Handball-EM 2026 - Hauptrunde, Gruppe I

  • Großer kämpferischer Sieg für Dänemark. Auch Rückstände in der Crunchtime konnten sie
    drehen. Nach den gesehenen Auftritten würde ich mal vermuten, daß es am letzten
    Spieltag der HR in dieser Gruppe zum Endspiel zwischen Frankreich und Deutschland
    um das HF kommt. Dänemark, Frankreich und Deutschland sind für mich die stärksten Teams
    in dieser HRG.
  • Wir haben mit zwei Toren gegen Portugal gewonnen und das zählt für mich, egal wie, egal warum und egal wie schlecht die Schiris waren. Und das letzte Tor haben die Portugiesen auch verdient, so wie sie sich aufgeführt haben !

    Ich bin froh, dass das für uns unrechtmässig gegebene Tor nicht spielentscheidend war.

    Hätte mir die Freude gestört.

  • Einige Dänen sind konditionell durch die Turnierbelastung schon nicht mehr bei 100% und wenn sie so weiterspielen, sind Pytlick, Saugstrup und insbesondere Gidsel bald reif für den Urlaub. Andere brauchen hingegen Thrombosespritzen wegen fehlender Bewegung während der Spiele ...


    Selber schuld...

  • Das ist nicht richtig, denn dadurch, dass Schluroff schon in der gegnerischen Hälfte war, bevor Fischer im Anwurfkreis gewesen ist, hätte die Aufstellung zunächst korrigiert werden müssen!

    Du unterschlägst bei allen deinen Einlassungen zu diesem letzten Anwurf die Tatsache, dass es eine Aktion in den letzten 30 Sekunden war. Und da gibt es Strafen für die Behinderung/Störung einer Wurfausführung. Die Positionierung der weiteren deutschen Spieler ist in dieser Szene erst einmal von untergeordneter Bedeutung. Den wirklich relevanten Verstoß begehen die Spieler, die aktiv den Anwurfkreis blockieren. Der Spieler, der mit ausgebreiteten Armen mittig im Anwurfkreis steht, geht dann sogar noch direkt auf den Ball tragenden Fischer zu. Der befindet sich tief in der roten Zone, in der er bis zum erfolgten Anwurf nichts verloren hat. Fischer hätte ihn umrennen müssen, um zur Mitte zu kommen. Wo sich die anderen deutschen Spieler zu dem Zeitpunkt befinden, ist irrelevant. Sie hätten jede Möglichkeit gehabt, ihre Position noch zu korrigieren, bis der Schiedsrichter anpfeift.
    Die Anwurfausführung wurde durch die Portugiesen aktiv gestört, indem der Anwurfkreis und die direkten Laufwege der Deutschen blockiert wurden. Das ist zu bewerten, nichts anderes. Die einzig regelkonforme Folge wäre Rot (+Blau = Spielsperre) für mindestens einen Portugiesen gewesen, dazu zwingend 7-Meter für Deutschland. Da es sich bei dem Spieler um F. Costa gehandelt hätte, glaube ich nicht, dass Portugal diesen Spielausgang bevorzugt hätte.

    Du argumentierst ja auch damit, dass jedes Tor relevant sein kann. Dann sollten wir fairerweise auch die Aktion gegen Mertens kurz vorher neu bewerten. Griff von hinten an den Wurfarm, während er sich in der Luft befindet und zum Wurf ansetzt, die 2-Minutenstrafe bleibt aber aus? Dazu fordert F. Costa deutlich den Videobeweis. Auch das hätte als unsportliches Verhalten progressiv bestraft werden müssen. Die Schiedsrichter haben hier zum Vorteil Portugals beide Augen zugedrückt. Eigentlich hätte Portugal ab diesem Zeitpunkt in Unterzahl weiterspielen müssen. Da nach dem Tor der Deutschen nur noch 30 Sekunden Restspielzeit übrig waren, muss man das als spielentscheidende Fehler der Schiedsrichter werten.

    "Wenn man in ein Testspiel soviel hereininterpretiert hat man von Sport keine Ahnung." (Oldie50)

  • Wenn ich mir das Spiel so durch den Kopf gehen lassen, bleibt es für mich irgendwie bei dem was die Handball Hour so diskutiert hatte. Der Rückraum sucht nach wie vor die richtige Formation. Gestern waren Schluroff und Lichtlein entscheidend und Uscins in der Schlussphase. Macht sie das zur Formation to go? Eben gerade nicht. Es sind die individuellen Tagesformen dieser Rückraumspieler und während das bis zu einem gewissen Grad natürlich gut ist, weil wir gute Spieler haben und der Gegner uns so kaum ausrechnen kann, weiß man auch selber nie, welches Gesicht die Mannschaft zeigen wird. Bisher klappt das ganz gut, aber für die Zukunft wäre es schon wichtig so zwei bis vier Kernspieler zu entwickeln. Köster/Knorr gefällt mir zumindest gleichzeitig jedenfalls nicht so gut.

  • Einige Dänen sind konditionell durch die Turnierbelastung schon nicht mehr bei 100% und wenn sie so weiterspielen, sind Pytlick, Saugstrup und insbesondere Gidsel bald reif für den Urlaub. Andere brauchen hingegen Thrombosespritzen wegen fehlender Bewegung während der Spiele ...


    Selber schuld...

    Da ist was dran ! Mir fällt die abnehmende Dynamik in der Ersten/ Zweiten Welle auf. Sicherlich waren die Franzosen schnell in der Abwehrformation, aber die typischen dänischen Tempogegenstöße kosten auch viel Kraft, vor allem wenn nicht gewechselt wird. In der Statistik war das ebenfalls zu erkennen. Von der französischen Abwehrleistung kann man einiges mitnehmen, wie man die Dänen knacken kann.:)

  • Du unterschlägst bei allen deinen Einlassungen zu diesem letzten Anwurf die Tatsache, dass es eine Aktion in den letzten 30 Sekunden war. Und da gibt es Strafen für die Behinderung/Störung einer Wurfausführung. Die Positionierung der weiteren deutschen Spieler ist in dieser Szene erst einmal von untergeordneter Bedeutung. Den wirklich relevanten Verstoß begehen die Spieler, die aktiv den Anwurfkreis blockieren. Der Spieler, der mit ausgebreiteten Armen mittig im Anwurfkreis steht, geht dann sogar noch direkt auf den Ball tragenden Fischer zu. Der befindet sich tief in der roten Zone, in der er bis zum erfolgten Anwurf nichts verloren hat. Fischer hätte ihn umrennen müssen, um zur Mitte zu kommen. Wo sich die anderen deutschen Spieler zu dem Zeitpunkt befinden, ist irrelevant. Sie hätten jede Möglichkeit gehabt, ihre Position noch zu korrigieren, bis der Schiedsrichter anpfeift.
    Die Anwurfausführung wurde durch die Portugiesen aktiv gestört, indem der Anwurfkreis und die direkten Laufwege der Deutschen blockiert wurden. Das ist zu bewerten, nichts anderes. Die einzig regelkonforme Folge wäre Rot (+Blau = Spielsperre) für mindestens einen Portugiesen gewesen, dazu zwingend 7-Meter für Deutschland. Da es sich bei dem Spieler um F. Costa gehandelt hätte, glaube ich nicht, dass Portugal diesen Spielausgang bevorzugt hätte.

    Du argumentierst ja auch damit, dass jedes Tor relevant sein kann. Dann sollten wir fairerweise auch die Aktion gegen Mertens kurz vorher neu bewerten. Griff von hinten an den Wurfarm, während er sich in der Luft befindet und zum Wurf ansetzt, die 2-Minutenstrafe bleibt aber aus? Dazu fordert F. Costa deutlich den Videobeweis. Auch das hätte als unsportliches Verhalten progressiv bestraft werden müssen. Die Schiedsrichter haben hier zum Vorteil Portugals beide Augen zugedrückt. Eigentlich hätte Portugal ab diesem Zeitpunkt in Unterzahl weiterspielen müssen. Da nach dem Tor der Deutschen nur noch 30 Sekunden Restspielzeit übrig waren, muss man das als spielentscheidende Fehler der Schiedsrichter werten.

    Blau gibt das Regelwerk dafür nicht her. Rot natürlich schon. Damit wäre die Zeit natürlich angehalten gewesen. Ich denke, dass daher die Schiedsrichter bei rot + 7m einen Nachteil für die Deutschen erkannt haben und deswegen auf Vorteil (weiterlaufen lassen) entschieden haben.

    Zweifelhaft ist allerdings trotzdem, dass in so einer Situation die Zeit nicht angehalten wird. So können die Deutschen als führendes Team durch bewusstes Langsamspielen bei einer Situation, in der der Ball nicht im Spiel ist, sie aber die komplette Kontrolle über ihn haben, den Spielausgang alleine hierdurch maßgeblich beeinflussen.

  • Da ist was dran ! Mir fällt die abnehmende Dynamik in der Ersten/ Zweiten Welle auf. Sicherlich waren die Franzosen schnell in der Abwehrformation, aber die typischen dänischen Tempogegenstöße kosten auch viel Kraft, vor allem wenn nicht gewechselt wird. In der Statistik war das ebenfalls zu erkennen. Von der französischen Abwehrleistung kann man einiges mitnehmen, wie man die Dänen knacken kann.:)

    Gerade Gidsel wirkt doch ziemlich ausgebremst. Ja, er zieht immer noch genügend 7M und macht ein paar Tore, besonders bei TG, aber so locker wie in der HBL sieht das beileibe nicht aus! Das werden die anderen Mannschaften sicher auch gesehen haben. Auch konnte man gut sehen, wenn man mal einen frischen Spieler wie Emil J. bringt, dass das schon einen Effekt haben kann. Aber Nikolai wechselt eben nicht so gerne, wie oben durch nuvolo richtig angemerkt. Man merkt schon, dass die Mannschaften Kräfte gelassen haben. Ein breiter (genutzter) Kader kann da Gold wert werden.