Die Qualität der Spieler und die Qualität der Mannschaft sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.
Es ist Aufgabe des Trainers, die Qualitäten der einzelnen Spieler zu erkennen und daraus eine Mannschaft zu formen. Es müssen die Qualitäten des einzelnen Spielers genutzt werden und nicht etwas gefordert werden, was er nicht liefern kann. Die Spieler müssen zudem zueinander passen. Wenn es dann ideal läuft, hat die Mannschaft sogar mehr Qualität als die Summe der Qualitäten der Einzelspieler. Dies sehe ich aktuell bei den Füchsen als gegeben an.
Beim THW ist es gerade umgekehrt. Die Qualität der Mannschaft ist schlechter als die der einzelnen Spieler es vermuten lassen. Das Herzstück, an dem vieles hängt, sind nun mal die Rückraumspieler. Diese unterscheiden sich deutlich in ihren handballerischen Fähigkeiten und passen teilweise nicht zusammen. Dies führt dann dazu, dass einige Spieler nicht mehr ihr Potential abrufen können und verunsichert sind. Verantwortlich dafür ist einzig und allein der Trainer. Und dafür braucht es auch keinen Mentaltrainer. Jichas Allheilmittel, jeder möge nur an seine Leistungsgrenzen gehen, verpufft immer mehr.
Das ist sicher richtig, aber eins ist auch sicher. Wenn du mit nem Esel beim Galopprennen startest, wirst du nicht gewinnen, egal wie gut der Jockey ist.