in Deutschland unter unkreativen verfrühten Selektionsmechanismen.
Die Färöer sind das beste Beispiel. Lass die Hallen rund um die Uhr offen, setze die richtigen Impulse und es entwickeln sich Instinkthsndballer.
Deutschland leidet unter dem Überangebot an Jugendlichen, deren Potenzial nicht so richtig entwickelt wird.
Meine Alternativthese: Ohne Regeländerung wäre der Abstand noch größer.
Wenn Kiesler fit ist,sollte er gegen Gidsel spielen, hat er in der Liga exzellent gemacht
5:1 oder Manndeckung gegen Gidsel haben dieses Jahr mehrere Mannschaften inklusive Leipzig mit Mamic gemacht und blieb erfolglos, weil dann zuviel über seine neben Leute lief .
Wenn Kiesler nur bei 90 Prozent ist, dann würde ich Langhoff gegen Gidsel schicken, Pytlick bekommt man auch im Kollektiv verteidigt
Stimme ich hundertprozentig zu. Hatte mich schon beeindruckt, Gidsel im Spiel gegen Gummersbach mit leichten Selbstzweifeln zu sehen. Er kann ihn nicht immer stoppen, aber der Motor könnte ins Stocken geraten.
Alles anzeigenGebe ich dir mal meine Antwort drauf. Der deskriptive empirische Befund deiner spontanen immanenten Kreuztabelle ist keineswegs unmittelbar kausal interpretierbar. Ich könnte dir da reichhaltige Dinge mitteilen, die zu diesem Ergebnis führen. Weiterhin nur die triviale Falsifikationsthese: Vielleicht wären ohne die Regeländerung die deutschen Spieler sogar noch zweikampfschwächer insbesondere in der Abwehr. Wenn du als Jugendtrainer die unsäglichen Hackenamkreistrainer erlebt hättest, wüsstest du wie unflexibel Generationen deutscher Talente waren. Ein Regelkonzept formt sicher alleine keine guten Weltklassespieler. Das größte Hindernis in der deutschen Ausbildung ist bei der zur Verfügung stehenden Masse, die zu geringe Durchlässigkeit des Systems.
So hat beispielsweise Erik Wudtke nie in irgendeiner Jugendauswahl gespielt, weil er erst mit 14 vom Fußball zum Handball kam und schon nach einem Jahr Ausbildung in Aachen im Mittelrhein der Beste seines Jahrgangs war.
Meines Erachtens leidet das Förderungssystem in Deutschland unter unkreativen verfrühten Selektionsmechanismen.
Die Färöer sind das beste Beispiel. Lass die Hallen rund um die Uhr offen, setze die richtigen Impulse und es entwickeln sich Instinkthsndballer.
Deutschland leidet unter dem Überangebot an Jugendlichen, deren Potenzial nicht so richtig entwickelt wird.
Meine Alternativthese: Ohne Regeländerung wäre der Abstand noch größer.
Verstehe viele Punkte und unterschreibe die allermeisten auch.
Lediglich deine Konklusio kann ich nicht mitgehen.
Das Problem ist die Trainerqualität, ja. Ich kann dir aber sagen, dass im Breitensport Bereich auch in Skandinavien längst nicht nur Gold rumhüpft auf den Trainerbänken. Und da funktioniert es auch mit der defensiven Abwehrregel (oder sogar noch besser). Ich glaube, dass sich deutsche Trainer schon weiterentwickelt haben in den letzten Jahrzehnten und würde ihnen daher zutrauen und es wagen, wieder mehr Defensivität im Jugendhandball zu erlauben.
Ich bin mir nicht 100% sicher, aber als Idee (wenn alle fit sind): Langhoff gegen Gidsel, Kiesler gegen Pytlick und Golla/Fischer in die Mitte. Kiesler immer wieder auf Pytlick rausgehen und fallen lassen und Langhoff stellt sich bei Gidsel auf die Zehenspitzen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das sowohl Gidsel, als auch Pytlick immens stresst...
Ich sehe auch ehrlich keine andere Herangehensweise aus taktischer Sicht. Lediglich unser Angriff muss glasklar bleiben. Ich hoffe, dass Knorr in diesem wichtigen Spiel da hingehen wird, wo es wehtut.
Die größte Schwäche unserer Abwehr gegen Dänemark ist und bleibt der überhastete Angriff.
Verstehe viele Punkte und unterschreibe die allermeisten auch.
Lediglich deine Konklusio kann ich nicht mitgehen.
Das Problem ist die Trainerqualität, ja. Ich kann dir aber sagen, dass im Breitensport Bereich auch in Skandinavien längst nicht nur Gold rumhüpft auf den Trainerbänken. Und da funktioniert es auch mit der defensiven Abwehrregel (oder sogar noch besser). Ich glaube, dass sich deutsche Trainer schon weiterentwickelt haben in den letzten Jahrzehnten und würde ihnen daher zutrauen und es wagen, wieder mehr Defensivität im Jugendhandball zu erlauben.
Jegliche Variation macht Sinn. D'accord.
Nur, warum kommen so viele zweikampf- Und entscheidungsstarke Offensivspieler (Mahe Köster Suton Ernst ...) von einem Internat mit absolutem Offensivkonzept??
Nenn mir 10 vergleichbare Nationalspieler der letzten 10-15 Jahredieses Typs. Und eigentlich müsste es 50 bis 100 geben!!
Ich bin mir nicht 100% sicher, aber als Idee (wenn alle fit sind): Langhoff gegen Gidsel, Kiesler gegen Pytlick und Golla/Fischer in die Mitte. Kiesler immer wieder auf Pytlick rausgehen und fallen lassen und Langhoff stellt sich bei Gidsel auf die Zehenspitzen.
Ich könnte mir vorstellen, dass das sowohl Gidsel, als auch Pytlick immens stresst...
Das wären dann 3 Abwehr-/Angriffwechsel. Kann mir nicht vorstellen, dass es so gegen Dänemark klappt, denn bevor wir die 3 Abwehrspieler eingewechselt haben, ist der Ball schon längst im Tor.
Jegliche Variation macht Sinn. D'accord.
Nur, warum kommen so viele zweikampf- Und entscheidungsstarke Offensivspieler (Mahe Köster Suton Ernst ...) von einem Internat mit absolutem Offensivkonzept??
Nenn mir 10 vergleichbare Nationalspieler der letzten 10-15 Jahredieses Typs. Und eigentlich müsste es 50 bis 100 geben!!
Naja gut, von GOG kommen noch viel mehr und noch viel bessere 😉 aus der Argumentation wird ein Schuh
Danke Andy für die Aussagen der Experten zum Torwartwechsel gegen Dänemark. Die größte Enttäuschung in der Hinsicht war ein ehemaliger Torwart, der den Wechsel gar nicht verstehen konnte und ab Minute Zehn immer wieder einen Wechsel forderte.
Voraussetzung für ALLES ist eine sensationelle Torwartleistung
Aber nur bei uns ☝️
Na gut, der falsche Trainer hat die Jungs zumindest ins Finale geführt.
Der falsche und unfähige Trainer. Die Hater sitzen heute sicherlich im Dänemark-Trikot auf dem Sofa. ![]()
Ich drücke der deutschen Natio alle Daumen incl. dem alten Fahrensmann Alfred Sieglason und wünsche mir ein ordentliches Spiel, was lange offen ist. An einen Sieg zu glauben fällt allerdings schwer.
Der falsche und unfähige Trainer. Die Hater sitzen heute sicherlich im Dänemark-Trikot auf dem Sofa.
Es wird aber mit Sicherheit auch viele Kritiker des Trainers geben, die der Mannschaft uneingeschränkt den Sieg wünschen.
Eins schliesst das Andere eben nicht aus.
Geht mir z.B. so .
Es wird aber mit Sicherheit auch viele Kritiker des Trainers geben, die der Mannschaft uneingeschränkt den Sieg wünschen.
Aber wohl nicht dem Trainer. Zumindest einzelne User hier. Bei Niederlage gegen Dänemark dürfte auch wieder geschossen werden.
Erfolg ist kein Argument gegen berechtigte Kritik. Wer nur nach dem Ergebnis urteilt, übersieht oft die Prozesse dahinter. Man muss kein ‚Hater‘ sein, um eine andere sportliche Meinung zur Trainerleistung zu haben.
Ich drücke der Mannschaft natürlich auch die Daumen.