Bei all den berechtigten Kommentaren kommt mir eines zu kurz. Wer haftet jetzt für den Schaden bei der HSG Sportmarketing GmbH, der alte Geschäftsführer? Der neue GF? Was ist mit der HSG Nordhorn e.V.? Kontrollpflichten ausgeübt? Ist der geschäftsführende Vorstand mit in der Haftung? Was passiert mit dem Hauptverein? In wieweit betroffen? Keine Informationen von keiner Seite…
HSG Nordhorn-Lingen zurück in der 2. Liga
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Bei einer GmbH haftet die GmbH selbst mit ihrem vollem Vermögen. Das ist die Idee einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Geschäftsführer haftet nur in bestimmten Konstellationen. Hier insbesondere wenn "in der Schlußphase" (die durchaus lang sein kann) Steuern disquotal gezahlt wurden. Gegenüber dem E.V. dürfte eine Haftung ausgeschlossen sein.
Es gibt theoretisch noch eine Haftung gegenüber Lieferanten, aber die ist so theoretisch, dass sie in keiner meiner Ausbildungen ernsthaft erwähnt wurde.^^
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Es werden auf jeden Fall Köpfe rollen, egal wie das Ganze ausgeht. Hoffentlich gelingt es dem alten HSG Business Team sich mit den aktuell Verantwortlichen an einen Tisch zu setzen.
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Negatives Eigenkapital ist übrigens nichts Neues im Handball:
Handball: Gummersbach-Boss erklärt Geld-Alarm | Sportmix | Sportbild.de -
Negatives Eigenkapital ist übrigens nichts Neues im Handball:
Handball: Gummersbach-Boss erklärt Geld-Alarm | Sportmix | Sportbild.de
HSV HamburgOb alt oder neu - Wenn die „Schulden höher sind als das Vermögen“ ist das immer ein Alarmsignal. Für die Lizenz ist das aber gar nicht so entscheidend wie man glaubt. Größtes Augenmerk legt die HBL auf die Liquidität - leider aber ohne jede Risikoadjustierung und das ist bei oder trotz Lizenzerteilung mit ein Grund, warum es im Nachgang recht schnell zu finanziellen Problemen kommen kann
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Das eigentlich spannende ist ja, dass der Männerbereich "eigentlich" ein gutes System hat. Es wird nicht einmal im Jahr geschaut sondern mittel- und langfristig begleitet. Das ist schon viel wert. Gegen Betrug ist es schwer gegen anzugehen. Kann ich ein Lied von singen.
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Bei einer GmbH haftet die GmbH selbst mit ihrem vollem Vermögen. Das ist die Idee einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Geschäftsführer haftet nur in bestimmten Konstellationen. Hier insbesondere wenn "in der Schlußphase" (die durchaus lang sein kann) Steuern disquotal gezahlt wurden. Gegenüber dem E.V. dürfte eine Haftung ausgeschlossen sein.
Es gibt theoretisch noch eine Haftung gegenüber Lieferanten, aber die ist so theoretisch, dass sie in keiner meiner Ausbildungen ernsthaft erwähnt wurde.^^
Naja, es gibt da schon noch einige weitere Haftungsrisiken für einen GmbH-Geschäftsführer. Dazu zählen (hier nur eine grobe Aufzählung) u. a. die Haftung bei Insolvenzverschleppung, für ordnungsgemäße Abführung der Sozialversicherungsbeiträge, für Steuerschulden, für die Einhaltung des Mindestlohns, bei Pflichtverletzungen gegenüber der GmbH oder auch bei Untreue oder Betrug. Gegen einige dieser Risiken dürfte der Geschäftsführer durch eine D&O-Versicherung geschützt sein.
Darüber hinaus haben auch die Vertreter/innen des Vereins als herrschendem Gesellschafter der GmbH persönliche Haftungsrisiken - diese vor allem gegenüber dem Verein.
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Kommunikation:
Den Verantwortlichen bzw den handelnden Personen ist sicherlich bewusst, warum die Kommunikation (ich nenne es mal) zurückhaltend stattfindet. Es gab bisher von Seiten des wirtschaftlichen Trägers und von der eV keinerlei Dementi oder Rechtfertigungsansätze. Aus gutem Grund.Haftung:
Ohne hier einzelne Aspekte aufzugreifen ist die Frage der Haftung sehr breit gestreut und beschränkt sich nicht nur auf die GF oder die GmbH. Auch die Gesellschafterebene und der eV als Lizenznehmer und damit Kontrollinstanz ist von der Haftung keineswegs verschont. Nicht zwangsweise im ersten Step aber durchaus nachfolgend.Mal schauen, was da so alles noch ans Licht kommt und wie die Konsequenzen letztendlich aussehen.
Zusammengefasst ein riesen Desaster für die Spieler und den gesamten Handballsport. Und die Region. Schade, wenn die HSG von der Bundesligakarte verschwindet. Aber ich sehe aktuell keinen (vernünftigen) Weg für den Verbleib – auch wenn es mir als Handball- und HSG-Fan sehr weh tut.
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Krefeld lässt nicht locker und erhärtet den Verdacht der Lizenzerschleichung.
Man habe in Nordhorn Luftumsätze in die Lizenzunterlagen aufgenommen.
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Ich denke Krefeld ist lediglich auf Schadenersatz aus... sich innerhalb von vier Wochen in die 2. Liga klagen macht aus meiner Sicht sportlich keinen Sinn. Man hat zwar für den Wiederaufstieg eingekauft, allerdings auch 6 Abgänge zu verzeichnen. Ob der Kader allerdings Zweitliga-tauglich wäre? Wenn nein, warum sollten sie in der 2. Liga wieder um den Abstieg spielen? Natürlich ist die Halle in Liga 2 voller, aber der Aufwand ist auch höher.
Ich nehme an, dass Krefeld auch ihre Lizensierungsunterlagen abgegeben hat, aber sind diese noch korrekt? Die hatten sich ja auf den Verbleib in Liga 2 bezogen.
Ohne es zu Wissen, könnte ich mir vorstellen, dass auch der ein oder andere Sponsor nur in Liga 2 an Board war... sind diese wieder kurzfristig reaktivierbar?Fragen über Fragen...
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1. sportlich abgestiegen wird (bei allem potentiellen Betrug) weiterhin als sportlich abgestiegen gewertet. Das war in der Causa HSV - BHC auch so.
Es sei denn, es hat sich etwas fundamentales im Lizensierungsverfahren geändert. Davon gehe ich allerdings nicht aus.
2. geht es hier nicht um das Krefelder Potential sondern um den potentiellen Betrug von NOH.
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Der Spielplan für die 3. Liga wurde nun auch veröffentlicht. In genau 4 Wochen startet Krefeld in die 3. Liga. Es wäre sehr sportlich, wenn man sich bis dahin in die 2. Liga zurück geklagt hätte.
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Wo wurde der Spielplan für Liga 3 veröffentlicht?
Nicht auf handball.net. und nicht auf dhb.de.
Und btw "klagen zurück in die 2. Liga" hat nichts mit "sportlich" zu tun. -
Wo wurde der Spielplan für Liga 3 veröffentlicht?
Nicht auf handball.net. und nicht auf dhb.de.
Und btw "klagen zurück in die 2. Liga" hat nichts mit "sportlich" zu tun.Den Spielplan siehst du auf der Homepage von der HSG Krefeld.
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Ich behaupte mal, egal wie es ausgeht und weitergeht, Nordhorn Lingen beendet die Saison 26/27 nicht komplett.
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Ich behaupte mal, egal wie es ausgeht und weitergeht, Nordhorn Lingen beendet die Saison 26/27 nicht komplett.
Das hast du hier schon 500x geschrieben 😄
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Damit ist der Spielplan aber nicht "veröffentlicht", sondern das sind die Krefelder festgezurrten Termine. Jeder Verein, egal ob 3. Liga oder JBLH hat irgendwo seine Excel-Tabelle oder sonstige Instrument, in dem er derzeit plant. Aber damit ist es noch auf kein Spielplansystem übergeben.
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Ich behaupte mal, egal wie es ausgeht und weitergeht, Nordhorn Lingen beendet die Saison 26/27 nicht komplett.
Danke für die Info. Dann plane ich das jetzt so ein. …
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Es wurden falsche wohl, davon kann man ausgehen falsche Zahlen eingereicht und dies ist Betrug.
Und sorry auf einmal über 700 000 Euro Schulden habe ich nicht nach 4 Monaten, dies wusste mein beim Verein und hat ja bewusst falsche Zahlen eingereicht.
GENAU. Entweder hat die HBL im Februar geschlafen, oder die HSG hat jongliert. Denn während der Verein beteuert, man "werde das schaffen“, tickt die Uhr doch gnadenlos weiter. Die Saison hat noch nicht begonnen, aber die Kosten laufen doch trotzdem weiter: Gehälter, Mieten, Versicherungen und was weiß ich noch alles. Wer im Juli schon 780.000 Euro hinterherläuft, der rennt im August nicht plötzlich schuldenfrei über die Ziellinie. Das ist dann kein Sprint mehr, das ist ein Marathon mit Bleiweste. Ich bin ganz einfach nur gespannt und tippe auf -6 Punkte für die HSG N-L und wegen den Eagles wirds analog BHC laufen!?
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Die Zahl stammt von einer Bilanz zum 30.06.2025 - wenn das also ein so dramatischer Zustand gewesen wäre, wäre schon die Saison 25/26 problematischer geworden. Eventuell gibt es also in der Bilanz Probleme, aber nicht in der Liquidität. Oder wie hat der HSVH es mit >6 Mio. negativen Eigenkapital geschafft?
Darüber hinaus sind hier diejenige, die „Betrug“ rufen, in einer Sache nicht gut informiert. Einen Monat NACH der Abgabe der Unterlagen gab es einen Rückzug von einem der Hauptgeldgeber. Die Summe wird man sicher in den Unterlagen für 2026/27 eingeplant haben und musste diese nach der Ankündigung dann berichtigen. Das ist sicherlich dann kein Betrug, sondern im Rahmen der Lizenzierung eine Schwäche - die wird aber aber wohl bei vielen Vereinen geben. Oder hat jeder 100% des Etats am 01.03. vor der Saison schon fix?
Mit Vorwürfen sollte man da vorsichtiger sein. Auch wenn sicher einiges schief liegt, aber in erster Linie sollte man sachlich bleiben. -