1. Bundesliga Frauen Saison 2025/2026

  • Man hört dies und das, eine Menge. Aber ich empfinde es als falsch, wenn bei so einem heiklen Thema „Gerüchte“ gestreut werden. Das wird der Sache nicht gerecht.

    Gerüchte gehören bei sowas nicht hier hin. Belegbare Fakten sonst nichts.
    Meine Zeitung hatte halt nur so drei Sätze ohne Erklärung des Zusammenhangs gedruckt. Deshalb hatte ich nach gefragt.

  • Ich weiß nicht ob es der richtige Thread ist und auch nicht, ob es überhaupt von Interesse ist (wenn nicht, gerne einfach löschen), aber Dortmund spielt mit den Gedanken eine Basketballabteilung zu gründen. Ich befürchte, dass das, trotz der Aussagen von Herrn Watzke, nicht unbedingt positive für den Frauen Handball in Dortmund wäre, aber täusche mich auch gerne.

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  • Ich weiß nicht ob es der richtige Thread ist und auch nicht, ob es überhaupt von Interesse ist (wenn nicht, gerne einfach löschen), aber Dortmund spielt mit den Gedanken eine Basketballabteilung zu gründen. Ich befürchte, dass das, trotz der Aussagen von Herrn Watzke, nicht unbedingt positive für den Frauen Handball in Dortmund wäre, ...

    Dieser Trend ist nicht nur für Dortmund problematisch und bezeichnend zugleich!

    Jahrzehntelang war Frauenhandball (zumindest in unseren Breiten) das Nonplusultra bei den Frauen-Mannschaftssportarten. Das ist lange vorbei und das hat Gründe.

    Diese jetzt in der momentanen Stärke der Konkurrenz (Fußball, Basketball, Volleyball etc.) zu suchen und zu finden ist zwar bequem, greift aber zu kurz. Unsere zunehmend zum reinen Rennball (ja ich weiß, das nervt, aber das ist Absicht!) verkommene, einst (gerade in den taktischen Optionen) so vielseitige Sportart hat insbesondere für Frauen viel von seiner Attraktivität verloren. Mittlerweile im Jahresrhythmus durchgepeitschte Regeländerungen, die wenn überhaupt hauptsächlich den professionellen Handball bedienen, entziehen dem Breiten- und und Nachwuchssport das wichtigste Kapital, nämlich interessierte und begeisterte Spieler. Denn das permanente Regelchaos irritiert in der Umsetzung nicht nur gleichermaßen Spieler und Schiedsrichter, sondern natürlich auch Zuschauer, egal ob Eltern, Freunde oder ganz einfach nur Handballinteressierte. Die seit Jahren zunehmende Häufung schwerer Verletzungen möchte ich an dieser Stelle nur beiläufig erwähnen ...

    Das Ergebnis dieser katastrophalen Entwicklung ist erschütternd und dramatisch zugleich, denn die Auswirkungen greifen letztendlich bis in die Nationalmannschaft:

    Wenn heute die aktuelle Ikone des Dortmunder Frauenhandballs als langjährige Kapitänin unserer Frauennationalmannschaft vor laufender Kamera im MoMa nach maximal erfolgreicher Vorrunde verkünden muss, dass für das heutige (!) erste Hauptrundenspiel in der traditionsreichen Dortmunder Westfalenhalle zahlreiche Eintrittskarten noch nicht verkauft werden konnten, spricht das Bände ...

    Vor dem Hintergrund, dass dieses Spiel im Mutterland des Handballs nicht im frei zugänglichen Fernsehen gezeigt wird, gewinnt diese traurige Situation noch mehr an Brisanz und Aussagekraft!

    2 Mal editiert, zuletzt von BlKW168 (2. Dezember 2025 um 13:03)

  • Was mir vorallem auffällt ist der folgende Satz:

    Zitat

    Große Fußballvereine sehen: Da entsteht ein neuer Markt. Sie wollen ihn sich nicht entgehen lassen, sondern selbst Teil davon sein.

    Also es geht darum ein Teil des Marktes zu sein... wie wir wissen regelt der Markt das... Bestimmt wollen gleich wieder alle Handball spielen, wenn mehr Geld verdient wird. Wie jedes Kind weiss, wird Sport vorallem aus finanziellen Interessen betrieben.

    Durch die gute Entwicklung der Sponsoreneinnahmen und der Vermarktung der Internationalen Spitzenspielen haben sich Nationen wie Färoer, Brasilien oder Südkorea entwickelt und konnten zur Weltspitze aufschließen - Handball steht durch diese gute Arbeit international vor dem Durchbruch und wird langfristig Mannschaftssportart Nummer 2 nach Fußball... Toll, dass diese Vollzeit Funktionäre über eine Sportart redet, in deren Realität teilweise (nicht mal?) Mindestlohn gezahlt wird und wo Profis -Im Verhältnis zu den Gesamtzahl an aktiven Sportlern - eine Seltenheiten sind.

    9 Mal editiert, zuletzt von Fridulin (3. Dezember 2025 um 13:55)

  • Perplexity gibt dazu folgendes an:

    Weltweit gibt es keine einheitliche offizielle Zahl für Handball-Profis (Männer und Frauen), Schätzungen basieren auf Ligen in Top-Ländern wie Frankreich, Deutschland, Spanien und Ungarn mit ca. 2.000–3.000 Profispielern.

    Die IHF listet 28.000 Vereine und 128.000 Teams mit 27 Millionen Spielern insgesamt, doch Profis machen nur einen kleinen Profi-Anteil aus; EHF-Demografiestudie für Europa nennt 2 Millionen Spieler (1,2 Mio. Männer, 800.000 Frauen), größtenteils Amateure. Top-Liga-Teams (z. B. Champions League mit 16 Mannschaften à 16–18 Profis) deuten auf wenige Tausend hin, ergänzt durch nationale Profiligen.

    ----

    Weltweit gibt es etwa 20.000–30.000 professionelle Basketballspieler (Männer und Frauen), hauptsächlich in Top-Ligen wie NBA (450–500 Spieler), EuroLeague (ca. 300), WNBA (144) und nationalen Profiligen (z. B. China CBA mit über 500).

    Die NBA dominiert mit 135 internationalen Spielern aus 43 Ländern (2025/26-Saison), ergänzt durch Tausende in Europa (EuroLeague, nationale Ligen), Asien (CBA) und anderen Regionen; FIBA zählt keine exakte globale Profi-Zahl, fokussiert auf 610 Mio. aktive Spieler. Frauenprofis sind geringer vertreten (WNBA, EuroLigue Women), machen ca. 10–20% der Gesamtzahl aus.

  • Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Art und Weise, in der sich Anja Althaus äußert, nicht mit Strategieberatern abgesprochen ist.

    ... und eine Initiative für Frauensport in Deutschland mit englischen Formulierungen zu platzieren, halte ich auch für fragwürdig, Ob man sich damit wirklich interessanter für Sponsoren im bodenstämmigen Handball macht?!

  • Mehr als Jammern höre ich nicht Ok, den Ruf nach direkten (Geld) und indirekten (Männer sollen Frauen promoten) Subventionen, weil der Sport sich nicht selbst trägt. Beides passt zu Deutschland, das offenbar in vielen Themen in einer alternativen Realität gefangen ist und irgendwann hart aufschlagen wird. Ganz schrecklich, die Frau. Sicher so eine, die alle Männer über einen Kamm schert.

    Wo sind denn die Unternehmerinnen, die in den Frauenhandball investieren? Auch nicht da, aber Männer sind Schuld.

  • Wo sind denn die Unternehmerinnen, die in den Frauenhandball investieren? Auch nicht da, aber Männer sind Schuld.

    In der morgigen Lebensmittel-Zeitung erscheint unter dem Titel: "Lidl setzt auf starke Frauen" ein interessanter Beitrag über Lidls Sponsoring im Handball. Auch zum Einstieg bei DYN und zu personalisierter TV-Werbung.
    Von UnternehmerINNEN ist da allerdings nichts zu lesen.

  • Die VfL Oldenburg "Weihnachts"-Heimspiele sind schon beinahe ausverkauft. Denke aber, das ist noch keine WM-Euphorie, sondern die übliche Mehrauslastung bei den Spielen zwischen den Jahren.

  • Für Buxte gilt das gleiche , auch nur noch ganz wenige Tickets zu haben. Wir Fans gegen aber schon am 28.12. in die CU - Arena HH um die Luchse gegen den HCL zu unterstützen. HCL wird ja wahrscheinlich der neue 2. Liga Meister werden und aufsteigen wollen.

    Ach so Oldenburg kommt ja jetzt schon am Sonntag auf DF 1 ...

  • HCL wird ja wahrscheinlich der neue 2. Liga Meister werden

    Sagt deine Glaskugel? In den nächsten vier Spielen spielen sie gegen Nürtingen, Berlin und BHC. Diese Gegner kommen dann noch mal am Rundenende. Für Leipzig wird es doch jetzt erst interessant. Testspiel in Zwickau hat man +2 gewonnen. Buxte gewann +2 gegen Berlin (nach -2 zur HZ). Die Relegation ist für den HBF-Verein sicher noch nicht gewonnen.

  • horst65 : Ich habe keine Glaskugel , dass ist mein persönliches empfinden. Buxte hat die Füchse aber mit 3 geschlagen ist aber im Endeffekt egal...und wenn ein anderer Verein aufsteigt , dann ist das so.