Handball-EM 2026 - Hauptrunde, Gruppe I

  • ...ABER das Problem ist, wie mit allen Regeln, dass sie so gedreht werden oder eine Grauzone gesucht wird, um daraus einen Vorteil zu ziehen,

    Jeder redet davon, aber zum eigenen Vorteil ausnutzen tun es gefühlt nur die anderen.

    Das ist nach meiner Überzeugung nicht die Philosophie, die den Handballsport in seiner Außenwirkung weiter bringt.

    Welche Aussenwirkung? Was können wir uns davon kaufen? Ist der Fairplay-Sieger automatisch fürs HF qualifiziert?

    Zu der letzten Zeit der "Drecksäcke" wurden wir wenigstens Europa- und Weltmeister und haben jahrelang auf einem konstant hohen Niveau gespielt.

  • Jeder redet davon, aber zum eigenen Vorteil ausnutzen tun es gefühlt nur die anderen.

    Mertens macht das auch öfter, dass er mit dem Fuß des nicht Sprungbeines Kontakt sucht 😉 es geht generell um das negative Ausnutzen dieser Regel.

    Das macht den Handball nicht schöner und für viele Nichthandballer sind diese unterschiedlichen Regelauslegungen zum Teil nicht zu verstehen. Vor allem bei der Schrittregel. Und was ich nicht verstehe, gucke ich nicht.

  • Jeder redet davon, aber zum eigenen Vorteil ausnutzen tun es gefühlt nur die anderen.

    Welche Aussenwirkung? Was können wir uns davon kaufen? Ist der Fairplay-Sieger automatisch fürs HF qualifiziert?

    Zu der letzten Zeit der "Drecksäcke" wurden wir wenigstens Europa- und Weltmeister und haben jahrelang auf einem konstant hohen Niveau gespielt.

    mit meinem helden oliver roggisch! problem war nur, dass man nach der pause rechtzeitig wieder vor der glotze sein musste, da der schiedsrichter meist schon die rote karte wg 3x 2min griffbereit in der hand hatte!

    ich meine, zu dieser zeit fing es an, dass die angreifer einen extra schritt einbauten, um einen größeren bogen um ihn zu machen! 😎

  • Kohlbacher ist da beim Anlauf des Außens rückwärts immer weiter in dessen Bahn getrippelt, der stand mal so gar nicht. Nervig sind nur komplett unterschiedliche Auslegungen, wenn ein verteidigender Außen vom Zusammenprall mit dem Halben stolpert, liegt und gar nicht weg kann. Mal 7m und 2 Minuten, mal gar nichts.

  • Welche Aussenwirkung? Was können wir uns davon kaufen? Ist der Fairplay-Sieger automatisch fürs HF qualifiziert?

    Zu der letzten Zeit der "Drecksäcke" wurden wir wenigstens Europa- und Weltmeister und haben jahrelang auf einem konstant hohen Niveau gespielt.

    Bisher hat der Handball mit einem außergewöhnlichen Fairnessanspruch insbesondere der Aktiven auf dem Feld auch und gerade bei den Zuschauern ein Alleinstellungsmerkmal besessen. Wir alle (Aktive, Trainer, Offizielle, Ehemalige und in besonderer Verantwortung die Verbandsfunktionäre) sind auf dem besten Weg, dieses Alleinstellungsmerkmal durch einen völlig unnötigen und verantwortungslosen Paradigmenwechsel ernsthaft auf's Spiel zu setzen. Ist es das wirklich wert? In meinen Augen überwiegen die Risiken die Chancen bei Weitem ...

  • Kohlbacher ist da beim Anlauf des Außens rückwärts immer weiter in dessen Bahn getrippelt, der stand mal so gar nicht.

    Rückwärtslaufen ist meines Wissens kein Regelverstoß. Was ist denn die Alternative zum Verkürzen des Freiraumes? Soll der Abwehrspieler anfangen wegzulaufen, wenn der Außen den Ball fängt?

    Und in dieser konkreten Situation steht der Abwehrspieler definitiv, als sich die Bewegungslinien treffen. Nichts anderes darf das Bewertungskriterium sein. Und dass der Angreifer mit seinem Fuß den Kontakt mit dem Fuß des Abwehrspielers sucht und findet, ist ja beim besten Willen auch nicht zu übersehen ...

  • Ah, also wollen wir mal wieder damit "die Welt" retten uns zurückzunehmen und die anderen einfach weiter machen lassen?

    Ansonsten sehe ich bei dieser EM aber keine Mannschaft, die dieses Alleinstellungsmerkmal des Handballs jetzt bewusst aufs Spiel setzt.

  • Wahnsinn, wie hier einige Leute die Schuld für eine fragwürdige Regel bei den in diesem Spiel wirklich schlechten Schiedsrichtern suchen. Kohlbacher ist lange genug dabei und kann einfach vorher stehenblieben. Dann gibt er niemandem die Möglichkeit, ihn anzuspringen oder ihn runterzustellen. Simple as that.

    Und mir fehlt generell die Galligkeit, die Gier, ja wegen mir auch der pure Hass auf den Gegner, mit dem man Titel gewinnt. Alleine diese vielen Aussagen vor dem Spiel („Dänemark einfach das Superteam”) oder danach („könne zufrieden sein”) gehen mir einfach unfassbar auf die Eier. Immer machen wir uns klein, reden aber ständig von einem tollen und breiten Kader. Meine Güte, dann lebt das doch auch endlich mal.

  • Beitrag von HSGDEL (27. Januar 2026 um 05:46)

    Dieser Beitrag wurde von Funkruf aus folgendem Grund gelöscht: Bitte keine Beleidigungen gegenüber Gesundheitszustände. (27. Januar 2026 um 08:15).
  • die schrittfehler sieht jeder! ich nehme an, auch die schiedsrichter. nachdem aber von der ehf viele reels in super-slomo mit richtig vielen schritten gepostet werden, nur weil das tor so schön ist, vermute ich, dass bald eine regeländerung kommt.

    Was dort und anderswo teilweise gepostet wird in den sozialen Medien ist echt haarsträubend.

    Entweder die scheissen darauf, ob regelkonform oder nicht, Hauptsache spektakulär oder die machen ragebaiting, da ja fast alle Kommentare darunter, die Regelwidrigkeit kritisieren und fast niemand das Tor feiert.

    Hab aber schon nicht selten Kommentare von nicht Handballfans gelesen, die schreiben, dass Handball scheisse sein muss, wenn von offiziellen Seiten irreguläre Aktionen gefeiert werden.

    Jag går och fiskar

    och tar en tyst minut

  • Grgic oder Zerbe (wenn er gespielt hätte) hätten genau so treffen können und haben beide in der Liga höhere Quoten🤔

    Und wer weiß, wie BH reagiert hätte, wenn sein LA auf die Tribüne beordert worden wäre 🤷🏼‍♀️🤷🏼‍♀️

    Wahrscheinlich genau so, wie er reagiert hat, als Lichtlein / Langhoff auf der Tribüne saßen.

    "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt." (Albert Einstein)

  • Ich fand das war die beste Turnierleistung als gesamte Mannschaft. Ich kann nicht wirklich verstehen, was man eigentlich mehr erwartet. Klar ist Dänemark unter Umständen schlagbar. Genauso wie bei einem Heimspiel von Magdeburg unter Umständen Gummersbach gewinnen kann. Aber es passiert in der Regel nicht.

    Ja, man darf nicht zu klein reden, aber in die andere Richtung zu übertreiben ist auf diesem Niveau eigentlich das Hauptproblem, denn dadurch entsteht dieses Medaille oder nichts Denken und was bringt das?

  • Ich fand das war die beste Turnierleistung als gesamte Mannschaft. Ich kann nicht wirklich verstehen, was man eigentlich mehr erwartet. Klar ist Dänemark unter Umständen schlagbar. Genauso wie bei einem Heimspiel von Magdeburg unter Umständen Gummersbach gewinnen kann. Aber es passiert in der Regel nicht.

    Ja, man darf nicht zu klein reden, aber in die andere Richtung zu übertreiben ist auf diesem Niveau eigentlich das Hauptproblem, denn dadurch entsteht dieses Medaille oder nichts Denken und was bringt das?

    Seh ich auch so. Welcher Spieler hat wirklich unter seinem Turnierdurchschnitt gespielt?


    Ich würde bloß sagen, dass sie insgesamt gegen Spanien noch besser waren

  • Es war im Rahmen des Erwartbaren. Im oberen Bereich durch die gute Leistung von Späth. Es gab eine Phase, wo ein überhasteter Rückraumwurf dem anderen folgte. Ich weiß nicht, wie lange das ging, gefühlt 15 Minuten. Das war dann zu viel, um da noch mithalten zu können. Emil konnte da nur milde drüber lächeln. Gegen die Franzosen von gestern sollte vielleicht was drin sein. Ich rechne dann wieder mit Wolff.

  • Es lohnt nicht zurück zu schauen, auch wenn es schwer fällt. Glück, Unglück, egal, es ist wie es ist.

    Jetzt haben wir morgen ein erstes (eigentlich ja schon das zweite, wg ESP-DEU) KO- Spiel, wo wir sogar mit einem Unentschieden weiterkommen. Danach gibt es zwar mindestens noch ein Spiel, aber gegen Frankreich entscheidet sich m.M.n. auch die Zukunft von AG.

    Möglich ist wieder alles und eine Prognose nahezu unmöglich. Wir können nur die Daumen drücken und hoffen, dass der Bessere gewinnt und nicht der Glücklichere.

  • Ich finde nicht, dass wir soviel schlechter waren, wenn überhaupt. Die SR waren nicht für uns, das Aluminium auch.

    Wie viele Alu-Treffer pro Spiel sind einfach nur Pech und ab wann beginnt Unvermögen?

    Pfosten- oder Lattentreffer wirken beeindruckend und es besteht auch eine Wahrscheinlichkeit, dass der Ball zurück aufs Spielfeld kommt und man damit vielleicht im Ballbesitz bleibt. Aber rein vom Resultat her ist der Ball schlichtweg nicht im Tor. Knapp daneben ist auch vorbei. Es besonders genau machen zu wollen, ist nicht zwangsweise ein Qualitätsmerkmal.

    Ich bin absolut kein Fan davon, sich nach einem verlorenen Spiel hinzustellen und zu sagen: Wir waren nicht schlechter als der Gegner, wir haben nur zu viele Fehler gemacht. Genau diese Fehler machen aber den praktischen Unterschied. Dass man es theoretisch besser kann, ist eine völlig andere Geschichte. Besonders deutlich wird es, wenn sich die Fehler Spiel für Spiel wiederholen.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Es lohnt nicht zurück zu schauen, auch wenn es schwer fällt. Glück, Unglück, egal, es ist wie es ist.

    Jetzt haben wir morgen ein erstes (eigentlich ja schon das zweite, wg ESP-DEU) KO- Spiel, wo wir sogar mit einem Unentschieden weiterkommen. Danach gibt es zwar mindestens noch ein Spiel, aber gegen Frankreich entscheidet sich m.M.n. auch die Zukunft von AG.

    Möglich ist wieder alles und eine Prognose nahezu unmöglich. Wir können nur die Daumen drücken und hoffen, dass der Bessere gewinnt und nicht der Glücklichere.

    Frankreich scheint eine Wundertüte.

    Vom Talent und Potential oberes Regal, aber abrufen tun sie es nicht immer.

    Könnte mir sogar vorstellen, das Germany das morgen packt.

  • Wie viele Alu-Treffer pro Spiel sind einfach nur Pech und ab wann beginnt Unvermögen?

    Pfosten- oder Lattentreffer wirken beeindruckend und es besteht auch eine Wahrscheinlichkeit, dass der Ball zurück aufs Spielfeld kommt und man damit vielleicht im Ballbesitz bleibt. Aber rein vom Resultat her ist der Ball schlichtweg nicht im Tor. Knapp daneben ist auch vorbei. Es besonders genau machen zu wollen, ist nicht zwangsweise ein Qualitätsmerkmal.

    Ich bin absolut kein Fan davon, sich nach einem verlorenen Spiel hinzustellen und zu sagen: Wir waren nicht schlechter als der Gegner, wir haben nur zu viele Fehler gemacht. Genau diese Fehler machen aber den praktischen Unterschied. Dass man es theoretisch besser kann, ist eine völlig andere Geschichte. Besonders deutlich wird es, wenn sich die Fehler Spiel für Spiel wiederholen.

    Wenn man schwarz-weiß denkt, hast Du absolut Recht!

    Für mich ist es halt meistens grau und Innenpfosten - rein vs. Innenpfosten - raus reine Glücksache und nicht Können. Ansonsten würde ein sehr guter Fußballspieler an einem guten Tag ja auch immer die Löcher an der Torwand treffen!

    Aber selbstverständlich ist es eine Ansichtssache.